Schweizerisches Nationalmuseum

Schweizerisches Nationalmuseum

Zürich

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Das Schweizerische Nationalmuseum, direkt neben dem Hauptbahnhof Zürich und angrenzend an den Park Platzspitz gelegen, ist das meistbesuchte historische Museum der Schweiz. Untergebracht ist es in einem prachtvollen historistischen Gebäude, das 1898 von Gustav Gull entworfen wurde und nach französischen Renaissance-Schlössern gestaltet ist. Das Museum bietet Dutzende von Türmen, Innenhöfen und eine pittoreske Parkhalbinsel zwischen den Flüssen Sihl und Limmat. Seine umfangreichen Ausstellungen decken die Schweizer Kulturgeschichte von der Vorgeschichte über das Mittelalter bis in die moderne Zeit ab – darunter eine reiche Sammlung gotischer Kunst, Zeugnisse des Rittertums, liturgische Holzskulpturen, Tafelmalereien und geschnitzte Altäre. Zu den besonderen Highlights zählen der Waffen- und Rüstungsbereich im Turm, ein Diorama zur Schlacht von Murten sowie ein Münzkabinett mit mittelalterlichen Schweizer Münzen. Das Museum verwaltet zudem die Porzellan- und Fayencesammlung, die im Zunfthaus zur Meisen nahe der Fraumünsterkirche untergebracht ist. Das Gebäude wurde zwischen 2013 und 2016 erweitert, um wachsende Sammlungen und Besucherzahlen aufzunehmen. Dank der Lage neben der Zürich Hauptbahnhof und den nahegelegenen Tramhaltestellen ist es sehr gut erreichbar. Das Museum ist nicht nur ein Schatz an Kultur, sondern auch ein Zentrum für künstlerische und wissenschaftliche Forschung – und spiegelt damit die sich wandelnde nationale Identität der Schweiz seit seiner Gründung wider.

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Tipp: Besuchen Sie das Schweizerische Nationalmuseum an Wochentagen oder zu Randzeiten, um Menschenmengen zu vermeiden. Kaufen Sie Tickets im Voraus online, um den Einlass sicherzustellen, und prüfen Sie verfügbare Vergünstigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren oder Gruppen. Das Museum ist bequem über die Zürich Hauptbahnhof und die nahegelegenen Tramhaltestellen erreichbar. Kombinieren Sie Ihren Besuch gern mit einer Bootstour auf dem Limmatfluss – ab der Anlegestelle direkt am Museum – für ein besonders schönes Erlebnis. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Frühling bis Herbst, wenn auch der umliegende Park zum Spazierengehen einlädt.

Interessante Fakten

  • Das Museumsgebäude wurde 1898 eingeweiht, und die Veranstaltung wurde von François-Henri Lavanchy-Clarke gefilmt, dem ersten nicht-französischen Konzessionär der Brüder Lumière.
  • Die Architektur des Museums ist von französischen Renaissance-Stadtschlössern und Schweizer Burgen inspiriert – mit Dutzenden von Türmen und Höfen.
  • Im Museum ist ein Diorama zur Schlacht von Murten untergebracht, einem bedeutenden historischen Ereignis in der Schweizer Geschichte.
  • Im Zunfthaus zur Meisen nahe der Fraumünsterkirche befindet sich die Porzellan- und Fayencesammlung des Museums.
  • Das Museum liegt auf einer Halbinsel zwischen den Flüssen Sihl und Limmat, mit einem angrenzenden Park, der zu den beliebten Ausflugszielen in der Region zählt.

Geschichte

1848

Das Schweizerische Nationalmuseum wurde nach der Gründung des Schweizer Bundesstaats im Jahr 1848 ins Leben gerufen – zunächst gab es Widerstand gegen ein nationales Museum, da die kantonalen Geschichtsbilder im Vordergrund standen.

1883

Nachdem die Schweizerische Landesausstellung 1883 die nationale Stimmung gestärkt hatte, intensivierten sich die Bemühungen, ein Museum zu schaffen, das das kulturelle Erbe der Schweiz repräsentiert.

1891

1891 wurde Zürich gegenüber anderen Städten als Standort ausgewählt.

Der Architekt Gustav Gull entwarf das Gebäude in einem historistischen Stil, inspiriert von Schweizer Burgen und französischen Renaissance-Schlössern; dabei flossen Elemente wie Türme, Innenhöfe und eine große zentrale Halle ein.

1898

Das Museum wurde 1898 eröffnet und ist seitdem zu einer wichtigen Institution geworden, die die Schweizer Kulturgeschichte bewahrt und präsentiert.

2013

Zwischen 2013 und 2016 wurde es deutlich erweitert, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, und ist weiterhin Teil der Gruppe Schweizerisches Nationalmuseum unter dem Bundesamt für Kultur.

Ortsführer

1
Historistische Bauten und Architektur1898
Gustav Gull

Entworfen von Gustav Gull und 1898 fertiggestellt, ist das Gebäude ein architektonisches Wahrzeichen, das französische Renaissance-Schlösser nachbildet – mit zahlreichen Türmen, Innenhöfen und einer großen zentralen Halle. Außerdem umfasst es eine Kapelle sowie den Turm für Waffen und Rüstungen, der die mittelalterliche Baukunst der Schweiz widerspiegelt.

2
Dauerausstellung – Ausstellungsräume

Die Ausstellungen führen Besucher durch die Schweizer Geschichte von der Vorgeschichte bis in die Moderne – einschließlich vorgeschichtlicher Artefakte, mittelalterlicher gotischer Kunst, des Rittertums, liturgischer Holzskulpturen, Tafelmalereien und geschnitzter Altäre. Das Museum bietet außerdem Sammlungen von Münzen und historischen Einrichtungsgegenständen.

3
Waffen- und Rüstungsbereich (Armoury Tower)

Ein eigener Bereich, der mittelalterliche Rüstungen und Waffen präsentiert und so Schweizer Militärgeschichte sowie meisterliche Handwerkskunst veranschaulicht.

4
Zunfthaus zur Meisen – Porzellan- und Fayencesammlung

Nahe der Fraumünsterkirche gelegen, beherbergt dieses traditionsreiche Zunfthaus die umfangreiche Porzellan- und Fayencesammlung des Museums und macht die Schweizer Kunst des Dekorativen besonders sichtbar.

5
Museumpark und Lage

Das Museum befindet sich auf einer landschaftlich reizvollen Halbinsel zwischen den Flüssen Sihl und Limmat, direkt neben dem Park Platzspitz. So entsteht eine malerische Umgebung für Besucher und eine einfache Anbindung ab der Zürich Hauptbahnhof.

Kontakt

Telefon: 044 218 65 11