Zug Art Gallery

Zug

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Die Zug Art Gallery, vor Ort als Kunsthaus Zug bekannt, ist ein bedeutendes Museum am Rand von Zugs Altstadt in der Schweiz. Es wurde 1990 in einem renovierten Komplex aus dem 16. Jahrhundert namens „Hof im Dorf“ gegründet und ist besonders dafür bekannt, die wichtigste Sammlung des Wiener Modernismus außerhalb Österreichs zu beherbergen. Die Sammlung des Museums, die sich vor allem auf eine langjährige Leihgabe der Sammlung Kamm Foundation stützt, umfasst über 400 Werke bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Koloman Moser. Über den Wiener Modernismus hinaus präsentiert die Galerie zudem bedeutende Bestände zur europäischen Moderne, zum Schweizer Surrealismus, zur figürlichen Bildhauerei sowie zeitgenössische Kunst aus der Region Zug. Das Kunsthaus Zug ist mit seiner einzigartigen „Project Collection“ aktiv in der zeitgenössischen Kunstszene: Dabei entstehen mehrjährige, ortsspezifische Kooperationen mit Künstlern wie Olafur Eliasson und Roman Signer. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse wird die umfangreiche Sammlung in thematischen, wechselnden Ausstellungen gezeigt – häufig mit Blick auf fächerübergreifende Bezüge zu angewandten Künsten, Literatur, Musik und Urbanismus. Außerdem betreibt das Museum „Kunsthaus Zug mobil“, einen mobilen Ausstellungscontainer, der zeitgenössische Kunst an verschiedenen Standorten zugänglich macht und die Erreichbarkeit verbessert. Bildungsangebote wie Workshops, offene Ateliers und geführte Rundgänge tragen entscheidend dazu bei, unterschiedliche Zielgruppen einzubinden und den Dialog über die Kunstwerke zu fördern.

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Tipp: Besucherinnen und Besucher werden gebeten, vor dem Besuch auf der Website des Museums die aktuellen thematischen Ausstellungen und Öffnungszeiten zu prüfen. Da der Platz für die Dauerpräsentation begrenzt ist, setzt die Galerie auf wechselnde Ausstellungen – daher empfiehlt sich, den Besuch rund um die jeweils gezeigten Highlights zu planen. Der mobile Ausstellungsbereich „Kunsthaus Zug mobil“ erscheint gelegentlich an unterschiedlichen Standorten und ermöglicht freien Zugang zu zeitgenössischer Kunst. Eine rechtzeitige Buchung von Führungen oder Workshops kann das Erlebnis deutlich bereichern. In den Frühlings- und Sommermonaten herrscht meist angenehmes Wetter, um die Umgebung der Altstadt gemeinsam mit dem Museum zu erkunden.

Interessante Fakten

  • Das Kunsthaus Zug beherbergt die bedeutendste Sammlung des Wiener Modernismus außerhalb Österreichs.
  • Die Sammlung Kamm Foundation verleiht über 400 wichtige Werke an das Museum, darunter Arbeiten von Gustav Klimt und Egon Schiele.
  • Das Museum betreibt einen mobilen Ausstellungsraum namens Kunsthaus Zug mobil – eines der kleinsten Museen der Welt mit 30,5 Quadratmetern Ausstellungsfläche.
  • Die Project Collection unterstützt mehrjährige, ortsspezifische Kooperationen mit zeitgenössischen Künstlern und verknüpft dabei öffentlichen Raum sowie Publikumsbeteiligung.
  • Das Kunsthaus Zug untersucht aktiv fächerübergreifende Verbindungen zu Musik, Literatur und Urbanismus in seinen Ausstellungen.

Geschichte

1990

Das Kunsthaus Zug wurde 1990 in einem historischen Gebäude aus dem 16.

Jahrhundert namens „Hof im Dorf“ am Rand von Zugs Altstadt gegründet.

1998

Die Kernsammlung des Museums mit Fokus auf den Wiener Modernismus stammt aus der Sammlung Kamm Foundation, die 1998 von Christa, Peter und Christine Kamm gegründet wurde und über 400 bedeutende Werke als Leihgaben an das Museum vergibt.

1957

Die Zuger Kunstgesellschaft, 1957 gegründet, betreibt das Museum und besitzt die Sammlung, während die Friends of Kunsthaus Zug Foundation das Gebäude besitzt.

Seit seiner Gründung hat das Museum sein Programm um zeitgenössische Kunst erweitert – über die innovative Project Collection, die langfristige Kooperationen mit Künstlern unterstützt.

2002

Das mobile Ausstellungsprojekt „Kunsthaus Zug mobil“ wurde 2002 ins Leben gerufen, um den Zugang zu zeitgenössischer Kunst über die Museumsmauern hinaus zu verbreitern.

Ortsführer

1
Hof im Dorf Building16. Jahrhundert

Ein renovierter Komplex aus dem 16. Jahrhundert, in dem das Kunsthaus Zug untergebracht ist. Er verbindet historische Architektur mit modernen Ausstellungsräumen, gelegen am Rand von Zugs Altstadt.

2
Sammlung Kamm CollectionGegründet 1998
Christa, Peter und Christine Kamm

Eine bedeutende Sammlung des Wiener Modernismus und europäischer moderner Kunst, die langfristig als Leihgabe zugänglich ist. Sie umfasst Werke von Klimt, Schiele, Kokoschka und weiteren Künstlern und bildet den Kern der Bestände des Museums.

3
Project CollectionSeit 1996

Eine innovative Initiative, die zeitgenössische Kunst durch langfristige, ortsspezifische Kooperationen mit Künstlern wie Olafur Eliasson und Roman Signer unterstützt – mit Einbindung der Öffentlichkeit und Multimedia-Arbeiten.

4
Kunsthaus Zug mobilSeit 2002
Baukunst Rheinflügel

Ein mobiles Museum in einem Container mit 30,5 Quadratmetern, entworfen von Baukunst Rheinflügel, Düsseldorf. Es zeigt kostenfrei Ausstellungen zeitgenössischer Kunst an verschiedenen Orten.

Kontakt

Telefon: 041 725 33 44