
Hermitage Foundation Lausanne
Vaud
Die Hermitage Foundation Lausanne ist ein bedeutendes Museum für bildende Kunst in einer historischen Villa auf einem Hügel über der Stadt Lausanne im Kanton Waadt in der Schweiz. Die zwischen 1850 und 1853 für den Bankier Charles-Juste Bugnion errichtete Villa liegt im Parc de l’Hermitage, der malerische Ausblicke und eine ruhige Atmosphäre bietet. Das Museum zeigt jährlich zwei bis drei große Ausstellungen mit einer breiten Palette an Kunstströmungen und namhaften Künstlern wie Bonnard, Baselitz, Giacometti, Hopper, Magritte, Miró, Monet und Borgeaud. Zudem gibt es thematische Ausstellungen zu Stilrichtungen wie Pointillismus, Futurismus und spanischer Malerei aus dem späten 19. Jahrhundert sowie aus modernen Epochen. Die Dauerausstellung umfasst eine beeindruckende Sammlung von rund 400 chinesischen Keramiken aus dem 12. bis 19. Jahrhundert, zusammengetragen von Marie Vergottis. Die umfangreiche Sammlung des Museums mit etwa 600 Werken wird regelmäßig gezeigt oder an andere Institutionen ausgeliehen. Ein eigener Raum ist der Familie Bugnion gewidmet. Die Fondation de l’Hermitage gilt in der Schweiz als Kulturgut von nationaler und regionaler Bedeutung und profitiert von starker Förderung, unter anderem durch Nestlé. Dieses Museum verbindet historische Architektur, vielfältige Kunstsammlungen und einen stillen Park – und ist damit ein einzigartiges Kulturziel in Lausanne.
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Tipp: Besuchen Sie das Museum am besten im Frühling und Sommer, um sowohl die Ausstellungen als auch den Park in ihrer Umgebung zu genießen. Für beliebte Ausstellungen wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen. Häufig gibt es Ermäßigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen. Das Museum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, und die offizielle Website bietet stets aktuelle Informationen zu laufenden Ausstellungen und Veranstaltungen.
Interessante Fakten
- •Die Villa wurde zwischen 1850 und 1853 für den Bankier Charles-Juste Bugnion gebaut.
- •Das Museum hat seit seiner Eröffnung über 80 Ausstellungen veranstaltet und dabei mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besucher angezogen.
- •Die Dauersammlung umfasst rund 400 chinesische Keramiken aus dem 12. bis 19. Jahrhundert – eine der umfassendsten Sammlungen Europas.
- •Die Fondation de l’Hermitage ist in der Schweiz als Kulturgut von nationaler und regionaler Bedeutung gelistet.
- •Das Museum profitiert von bedeutender Förderung, unter anderem durch das multinational tätige Unternehmen Nestlé.
Geschichte
Die Villa „l’Hermitage“ wurde zwischen 1850 und 1853 für Charles-Juste Bugnion auf einem Grundstück errichtet, das er 1841 erworben hatte.
Zunächst als Privatresidenz mit angrenzenden Gärten geplant, entwickelte sie sich schon bald zu einem beliebten Treffpunkt für gesellschaftliche Anlässe der Lausanner Elite.
1976 schenkte die Familie Bugnion die Villa der Stadt, wodurch die Fondation de l’Hermitage entstand – mit dem Auftrag, das Gebäude zu restaurieren, zu bewahren und zu fördern.
Seit der Eröffnung als Museum hat es über 80 Ausstellungen beherbergt und Millionen Besuchende angezogen.
Die Sammlungen und das Gebäude sind im Schweizer Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung verzeichnet.
Die Stiftung pflegt seitdem eine Tradition hochwertiger Kunst- und Kulturprogramme.
Ortsführer
Die Villa l’Hermitage1850-1853
Eine Villa im klassischen Stil, die Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und ursprünglich als Privatresidenz für Charles-Juste Bugnion diente. Sie ist das Hauptgebäude und beherbergt die Ausstellungen sowie die Büros des Museums.
Dauersammlung chinesischer Keramiken12th-19th centuries
Eine Dauerausstellung mit rund 400 chinesischen Keramiken aus dem 12. bis 19. Jahrhundert, gesammelt von Marie Vergottis. Die Sammlung zeigt den künstlerischen und kulturellen Austausch zwischen Ost und West.
Räume für temporäre Ausstellungen
Das Museum veranstaltet jährlich zwei bis drei große Ausstellungen, darunter Werke von Künstlern wie Bonnard, Baselitz, Giacometti, Hopper, Magritte, Miró, Monet und Borgeaud sowie thematische Ausstellungen zu Kunstströmungen wie Pointillismus und Futurismus.
Kontakt
Telefon: 021 320 50 01