Tell-Denkmal

Tell-Denkmal

Uri

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Das Tell-Denkmal, das auf dem Marktplatz von Altdorf im Kanton Uri in der Schweiz steht, ist eine Bronzestatue des Bildhauers Richard Kissling. Sie wurde am 28. August 1895 eingeweiht. Dargestellt ist William Tell, der legendäre Schweizer Volksheld, wie er seine Armbrust trägt und von seinem Sohn Walther begleitet wird. Das Denkmal steht am Fuße eines alten Turms und trägt das eingravierte Datum 1307, das traditionell mit dem Rütlischwur in Verbindung gebracht wird, einem Gründungsversprechen in der Schweizer Geschichte. Die Statue zeigt Tell in einem Moment des Trotzgefühls: Er weigert sich, sich vor dem Hut des österreichischen Landvogts Albrecht Gessler zu verbeugen – ein Symbol für fremde Unterdrückung. Das Denkmal ist damit nicht nur eine Hommage an Tells legendäre Tat, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen, sondern zugleich ein Zeichen für die Schweizer Unabhängigkeit und für Zusammenhalt. Der Sockel umfasst drei Bronzereliefs, die Szenen aus der Tell-Legende zeigen, und das Hintergrundgemälde am Turm wurde von dem Künstler Hans Sandreuter geschaffen. Das Tell-Denkmal ist ein zentrales Kulturdenkmal in der Schweiz, das Theaterstücke und Opern inspiriert hat, und ist zu einer ikonischen Darstellung der Schweizer Nationalidentität geworden.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Tell-Denkmals sind die Sommermonate, wenn das Wetter ideal ist, um den Marktplatz in Altdorf zu erkunden. Besucher sollten Tickets oder Pässe für die dazugehörigen Museen oder geführten Touren am besten im Voraus kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Das Denkmal ist frei zugänglich, aber geführte Touren vermitteln oft einen tieferen Einblick in die Legende und die lokale Geschichte. Ermäßigungen können für Schüler, Senioren oder Gruppen verfügbar sein. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach, welche aktuellen Besuchsinformationen sowie besondere Veranstaltungen oder Ausstellungen zu William Tell angeboten werden.

Interessante Fakten

  • Das Tell-Denkmal zeigt das traditionelle Datum 1307, das mit dem Rütlischwur verbunden ist – einem Schwur, der als Grundlage für die Schweizer Unabhängigkeit gilt.
  • Die Statue stellt William Tell mit seinem Sohn Walther dar und betont damit den familiären Aspekt der Legende.
  • Das Modell von Richard Kissling wurde aus 30 anonymen Einsendungen in einem nationalen Wettbewerb ausgewählt.
  • Das Denkmal umfasst Bronzereliefs, die Szenen aus der Tell-Legende auf seinem Sockel darstellen.
  • Ein Hintergrundgemälde von Hans Sandreuter ziert den Turm hinter der Statue.
  • Die Legende von William Tell inspirierte Friedrich Schillers Schauspiel von 1803 und Rossinis Oper von 1829.
  • Frühere Tell-Statuen gab es bereits in Zürich (zerstört 1800) und in Lugano (1856); sie zeigten unterschiedliche künstlerische Deutungen des Helden.

Geschichte

Das Tell-Denkmal wurde nach mehreren früheren Statuen und Gedenkstätten in Auftrag gegeben, die William Tell an verschiedenen Orten in der Schweiz gewidmet waren – darunter Zürich und Lugano.

1891

Nach ersten Versuchen mit weniger haltbaren Materialien wurde 1891 ein Wettbewerb ausgeschrieben, um einen Bildhauer für ein dauerhaftes Denkmal in Altdorf auszuwählen.

Die Entwurfsarbeit von Richard Kissling wurde gewählt, weil sie Tell in bäuerlicher Kleidung genau in dem Moment darstellt, in dem er sich weigert, sich vor Gesslers Hut zu verbeugen.

1895

Der Bundesrat unterstützte das Projekt finanziell, sodass 1895 die Einweihung der Statue erfolgen konnte.

Seitdem steht das Denkmal als Symbol für die Schweizer Unabhängigkeit und für die legendären Ursprünge der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Ortsführer

1
Tell-Statue1895
Richard Kissling

Die zentrale Bronzefigur von Richard Kissling zeigt William Tell, wie er eine Armbrust trägt und seinen Sohn Walther an der Seite hat – als Sinnbild für Mut und Trotz gegenüber Unterdrückung.

2
Bronzereliefs1895
Richard Kissling

Drei detaillierte Bronzereliefs am Sockel des Denkmals zeigen Schlüsselszenen aus der William-Tell-Legende – darunter den Apfelschuss und Tells Flucht.

3
Alter Turm und Hintergrundgemälde1895
Hans Sandreuter

Das Denkmal steht am Fuße eines alten Turms. An diesem befindet sich ein Hintergrundgemälde von Hans Sandreuter, das die dramatische Wirkung des Denkmals in Szene setzt und verstärkt.

Kontakt

Telefon: 041 874 80 00