
Wildlife Park Peter and Paul
Thurgau
Der Wildpark Peter und Paul ist ein bekannter Wildpark auf dem Rosenberg nördöstlich von St. Gallen in der Schweiz. Er ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Stadt und zeigt vor allem heimische Tierarten wie Steinbock, Gämse, Luchs, Hirsch, Wildschwein, Murmeltier und Wildkatze. Besonders hervorzuheben sind die großen, naturnah gestalteten Gehege, von denen einige mehrere Hektar umfassen und bereits bei ihrer Einrichtung als vorbildlich galten. Der Park ist 24/7 das ganze Jahr über geöffnet und der Eintritt ist frei – so ist er für alle Besucher zugänglich. Ein Besucherzentrum und ein Restaurant mit Terrasse runden das Erlebnis ab. Zu den besonderen Besonderheiten gehören die künstlich angelegten Felsformationen, die der Bildhauer Urs Eggenschwiler zwischen 1902 und 1917 errichten ließ – sie sollten die Steinbock-Population unterstützen. Berühmt wurde der Park für sein wegweisendes Zucht- und Wiedereinbürgerungsprogramm beim Steinbock, das half, die Art nach beinahe dem Aussterben in den Schweizer Alpen wiederherzustellen. Moderne Erweiterungen im Jahr 2017 brachten neue Gehege, eine Aussichtsplattform aus Naturstein, einen interaktiven Waldspielplatz sowie Lehrstationen. Der Park ist rollstuhlgerecht und erlaubt Hunde an kurzen Leinen – mit dem Fokus auf Naturschutz und Bildung.
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Tipp: Besuchen Sie den Park von Frühling bis Herbst, dann sind Wetter und Tieraktivität am besten. Der Eintritt ist frei und der Park ist das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet. Die Wege sind rollstuhlgerecht. Hunde sind erlaubt, müssen aber an einer kurzen Leine geführt werden. Für ein noch umfassenderes Erlebnis lohnt sich ein Abstecher ins Besucherzentrum und ins Restaurant. Tickets müssen Sie nicht im Voraus kaufen, da der Eintritt frei ist.
Interessante Fakten
- •Das Steinbock-Zuchtprogramm des Parks gehörte zu den frühesten und erfolgreichsten in der Schweiz und half dabei, die Art wiederherzustellen – nachdem sie im 19. Jahrhundert bis zur Ausrottung gejagt worden war.
- •Die künstlich angelegten Felsformationen, die der Bildhauer Urs Eggenschwiler zwischen 1902 und 1917 schuf, werden noch heute genutzt, um Steinbock-Lebensräume zu unterstützen.
- •Der Park ist rund um die Uhr, das ganze Jahr über geöffnet und der Eintritt ist frei.
- •Das Gelände bietet Panoramablicke auf den Kanton Thurgau, den Bodensee, Süddeutschland, Vorarlberg sowie die Alpen des Alpstein.
- •Ein geplanter Bärengehege scheiterte an politischen und behördlichen Problemen – obwohl Bären das Wappentier der Stadt sind.
Geschichte
Der Park wurde 1892 von der Sektion St.
Gallen des Schweizerischen Jagd- und Wildschutzverbands gegründet, um heimische Wildtiere in natürlicher Umgebung zu zeigen – nachdem ein früheres Hirschgehege aufgegeben worden war.
Anfangs geöffnet mit einer kleinen Sammlung an Hirschen, Gämse, Murmeltieren und Hasen, wuchs der Park im Laufe der Jahrzehnte weiter: Er erhielt spezialisierte Gehege und wuchs bis in die 1920er-Jahre von 3,38 auf 4,45 Hektar.
Berühmt wurde er für sein erfolgreiches Steinbock-Zuchtprogramm, das im frühen 20.
Jahrhundert startete.
Dabei wurden junge Steinböcke aus Italien eingeschmuggelt, um die Art in der Schweiz wieder anzusiedeln.
Der Park hatte auch mit Herausforderungen zu kämpfen, etwa mit Epidemien, die die Tierbestände beeinflussten, sowie mit politischen Debatten über die Einführung von Bären.
Die jüngsten Renovierungen im Jahr 2017 modernisierten die Anlagen und ergänzten neue Besucherattraktionen, um das 125-jährige Bestehen zu feiern.
Ortsführer
Steinbock-Felsformationen1902-1917
Vier künstliche Felsstrukturen, die der Bildhauer Urs Eggenschwiler zwischen 1902 und 1917 geschaffen hat. Sie sollten natürliche, felsige Lebensräume für die Zucht und Aufzucht von Steinböcken nachbilden. Die Strukturen sind weiterhin funktionsfähig und ein besonderes Merkmal des Parks.
Besucherzentrum und Restaurant
Einrichtungen, die Wissenswertes über die Tierwelt des Parks und die Schutzbemühungen vermitteln, plus ein Restaurant mit Terrasse. Von dort aus genießen Besucher Panoramablicke und lokale Küche – und runden so das Besuchserlebnis ab.
Wildtier-Gehege
Großzügige, naturnah gestaltete Gehege mit heimischen Arten wie Gämse, Luchs, Hirsch, Wildschwein, Murmeltier und Wildkatze. Sie sind so konzipiert, dass sie sich nahtlos in die sanft hügelige Landschaft des Parks einfügen.
Aussichtsplattform und Waldspielplatz2017
Während der Renovierungen zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 2017 ergänzt, bietet die Aussichtsplattform aus Naturstein herrliche Ausblicke. Der Waldspielplatz wiederum liefert interaktive Erlebnisse für Kinder.
Kontakt
Telefon: 071 244 51 13