Museum Blumenstein

Museum Blumenstein

Solothurn

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Das Museum Blumenstein befindet sich im historischen Schloss Blumenstein, einem Landsitz im Régence-Stil, der zwischen 1725 und 1729 in Solothurn (Schweiz) erbaut wurde. Ursprünglich als Sommersitz für den Gouverneur Franz Heinrich von Stäffis-Mollondin errichtet, verfügt der Landsitz über einen terrassierten Park und eine anspruchsvolle Architektur: außen eher zurückhaltend, innen dagegen reich verziert. Das 1952 eröffnete Museum stellt die Geschichte von Solothurn und der umliegenden Gemeinden in permanenten und temporären Ausstellungen dar. Besucher können im Erdgeschoss bei einer möblierten Wohninszenierung das Leben der Solothurner Patrizier sowie den Alltag ihrer Angestellten entdecken. Im Obergeschoss erwarten einen Ausstellungen zur regionalen Geschichte – ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge und Konzerte in den repräsentativen Räumen. Das Museum ist Teil des kulturellen Angebots Solothurns, gemeinsam mit dem Kunstmuseum und dem Naturmuseum, und bietet so einen umfassenden Einblick in das Erbe der Region. Obwohl die umliegenden Gärten im 20. Jahrhundert größtenteils überbaut wurden, sind Reste erhalten geblieben – etwa Gartenpavillons und die historische Orangerie. Der Eintritt ist frei, sodass das Museum für alle, die sich für Schweizer Geschichte und das Leben des Adels interessieren, ein gut zugängliches Kulturziel ist.

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Tipp: Das Museum ist Dienstag bis Samstag von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr. Montag sowie an einigen Feiertagen ist es geschlossen. Der Eintritt ist frei; außerdem können einzelne Räume für private Veranstaltungen gemietet werden. Ein Besuch während besonderer Events oder Workshops – zum Beispiel bei einer Oster-Schnitzeljagd für Familien oder bei Konzerten – kann das Erlebnis noch bereichern. Vor dem Besuch lohnt es sich, auf der offiziellen Website nach den aktuellsten Öffnungszeiten und dem Veranstaltungsprogramm zu schauen.

Interessante Fakten

  • Das Schloss Blumenstein ist ein Schweizer Kulturerbe von nationaler Bedeutung.
  • Der Landsitz umfasste ursprünglich 20 Hektar, doch im 20. Jahrhundert wurde ein Großteil des Landes verkauft und überbaut.
  • Die Sammlung des Museums begann sich seit den 1860er-Jahren zu formen und wurde 1952 nach Blumenstein verlegt.
  • Die Architektur des Landsitzes besitzt eine versteckte Treppe für Bedienstete – ein Hinweis auf den Komfortbedarf im 18. Jahrhundert.
  • Die Orangerie aus dem Jahr 1721 wurde in den 1920er-Jahren in ein Doppelwohnhaus umgewandelt.

Geschichte

Der als Blumenstein bekannte Landsitz war ursprünglich ein Grundbesitz aus dem frühen 17.

Jahrhundert, der von der Familie Greder erweitert wurde.

1725

1725 ließ Franz Heinrich von Stäffis-Mollondin das alte Haus bis auf den gewölbten Keller abreißen und den Landsitz im Régence-Stil neu errichten; fertiggestellt wurde er bis 1729.

Der Besitz wechselte durch mehrere Familien, darunter die von Stäffis-Mollondin- und die von St.

1928

Aubin-Familie, bevor er 1928 aufgrund von Zahlungsunfähigkeit bei einer Auktion verkauft wurde.

1951

1951 kaufte die Gemeinde Solothurn den Landsitz und eröffnete 1952 das Historische Museum von Solothurn.

Seitdem bewahrt das Museum den Landsitz und sein kulturelles Erbe – und passt ihn zugleich an die Anforderungen eines modernen Museums an, ohne den historischen Charakter zu verlieren.

Ortsführer

1
Erdgeschoss-Wohninszenierung18. century

Diese Ausstellung rekonstruiert die Lebenswelt des Solothurner Patriziats und stellt sie dem Alltag der Angestellten gegenüber – so erhalten Besucher einen Einblick in das Leben von Adel und Bediensteten im 18. Jahrhundert.

2
Dauer- und Wechselausstellungen im Obergeschoss

Im Obergeschoss werden Ausstellungen gezeigt, die sich mit der regionalen Geschichte von Solothurn und der Umgebung befassen – inklusive rotierender Präsentationen, die unterschiedliche historische Themen und Exponate in den Fokus rücken.

3
Repräsentationsräume1725-1729
Jean Fortier

Die eleganten Räume im Erdgeschoss werden für öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Konzerte und private Anlässe genutzt und zeigen so das kulturelle sowie architektonische Erbe des Landsitzes.

Kontakt

Telefon: 032 626 93 93