Museum für Kunst und Geschichte von Delémont

Museum für Kunst und Geschichte von Delémont

Jura

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Das Museum für Kunst und Geschichte von Delémont liegt im Kanton Jura in der Schweiz und ist ein bedeutendes Kulturzentrum, das der Bewahrung und Vermittlung des reichen Erbes Juras gewidmet ist. Das 1909 vom Historiker Abt Arthur Daucourt gegründete Haus sollte zunächst vor allem dazu beitragen, regionalen Stolz bei jungen Menschen zu wecken. Es umfasst sieben Dauerausstellungen, die die geologische Vergangenheit der Region, die Ethnografie, religiöse Reliquien, lokale Landschaften, regionale Symbolik, die Uhrmacherei und die geografische Abgeschiedenheit Juras beleuchten. Zu den bedeutenden Ausstellungen zählen Retrospektiven des Bildhauers Laurent Boillat und des surrealistischen Künstlers Gérard Bregnard sowie fotografische Gegenüberstellungen des historischen und des modernen Juras. Nach einer gründlichen Restaurierung im Jahr 2011 setzt das Museum seine Arbeit mit vielfältigen Sammlungen und Bildungsprogrammen fort und bleibt damit eine wichtige Anlaufstelle, um Juras Identität und Kultur zu verstehen.

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Tipp: Besucher sollten sich vorab auf der offiziellen Website des Museums über die aktuellen Ausstellungen und Öffnungszeiten informieren. Am besten lässt sich das Museum in Frühling und Sommer besuchen, wenn spezielle Ausstellungen und Outdoor-Aktivitäten wie das Escape Game verfügbar sind. Für Gruppenbesuche und besondere Veranstaltungen wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Ermäßigungen gibt es in der Regel für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Familien. Das Museum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bietet anschauliche geführte Rundgänge, um das Besuchserlebnis zu bereichern.

Interessante Fakten

  • Das Museum wurde 1909 von Abt Arthur Daucourt gegründet, um bei Kindern lokalen Stolz zu wecken.
  • Es zeigt einen einzigartigen Hirtenstab aus dem 7. Jahrhundert süddeutscher Herkunft und beleuchtet damit die frühe mittelalterliche Geschichte der Region.
  • Die Dauerausstellungen des Museums umfassen eine eigene Schau zur Uhrmacherei und Mikroingenieurkunst in Jura.
  • 2018 veranstaltete das Haus eine Vergleichsfotoausstellung mit Bildern aus dem 19. Jahrhundert und zeitgenössischen Aufnahmen der Region Jura.
  • 1922 zog die Institution in ihr eigenes Gebäude, die Maison Bennot, nachdem sie zunächst in einer Schule untergebracht war.

Geschichte

1909

Das Museum wurde 1909 von Abt Arthur Daucourt gegründet, um das regionale Erbe bei Kindern zu fördern.

1922

Zunächst im Collège de Delémont untergebracht, zog es 1922 in die Maison Bennot um.

1979

Nach der Gründung des Kantons Jura im Jahr 1979 wurde es in Musée jurassien d'art et d'histoire umbenannt.

2011

Eine umfassende Restaurierung wurde 2011 abgeschlossen.

Dabei wurden die Einrichtungen und Ausstellungsbereiche modernisiert, damit sie das Publikum noch besser erreichen.

Ortsführer

1
Galerie Le Jura

Diese Galerie zeigt historische und ethnografische Fundstücke aus dem Kanton Jura und veranschaulicht damit die kulturelle und soziale Geschichte der Region.

2
Galerie Le Jurassique

Diese Galerie ist der geologischen Geschichte von Jura gewidmet und zeigt Fossilien sowie geologische Formationen, die von der uralten Vergangenheit der Region erzählen.

3
Galerie La tête de moine

Hier werden Kirchenreliquien aus der Region Jura ausgestellt – darunter religiöse Zeugnisse, die die spirituelle Geschichte der Gegend widerspiegeln.

4
Galerie Ferme – Sapin – Cheval

Zeigt prägende Bilder und Objekte, die die Menschen, die Landschaft und die natürliche Umgebung Juras repräsentieren.

5
Galerie Un drapeau

Erkunden die Region Jura über die Symbolik ihrer Kantonsflagge und heben dabei die regionale Identität sowie die politische Geschichte hervor.

6
Galerie La décolleteuse

Präsentiert die Schweizer Uhrmacherei und Mikroingenieurkunst – ein zentraler Wirtschafts- und Kulturbereich in Jura.

7
Galerie Le bout du monde

Erklärt die geografische Abgeschiedenheit des Kantons Jura und deren Auswirkungen auf die Entwicklung und Kultur der Region.

Kontakt

Telefon: 032 422 80 77