Col de la Croix

Jura

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Der Col de la Croix ist ein Bergpass im Jura der Schweiz auf einer Höhe von 789 Metern. Er verbindet die Orte Saint-Ursanne und Courgenay im Kanton Jura. Besonders bei Radsportbegeisterten ist der Pass beliebt, weil der Aufstieg von Saint-Ursanne besonders fordert: Er erstreckt sich über 3,72 Kilometer, überwindet dabei 342 Höhenmeter und weist eine durchschnittliche Steigung von 9,1% auf. Einige Abschnitte sind sogar mit bis zu 17% Steigung befahrbar, vor allem kurz vor dem Gipfel. Diese anspruchsvolle Strecke hat den Col de la Croix zu einem markanten Bestandteil professioneller Radsportveranstaltungen gemacht – darunter auch der Tour de France. Bei der Tour de France 2012 wurde er in der 8. Etappe überquert und als Berg der Kategorie 1 klassifiziert. Thibaut Pinot war der erste Fahrer, der den Gipfel erreichte, bevor er die Etappe gewann. Der Pass bietet malerische Ausblicke auf die Jura-Landschaft und dient sowohl Touristen als auch Radfahrern als beliebte Route – Naturgenuss und sportliche Herausforderung in einem.

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Tipp: Für Radsportfans ist die beste Zeit, den Col de la Croix zu besuchen, die wärmeren Monate: Dann ist der Pass schneefrei und die Straßen sind trocken. Wer die Auffahrt mit dem Rad plant, sollte sich auf steile Abschnitte einstellen und idealerweise vorher trainieren. Es wird empfohlen, die Wetterbedingungen im Voraus zu prüfen und die passende Ausrüstung mitzunehmen. Für den Zugang zum Pass sind Tickets oder Ausweise in der Regel nicht erforderlich, allerdings sollten Besucher die lokalen Verkehrsregeln beachten. Ein Besuch am frühen Morgen kann eine ruhigere Erfahrung bieten – mit weniger Verkehr und schönem Licht für Fotos.

Interessante Fakten

  • Am Gipfel erreicht der Col de la Croix eine maximale Steigung von 17% und zählt damit zu den steileren Anstiegen in der Jura-Region.
  • Bei der Tour de France 2012 wurde er als Berg der Kategorie 1 in das Programm aufgenommen – eine angesehene Einstufung für besonders schwierige Anstiege.
  • Thibaut Pinot war der erste Radfahrer, der den Col de la Croix im Rahmen der Tour de France 2012 in der betreffenden Etappe erreichte, und gewann anschließend auch diese Etappe.

Geschichte

Der Col de la Croix ist seit langem ein Bergpass im Jura und ermöglicht die Verbindung zwischen Saint-Ursanne und Courgenay.

789

Seine Höhe von 789 Metern macht ihn zu einer strategisch wichtigen Route durch die Region.

2012

In den letzten Jahrzehnten gewann er vor allem im Wettkampfradsport an Bedeutung und war insbesondere bei der Tour de France 2012 als Berg der Kategorie 1 zu sehen.

Der Pass hat seine Relevanz über die Jahre hinweg sowohl als Verkehrsweg als auch als sportliche Herausforderung behalten.

Ortsführer

1
Aufstieg ab Saint-Ursanne

Dieser 3,72 km lange Anstieg gewinnt 342 Höhenmeter bei einer durchschnittlichen Steigung von 9,1% und hat Abschnitte, die bis zu 17% erreichen. Er ist ein wichtiges Ziel für Radfahrer, die eine anspruchsvolle Tour durch die Jura-Berge suchen.