Kirche St. Hilarius Näfels

Glarus

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Die Kirche St. Hilarius in Näfels im Schweizer Kanton Glarus ist ein bedeutendes religiöses und historisches Wahrzeichen. Sie wurde zwischen 1642 und 1647 errichtet und ist eine katholische Kirche, die dem heiligen Hilarius von Poitiers geweiht ist – einer hoch verehrten Gestalt in der christlichen Geschichte, die in der Region besonders verehrt wird. Näfels selbst ist ein Ort mit reicher Geschichte, bekannt unter anderem für die Schlacht von Näfels im Jahr 1388 und seine Lage nahe den Schwyzer- und Glarner Alpen. Die Kirche steht zwischen weiteren historischen Gebäuden wie dem Museum Freulerpalast und dem Franziskanerkloster Mariaburg. Architektonisch spiegelt die Kirche den im 17. Jahrhundert in der Region verbreiteten Stil des Kirchenbaus wider und dient als spirituelles Zentrum für Einheimische wie auch für Besucher. Ihre Weihe an den heiligen Hilarius knüpft an die Missionsüberlieferung des heiligen Fridolin an, dem die Gründung von Kirchen zu Ehren Hilarius im gesamten Gebiet zugeschrieben wird. Damit trägt die Kirche zum kulturellen Gefüge von Näfels bei – einem Ort, der außerdem durch die Nähe zu alpinen Skigebieten und moderne Annehmlichkeiten bekannt ist. So ist sie für Geschichtsinteressierte ebenso spannend wie für Touristen.

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Tipp: Besucher sollten die Kirche besonders in den wärmeren Monaten erkunden, wenn der Ort und die nahegelegenen alpinen Regionen am besten erreichbar sind. Näfels ist sehr gut per Zug und auf der Autobahn angebunden, sodass sich Tagesausflüge von Zürich oder Chur unkompliziert planen lassen. Tickets für lokale Museen wie den Freulerpalast kann man oft vor Ort kaufen, dennoch empfiehlt sich ein Blick auf die Öffnungszeiten im Voraus. Für die Kirche werden in der Regel keine speziellen Eintrittsgebühren erhoben, doch Spenden sind willkommen. Wer den Besuch der Kirche St. Hilarius mit weiteren nahegelegenen historischen Stätten und Naturerlebnissen kombiniert, macht den Ausflug besonders abwechslungsreich.

Interessante Fakten

  • Näfels ist bekannt für die Schlacht von Näfels im Jahr 1388, einen entscheidenden Schweizer Sieg über die Habsburger, der jährlich durch die Wallfahrt Näfelserfahrt commemoriert wird.
  • Die Kirche St. Hilarius wurde Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut und ist dem heiligen Hilarius von Poitiers geweiht – ein Hinweis auf das christliche Erbe der Region.
  • Näfels beherbergt die einzige Konfiserie-/Konfetti-Fabrik der Schweiz und produziert rund 200 Tonnen pro Jahr.
  • Näfels liegt in der Nähe mehrerer alpiner Skigebiete und ist damit ein Zentrum für Fans des Wintersports.
  • Das Freulerpalast in der Stadt wurde im 17. Jahrhundert erbaut und dient heute als Museum des Kantons Glarus.

Geschichte

1240

Näfels wurde erstmals 1240 in historischen Aufzeichnungen erwähnt; der Name geht auf den lateinischen Begriff für neu kultiviertes Land zurück.

Die Kirche St.

1642

Hilarius wurde zwischen 1642 und 1647 errichtet – in einer Zeit des religiösen und kulturellen Aufschwungs in der Region.

1388

Näfels gewann durch die Schlacht von Näfels im Jahr 1388 an historischer Bedeutung, bei der die Schweizer Eidgenossen die Habsburger besiegten.

Diese Erinnerung wird durch lokale Denkmäler wachgehalten.

2011

Im Lauf der Jahrhunderte entwickelte sich Näfels von einer ländlichen Siedlung zu einer modernen Gemeinde und ging 2011 mit den Nachbargemeinden eine Fusion ein, um Glarus Nord zu bilden.

Die Kirche blieb während all dieser Veränderungen ein zentrales spirituelles und kulturelles Wahrzeichen.

Ortsführer

1
Hauptschiff und Altar1642-1647

Der zentrale Bereich der Kirche mit barocken Architekturelementen aus dem 17. Jahrhundert sowie einem Altar, der dem heiligen Hilarius geweiht ist – und der religiöse Schmuck und Kunstwerke aus der Zeit widerspiegelt.

2
Kirchenaußenansicht1642-1647

Die Außenarchitektur der Kirche verbindet traditionelle schweizerische Kirchenbauformen mit regionalen Materialien und zählt als historisches Wahrzeichen zu den Sehenswürdigkeiten in Näfels.