Espace Jean Tinguely - Niki de Saint Phalle

Espace Jean Tinguely - Niki de Saint Phalle

Freiburg

70/10090 min

Das Espace Jean Tinguely - Niki de Saint Phalle ist ein Museum in Freiburg, Schweiz, das sich den Werken des berühmten Künstlerpaars Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle widmet. 1998 gegründet, befindet sich das Museum in einem historischen Gebäude, das ursprünglich 1899 als Straßenbahnremise errichtet wurde und über eine monumentale neobarocke Fassade aus Molasse-Stein verfügt. Die Umwandlung der Remise von einem Betriebshof für Straßenbahnen in ein Kunstmuseum geht auf den Wunsch von Niki de Saint Phalle zurück, die Werke von Jean Tinguely dem Kanton Freiburg zu schenken – ergänzt durch spätere Beiträge mit eigenen Arbeiten und weiteren Schenkungen, die die Sammlung bereicherten. Das Museum bietet Besuchern eine farbenfrohe und zugleich geheimnisvolle Atmosphäre, in der sie zentrale Skulpturen und künstlerische Schöpfungen von zwei der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts entdecken können. Das Museum wird vom Musée d’art et d’histoire de Fribourg (Museum für Kunst und Geschichte Freiburg) betreut, liegt in unmittelbarer Nähe der Kathedrale von Freiburg und bietet Programme zur kulturellen Vermittlung, temporäre Ausstellungen sowie einen Museumsshop. Das architektonische Erbe des Hauses und die avantgardistische Kunst, die hier zu sehen ist, machen das Espace zu einem einzigartigen Kulturziel in der Region.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden und das Angebot in Ruhe zu genießen. Für Sonderausstellungen oder geführte Touren wird der Kauf von Tickets im Voraus empfohlen. Das Museum bietet barrierefreien Zugang für Besucher mit Behinderungen sowie Audioguides, um den Besuch noch zu bereichern. Prüfen Sie auf der offiziellen Website die aktuellen Öffnungszeiten und die temporären Ausstellungen.

Interessante Fakten

  • Das Museumsgebäude war ursprünglich eine 1899 errichtete Straßenbahnremise mit einer neobarocken Fassade aus Molasse-Stein und kunstvoll gestalteten Säulen.
  • Die Umwandlung von der Straßenbahnremise zum Kunstmuseum wurde durch eine Schenkung von Niki de Saint Phalle an den Kanton Freiburg angestoßen.
  • Das Museum beherbergt bedeutende Werke von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle – zwei ikonischen Künstlern des 20. Jahrhunderts und ein verheiratetes Paar.
  • Das Gebäude liegt nur wenige Schritte von der Kathedrale von Freiburg entfernt und verbindet so Kulturerbe mit zeitgenössischer Kunst.
  • Die ursprüngliche Straßenbahnremise konnte acht Straßenbahnwagen auf vier Gleisen mit einer drehbaren Drehscheibe unterbringen – ein technisches Detail, das für die damalige Zeit typisch war.

Geschichte

Der Standort beherbergte ursprünglich eine Kapelle und einen Friedhof, die zu einem nahegelegenen Kloster aus dem Mittelalter bis ins 18.

Jahrhundert gehörten.

1899

1899 entwarf und errichtete der Architekt Léon Hertling die Straßenbahnremise, die den Platz einnahm.

Sie bot Platz für acht Straßenbahnen auf vier Gleisen und hatte eine auffällige neobarocke Fassade.

1948

1948 wurde das Gebäude zu einer Garage umfunktioniert, was den zunehmenden Autoverkehr widerspiegelte, doch es blieb in weiten Teilen seinem ursprünglichen Charakter treu.

1996

Nach mehreren Schenkungen durch Niki de Saint Phalle und andere wurde das Gebäude zwischen 1996 und 1998 unter dem Architekten Michel Waeber in ein Museum für Kunst umgewandelt und offiziell am 16.

1998

März 1998 eröffnet.

Ortsführer

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Dauerausstellungsbereich

In diesem Bereich werden wichtige Skulpturen und Kunstwerke von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle gezeigt. Dabei rückt ihre kreative Zusammenarbeit und die jeweils unverwechselbaren Stile in den Fokus.

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Historische Architektur der Straßenbahnremise1899
Léon Hertling

Das Gebäude selbst ist eine zentrale Sehenswürdigkeit: Es präsentiert die neobarocke Molasse-Fassade, originale bauliche Elemente sowie das räumliche Konzept einer Straßenbahnremise aus dem späten 19. Jahrhundert.

Kontakt

Telefon: 026 305 51 40

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