Kunstmuseum Bern

Kunstmuseum Bern

Bern

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Das 1879 gegründete Kunstmuseum Bern gehört zu den ältesten und bedeutendsten Kunstmuseen der Schweiz. In der Schweizer Hauptstadt Bern gelegen, beherbergt es eine umfangreiche Sammlung – von den Mittelaltern bis zur zeitgenössischen Kunst. Dazu gehören über 3.000 Gemälde und Skulpturen sowie 48.000 Zeichnungen, Drucke, Fotografien, Videos und Filme. Das Museum präsentiert renommierte Künstlerinnen und Künstler wie Paul Klee, Pablo Picasso, Ferdinand Hodler, Meret Oppenheim, Ricco Wassmer und Adolf Wölfli. Das historische Gebäude, das Eugen Stettler im Stil der Neo-Renaissance entworfen hat, wurde zwischen 1876 und 1878 errichtet und im 20. Jahrhundert durch Zubauten im modernen Stil erweitert. Außerdem ist das Museum dafür bekannt, 2014 die umstrittene Sammlung Gurlitt übernommen zu haben – Werke, die mit Problemen bei der Herkunftsnachweise aus der NS-Zeit in Verbindung stehen. Das unterstreicht den Fokus des Hauses auf Provenienzforschung und Restitution. Jüngere Schenkungen wie die Sammlung Kornfeld bereichern den Bestand zusätzlich mit Meisterwerken von Ernst Ludwig Kirchner und Alberto Giacometti. Das Kunstmuseum Bern bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Ausstellungen, Workshops und geführten Touren und ist damit ein lebendiger Kulturort, der klassische und moderne Kunsttraditionen miteinander verbindet.

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Tipp: Besuchen Sie das Kunstmuseum Bern unter der Woche oder am frühen Nachmittag, um Menschenmengen zu vermeiden, und nutzen Sie regelmäßig angebotene Führungen – darunter auch besondere Formate zur Provenienzforschung. Es wird empfohlen, Tickets im Voraus online zu kaufen, vor allem für beliebte temporäre Ausstellungen. Das Museum bietet Ermäßigungen für Studierende und Seniorinnen und Senioren. Schauen Sie für die Planung Ihres Besuchs regelmäßig auf der offiziellen Website nach, welche aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden.

Interessante Fakten

  • Das Museum beherbergt über 3.000 Gemälde und Skulpturen sowie 48.000 Zeichnungen, Drucke, Fotografien, Videos und Filme.
  • 2014 wurde es zum alleinigen Erben der umstrittenen Sammlung Gurlitt, die Werke enthält, bei denen vermutet wird, dass sie während der NS-Zeit gestohlen wurden.
  • Das Gebäude vereint Neo-Renaissance-Architektur mit auffälligen Fassadenmedaillons, die Zeus und Minerva von Raphael Christen darstellen.
  • Der moderne Seitenflügel des Museums, eröffnet 1936, wurde so konzipiert, dass er ideale Lichtverhältnisse für die zeitgenössische Kunst bietet.
  • 2024 erhielt das Museum ein Vermächtnis, darunter Ernst Ludwig Kirchners „Junkerboden“ und Alberto Giacomettis „Caroline“, beide von Eberhard W. Kornfeld.

Geschichte

1779

Die Anfänge des Kunstmuseum Bern reichen bis 1779 zurück: Damals wurde in Bern die erste Kunstschule eingerichtet und im 19.

Jahrhundert wurden bedeutende Kunstsammlungen erworben.

1879

Offiziell gegründet wurde das Museum 1879.

Zunächst nutzte es einen im Stil der Neo-Renaissance gehaltenen Bau nach Plänen von Eugen Stettler.

Im Laufe der Zeit wurde es durch Zubauten in moderner Architektur erweitert – in den 1930er-Jahren sowie durch weitere Renovierungen in den 1980er- und 1990er-Jahren, um wachsende Sammlungen und zeitgenössische Kunst unterzubringen.

2014

Die Geschichte des Museums ist geprägt von seinem Engagement für sowohl Schweizer als auch internationale Kunst – und von seiner Rolle in der Provenienzforschung, insbesondere nach der Übernahme der Sammlung Gurlitt im Jahr 2014.

2016

Seit 2016 wird es gemeinsam mit dem Zentrum Paul Klee unter der Leitung von Nina Zimmer geführt, was seinen Rang als führende Kunstinstitution in der Schweiz weiter stärkt.

Ortsführer

1
Stettler Building1876–1878
Eugen Stettler

Der ursprüngliche im Zeitraum zwischen 1876 und 1878 von Eugen Stettler errichtete Bau in der Neo-Renaissance zeichnet sich durch großartige architektonische Details sowie Fassadenmedaillons aus, die Zeus und Minerva darstellen – ein Symbol für Weisheit und Macht.

2
Modernist Side Wing1932–1936
Karl Indermühle and Otto Salvisberg

Der zwischen 1932 und 1936 von den Architekten Karl Indermühle und Otto Salvisberg hinzugefügte Flügel besitzt unaufgeregte weiße Wände sowie Oberlichter und schafft damit optimale Lichtverhältnisse für zeitgenössische Kunstwerke.

3
Kornfeld Collection2024
Eberhard W. Kornfeld

Eine aktuelle Schenkung mit wichtigen Werken wie Ernst Ludwig Kirchners „Junkerboden“ (1919) und Alberto Giacomettis „Caroline“ (1965) bereichert die Bestände des Museums an moderner Kunst.

Kontakt

Telefon: 031 328 09 44