
Rosengarten Bern
Bern
Der Rosengarten Bern ist ein bedeutender Park nordöstlich von Berns Altstadt im Stadtteil Schosshalde. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Besucher und bekannt für seinen herrlichen Aussichtspunkt, der einen ausgezeichneten Blick auf das historische Stadtzentrum von Bern eröffnet. Der Park beherbergt eine umfangreiche Pflanzenvielfalt: 223 Rosensorten, 200 Iris-Arten und 28 Rhododendron-Typen machen ihn zu einer lebendigen botanischen Attraktion. Besucher können außerdem Annehmlichkeiten wie einen großen Kinder-Spielplatz, ein Restaurant und eine Bibliothek mit Lese- bzw. Lesegarten genießen. Der Bereich mit dem Teich ist von monumentalen Skulpturen geprägt: Europa und Neptun, geschaffen von Karl Hänny im Jahr 1918. Die ruhige Atmosphäre und das kulturelle Angebot machen den Rosengarten zu einem einzigartigen innerstädtischen Grünraum – mit natürlicher Schönheit sowie Freizeit- und Kultureindrücken.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Rosengarten Bern ist der späte Frühling bis in den frühen Sommer, wenn die Rosen und die Iris in voller Blüte stehen. Es empfiehlt sich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen – insbesondere mit der Buslinie 10 Richtung Ostermundigen. Aussteigen an der Haltestelle Rosengarten. Da die Parkmöglichkeiten in der Nähe begrenzt sind und häufig ausgebucht, ist der Bus die bequemere Option. Wer möchte, kann von Geschenk-Gutscheinen profitieren, die über die offizielle Website für kulinarische Erlebnisse erhältlich sind. Eine frühzeitige Reservierung für das Restaurant kann den Besuch in der Hauptsaison zusätzlich verbessern.
Interessante Fakten
- •Im Rosengarten Bern gibt es über 223 Rosensorten, wodurch er zu den vielfältigsten Rosengärten der Schweiz zählt.
- •Im Teichbereich stehen zwei monumentale Skulpturen: Europa und Neptun, geschaffen vom Künstler Karl Hänny im Jahr 1918.
- •Der Park war ursprünglich ein Friedhof, bevor er im frühen 20. Jahrhundert in einen öffentlichen Park umgewandelt wurde.
- •Ein Porträtkopf (Bust) von Jeremias Gotthelf, gefertigt von Arnold Huggler im Jahr 1937, wurde innerhalb des Parks verlegt, nachdem es 1960 aufgrund von Bauveränderungen nötig wurde.
Geschichte
Ursprünglich diente das Gelände des Rosengarten Bern von 1765 bis zur Eröffnung des Schosshaldenfriedhofs im Jahr 1877 als Friedhof.
1913 wurde der Bereich in einen öffentlichen Park umgewandelt, und ab 1917 begann der Rosenanbau auf dem Gelände.
Der Teich sowie die monumentalen Skulpturen wurden 1918 ergänzt und steigerten so den kulturellen Wert des Parks.
Ein bedeutender Umbau fand 1956 statt, und 1997 wurde die historische Kreuzallee mit zwölf neuen Lindenbäumen nachgepflanzt – ein Erhalt der Parktradition bei gleichzeitiger Modernisierung der Landschaft.
Ortsführer
Rosengärten
Das Herz des Rosengarten Bern: Hier gibt es neben über 223 Rosensorten auch Iris und Rhododendren – eine besonders eindrucksvolle botanische Kulisse, die vor allem im späten Frühling und im Sommer spektakulär ist.
Teich und monumentale Skulpturen1918
Ein stiller Teichbereich mit den monumentalen Gruppen Europa und Neptun. Die Skulpturen wurden 1918 von Karl Hänny geschaffen und stehen für mythologische Motive – und verleihen dem Park zugleich eine besonders künstlerische Atmosphäre.
Kinder-Spielplatz
Ein großer Spielplatz für Familien – ein Grund, warum der Park gerade für Besucher mit Kindern so beliebt ist.
Restaurant und Bibliothek mit Lesegarten
Der Park bietet ein Restaurant mit regionaler Küche sowie eine Bibliothek mit angeschlossenem Lesegarten. So kommen Besucher in ruhiger Umgebung sowohl zu kulturellen als auch kulinarischen Erlebnissen.
Kontakt
Telefon: 031 331 32 06