St. Alban Gate

St. Alban Gate

Basel-Stadt

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Das St. Alban Gate ist ein erhaltenes mittelalterliches Stadttor in Basel, Schweiz, und eines von nur drei verbliebenen Toren der ursprünglichen Basler Stadtmauern. Erstmals wurde das Tor 1230 urkundlich erwähnt. Bei dem Basler Erdbeben von 1356 wurde es teilweise zerstört und anschließend ab 1362 wiederaufgebaut. Ursprünglich stand es als freistehender Turm, später wurde es mit seitlichen Anbauten mit den Stadtmauern verbunden. Das Tor besitzt ein flaches Pyramiden­dach, das nach 1647 hinzugefügt wurde, und historisch gab es eine hölzerne Verteidigungsplattform. Im Jahr 1473 wurde ein Vorwerk mit Zugbrücke errichtet, das in den Stadtgraben hineinragte. Im späten 19. Jahrhundert erfuhr das Tor umfassende Umbauten: Unter anderem wurden große Zifferblätter auf allen vier Seiten angebracht sowie ein hohes Dach mit Fenstern, wodurch sein mittelalterlicher Charakter verändert wurde. Eine große Restaurierung im Jahr 1975 stellte vieles in ein authentisches mittelalterliches Erscheinungsbild zurück – unter anderem wurden die großen Zifferblätter entfernt und ursprüngliche Elemente wie der Verteidigungs­erker (Defensio­n­erker/Oriel) rekonstruiert. Die frühere Polizeistation und die Treppe, die bei der Renovierung im 19. Jahrhundert hinzugefügt wurden, sind bis heute als stilistische Elemente dieser Zeit erhalten. Heute steht das Tor als geschütztes Denkmal da und markiert den Eingang zum Basler Stadtteil St. Alban – ein Spiegel von Basels reicher Geschichte an Befestigungen und städtischer Entwicklung.

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Tipp: Besuchen Sie das St. Alban Gate bei Tageslicht, um die architektonischen Details und historischen Elemente in vollen Zügen zu erkennen. Frühling und der frühe Herbst bieten angenehmes Wetter und weniger Touristen. Während der Zugang zum Torbereich kostenlos ist, können geführte Touren zu den alten Basler Stadtmauern einen tieferen historischen Kontext vermitteln. Schauen Sie in den örtlichen Tourist-Infos nach Kombi-Tickets oder Rabatten für Stadtführungen, die das Tor und weitere historische Sehenswürdigkeiten einschließen. Das Tor ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und liegt in der Nähe weiterer Basler Attraktionen – ideal, um es bequem in eine Gehroute durch die Stadt einzubauen.

Interessante Fakten

  • Das St. Alban Gate ist eines von nur drei verbliebenen mittelalterlichen Stadttoren in Basel.
  • Das Tor wurde beim großen Basler Erdbeben von 1356 teilweise zerstört und kurz danach wiederaufgebaut.
  • 1473 wurden Zugbrücke und Vorwerk ergänzt, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
  • Die Renovierungen im 19. Jahrhundert umfassten große Zifferblätter auf allen vier Seiten, die später im Zuge der Restaurierung entfernt wurden.
  • Das Tor besitzt einen Verteidigungs­erker, der lokal als „Pechnase“ bekannt ist und bei der Restaurierung 1975 rekonstruiert wurde.
  • In Basel ist das Tor im lokalen Basler Dialekt als „Dalbedoor“ bekannt.
  • Es markiert den Eingang zum Stadtteil St. Alban, der historisch für Basels städtische Entwicklung von Bedeutung ist.

Geschichte

Das St.

1230

Alban Gate wurde erstmals 1230 in historischen Aufzeichnungen erwähnt.

1356

Es erlitt beim Basler Erdbeben von 1356 eine teilweise Zerstörung und wurde ab 1362 wiederaufgebaut; der erste obere Stock entstand in den 1360er-Jahren.

Zunächst war es ein freistehender Turm hinter den Stadtmauern, später wurde es in die Befestigungen integriert.

1473

1473 wurde ein Vorwerk mit Zugbrücke ergänzt.

Im 19.

Jahrhundert wurde das Tor stark verändert, um einen Abriss zu verhindern – unter anderem durch den Einbau großer Uhren und eines hohen Dachs, wodurch sein ursprüngliches mittelalterliches Erscheinungsbild verändert wurde.

1975

Eine umfassende Restaurierung im Jahr 1975 brachte viele Merkmale in ihren authentischen mittelalterlichen Zustand zurück, darunter die Entfernung der Umbauten aus dem 19.

Jahrhundert und die Rekonstruktion ursprünglicher Verteidigungsanlagen.

Das Tor befindet sich weiterhin im Eigentum der Gemeinde Basel-Stadt und ist als Kulturdenkmal geschützt.

Ortsführer

1
Main Tower14th century

Die zentrale Bau­substanz des St. Alban Gate: ursprünglich ein freistehender Verteidigungs­turm, später in die Stadtmauern integriert. Das Bauwerk zeigt mittelalterliches Mauerwerk und war historisch ursprünglich von einer hölzernen Verteidigungsplattform gekrönt, bevor später Änderungen am Dach vorgenommen wurden.

2
Forework and Drawbridge1473

Dieses 1473 errichtete Bauwerk ragt in den Stadtgraben hinein und umfasste eine Zugbrücke, die die Verteidigungsfunktion des Tors verbesserte, indem der Zugang über den Graben kontrolliert wurde.

3
Defensive Oriel ('Pechnase')Late 16th century (original), reconstructed 1975

Ein kleiner vorstehender Erker, der zu Verteidigungszwecken genutzt wurde; er wurde im Zuge der Restaurierung 1975 rekonstruiert, um sein spätes mittelalterliches Erscheinungsbild wiederzugeben.

4
19th-Century Additions1871-1873

Die Veränderungen zwischen 1871 und 1873 umfassten ein hohes Dach mit Fenstern auf allen Seiten, große Zifferblätter auf allen vier Seiten sowie einen kleinen Balkon auf der Feldseite. Diese Eingriffe veränderten zwar den mittelalterlichen Charakter des Tors, verhinderten jedoch seinen Abriss.

Kontakt

Telefon: 061 268 68 68