Museum Tinguely

Museum Tinguely

Basel-Stadt

75/10090 min

Das Museum Tinguely im Solitudepark in Basel auf der rechten Rheinseite widmet sich dem Schweizer Künstler Jean Tinguely, der für seine kinetischen Skulpturen berühmt ist. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung seiner Werke und spannt damit vier Jahrzehnte kreativen Schaffens. Das Museum wurde der Stadt und der Region am 100. Geburtstag von F. Hoffmann-La Roche AG geschenkt und 1996 eröffnet. Entworfen vom Architekten Mario Botta, ist das Gebäude selbst ein architektonischer Höhepunkt: Es verfügt über eine große zentrale Halle, in der bis zu zwanzig Maschinenskulpturen präsentiert werden können. Die Ausstellungsfläche umfasst vier klar voneinander abgegrenzte Bereiche über mehrere Ebenen, wobei das natürliche Licht viele der Galerien illuminiert. Neben Tinguelys Skulpturen umfasst die Sammlung Zeichnungen, Dokumente, Ausstellungsplakate und Fotografien – und gibt so einen umfassenden Überblick über sein künstlerisches Erbe. Das Museum bietet außerdem ein lebendiges Programm mit temporären Ausstellungen, das zeitgenössische Künstler und aktuelle Kunstformen einbezieht und Tinguelys Geist der Innovation weiterführt. Die Uferpromenade am Fluss und die Einbindung in den umliegenden Park bieten Besuchern ein einzigartiges kulturelles und natürliches Erlebnis.

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Tipp: Besucher sollten unbedingt die Website des Museums prüfen: Dort werden Führungen und besondere Events angekündigt, von denen viele keine vorherige Anmeldung erfordern, aber nach dem Prinzip „first come, first served“ funktionieren. Die beste Zeit für einen Besuch sind Wochentage oder außerhalb der Stoßzeiten – so können Sie die kinetischen Skulpturen ohne Menschenmengen in Ruhe genießen. Das Museum bietet familienfreundliche Führungen sowie gelegentliche kostenlose Eintrittsveranstaltungen. Der Ticketkauf vor Ort ist unkompliziert, doch wer an bestimmten geführten Touren interessiert ist, sollte frühzeitig kommen, da die Gruppengrößen begrenzt sind.

Interessante Fakten

  • Das Museum besitzt die weltweit größte Sammlung von Jean Tinguelys kinetischen Skulpturen.
  • Das Gebäude wurde von dem renommierten Architekten Mario Botta entworfen und verfügt über eine einzigartige Promenade mit Blick auf den Rhein.
  • Niki de Saint Phalle, Tinguelys Partnerin, spendete 52 Skulpturen, die den Kern der Sammlung im Museum bilden.
  • Die zentrale Ausstellungs-Halle kann bis zu zwanzig große Maschinenskulpturen gleichzeitig aufnehmen.
  • Die Architektur des Museums umfasst eine Lärmschutzwand-Fassade zur nahegelegenen Autobahn – Funktion und Ästhetik werden hier miteinander verbunden.

Geschichte

1996

Das Museum Tinguely wurde 1996 als Geschenk der pharmazeutischen Firma F.

100

Hoffmann-La Roche AG an Basel und die umliegende Region zum 100.

Jubiläum gegründet.

1992

Ins Leben gerufen wurde es, um die größte Sammlung von Jean Tinguelys Werken zu beherbergen – nach einer bedeutenden Spende von Niki de Saint Phalle im Jahr 1992.

Das vom Architekten Mario Botta entworfene Gebäude wurde eigens dafür gebaut, Tinguelys kinetische Skulpturen aufzunehmen.

Seit der Eröffnung ist die Sammlung durch Ankäufe und Schenkungen gewachsen und hat ihren Status als wichtigste Wirkungsstätte von Tinguelys Kunst beibehalten.

Ortsführer

1
Zentrale Ausstellungshalle1996
Mario Botta

Dieser weitläufige Saal misst etwa 30 mal 60 Meter und ist in fünf Bereiche gegliedert, die zum Park hin ausgerichtet sind. Er kann bis zu zwanzig große kinetische Skulpturen von Tinguely gleichzeitig präsentieren und bietet so ein intensives Erlebnis aus Bewegung und Mechanik.

2
Rheinpromenade1996
Mario Botta

Ein erhöhtes, langgezogenes architektonisches Element, das entlang des Rheins verläuft und als galerieähnlicher Korridor dient. Besucher durchqueren diese Promenade, um das Museum zu betreten, und genießen dabei gezielte Blicke auf den Fluss sowie die umliegende Landschaft.

3
Galerien der Dauer­ausstellung1996
Mario Botta

Diese Galerien befinden sich auf verschiedenen Ebenen und präsentieren ein breites Spektrum von Tinguelys Werken aus unterschiedlichen Phasen seiner Karriere – darunter Skulpturen, Zeichnungen und Dokumente. Natürliches Licht fällt durch Oberlichter ein und verbessert das Seherlebnis.

4
Museum Park

Der umliegende Park bietet Outdoor-Kunstwerke – darunter „Nana Gwendolyn“ von Niki de Saint Phalle sowie die Wasserskulpturen von Tinguely. So wird Kunst mit der natürlichen Umgebung entlang des Rheins verbunden.

Kontakt

Telefon: 061 681 93 20