Naturama Aargau

Naturama Aargau

Aargau

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Naturama Aargau ist ein renommiertes Naturkundemuseum in Aarau, der Hauptstadt des Schweizer Kantons Aargau. Es wurde 1811 zunächst durch die Aargauische Naturforschende Gesellschaft gegründet und hat sich von privaten naturkundlichen Sammlungen zu einer bedeutenden öffentlichen Institution entwickelt. Untergebracht ist das Museum in einem neobarocken Gebäude, das der Architekt Hans Hächler 1922 entworfen hat. Der Fokus liegt auf der natürlichen Umgebung der Region Aargau: Das Museum zeigt ihre Natur, Veränderungen der Landschaft und den Einfluss des Menschen über die letzten 8.000 Jahre. Zu den ständigen Ausstellungen gehören umfangreiche Sammlungen von Insekten, Fossilien, seltenen Vogelpräparaten wie dem Großen Auk und der Wandertaube sowie die wissenschaftlich bedeutende Herbarium Argoveniense. Im Jahr 2002 erwarb das Museum die einzigartige Sammlung von Dr. Gottfried Keller mit über 1.200 Aquarellen einheimischer und europäischer Orchideen. Naturama betreibt zudem wissenschaftliche Forschung – darunter Dinosaurier-Ausgrabungen in der nahegelegenen Frick-Grube – und stellt seine Archive interessierten Forschern zur Verfügung. Die Philosophie des Museums setzt darauf, Fakten neben unterschiedlichen Meinungen zu präsentieren, um zum Nachdenken anzuregen. Mit modernisierten Ausstellungsbereichen und Bildungsangeboten ist Naturama eine wichtige kulturelle und pädagogische Einrichtung in der Region.

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Tipp: Besuchen Sie Naturama Aargau unter der Woche zwischen 10:00 und 17:00 für ein besonders umfassendes Erlebnis. Kaufen Sie Tickets nach Möglichkeit im Voraus für Sonderausstellungen und Workshops – vor allem in Ferienzeiten wie zu Ostern. Mitglieder des Naturama Clubs erhalten freien Eintritt. Das Museum bietet Bildungsprogramme und familienfreundliche Aktivitäten und ist damit für Besucherinnen und Besucher jeden Alters ideal.

Interessante Fakten

  • Im Museum sind seltene Vogelpräparate zu sehen, darunter der ausgestorbene Große Auk und die Wandertaube.
  • Es beherbergt das Herbarium Argoveniense, eine wissenschaftlich bedeutende Sammlung von Pflanzenexemplaren.
  • Die Sammlung von Dr. Gottfried Keller mit über 1.200 Aquarellen von Orchideen wurde 2002 ergänzt.
  • Das Museum beteiligt sich an Dinosaurier-Ausgrabungen in der nahegelegenen Frick-Grube.
  • Das Museumsgebäude ist ein neobarocker Bau, entworfen von Hans Hächler, später erweitert von Arthur Rüegg.

Geschichte

1811

Die Anfänge von Naturama Aargau reichen bis 1811 zurück, als die Aargauische Naturforschende Gesellschaft von naturbegeisterten Menschen gegründet wurde.

1827

1827 wurden private naturkundliche Sammlungen zu einem öffentlichen Naturaliencabinet zusammengeführt, das zunächst in der Alten Kantonsschule untergebracht war.

1922

Nach mehreren Umzügen fand das Museum 1922 sein Zuhause in einem neobarocken Gebäude, das von Hans Hächler entworfen wurde.

In den frühen 1950er-Jahren wurde das Gebäude erweitert, um mehr Ausstellungsfläche und einen Vortragssaal aufzunehmen.

Im späten 20.

2000

Jahrhundert erfolgte eine umfassende Modernisierung, die in einer neuen Erweiterung nach Entwurf von Arthur Rüegg gipfelte, die 2000 fertiggestellt wurde.

2002

Die aktualisierten Ausstellungen und Einrichtungen wurden 2002 eröffnet – ein neuer Abschnitt für das Museum als regionales Zentrum für Naturgeschichte und Bildung.

Ortsführer

1
Dauerausstellung: Die natürliche Umgebung Aargaus

Diese Ausstellung konzentriert sich auf die Natur und die Landschaft der Region Aargau und zeigt die Veränderungen über viele Tausend Jahre sowie die Auswirkungen menschlicher Siedlungen. Sie umfasst Fossilien, Insekten und seltene Vogelpräparate.

2
Sammlung Dr. Gottfried Keller zu Orchideen2002
Dr. Gottfried Keller

Eine einzigartige Sammlung von über 1.200 Aquarellen, die einheimische und europäische Orchideen zeigen, die das Museum 2002 erworben hat. Sie verbindet botanische Kunst mit Biodiversität.

3
Museumshaus und Architektur1922
Hans Hächler

Das Haupthaus wurde 1922 im neobarocken Stil von Architekt Hans Hächler errichtet. Von 1951 bis 1953 wurde es erweitert, und eine moderne Erweiterung nach Entwurf von Arthur Rüegg wurde 2000 fertiggestellt. So wurden Ausstellungs- und Bildungsbereiche zusätzlich aufgewertet.

Kontakt

Telefon: 062 832 72 00