Kanadisches Museum für Menschenrechte

Kanadisches Museum für Menschenrechte

Manitoba

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Das Kanadische Museum für Menschenrechte (CMHR), das in Winnipeg, Manitoba, liegt, ist Kanadas erstes nationales Museum außerhalb der National Capital Region. Es ist der Erforschung und Vermittlung von Menschenrechten gewidmet. Gegründet 2008 und eröffnet 2014, dient das Museum als Plattform, um das öffentliche Verständnis für Menschenrechte zu vertiefen – mit besonderem Fokus auf Kanada, aber auch mit Blick auf globale Menschenrechtsfragen. Die markante Architektur wurde von Antoine Predock entworfen und soll Hoffnung und Erkenntnis symbolisieren. Das Museum beherbergt vielfältige Ausstellungen, darunter sowohl Dauerausstellungen als auch zeitweilige Formate wie die bemerkenswerte „Love in a Dangerous Time: Canada’s LGBT Purge“ und „Broken Promises: The Dispossession of Japanese Canadians“, die sich historischen Unrechtsverhältnissen stellen. Ziel ist es, mit multimedialen Präsentationen und interaktiven Erlebnissen Respekt zu fördern, den Dialog anzustoßen und zum Handeln zu inspirieren. Der Standort am The Forks – einem historischen Ort in Winnipeg – verleiht der Einrichtung zudem zusätzliche kulturelle Bedeutung. Das CMHR organisiert außerdem Events und Vorträge, die Besucher in aktuelle Diskussionen zu Menschenrechten einbinden, und macht es damit zu einem wichtigen Bildungs- und Kulturort in Kanada.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum an Wochentagen oder früh am Morgen, um Menschenmengen zu vermeiden. Es wird empfohlen, Tickets im Voraus online zu buchen – besonders für Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Das Museum bietet Ermäßigungen für Studierende, Senioren und Gruppen. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach den aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungsterminen, um Ihr Besuchserlebnis zu verbessern. Planen Sie mindestens 90 Minuten ein, um die Ausstellungen in Ruhe zu erkunden.

Interessante Fakten

  • Das CMHR ist das erste kanadische nationale Museum außerhalb der National Capital Region.
  • Das architektonische Design von Antoine Predock enthält symbolische Elemente, die Hoffnung und Erkenntnis darstellen.
  • Bei archäologischen Ausgrabungen wurden vor Baubeginn über 400.000 Fundstücke von der Fundstelle geborgen.
  • Das Museum zeigt Ausstellungen, die schwierige Themen wie die LGBT Purge in Kanada und die Enteignung japanischer Kanadier behandeln.
  • Izzy Asper, der Visionär des Museums, starb kurz vor der Bekanntgabe des Architekturwettbewerbs, doch seine Familie führte das Projekt fort.

Geschichte

2000

Die Idee für das Kanadische Museum für Menschenrechte wurde 2000 von Izzy Asper, einem kanadischen Anwalt und Medienmogul, entwickelt.

Er stellte sich ein nationales Museum vor, das der Bildung und dem Nachdenken über Menschenrechte gewidmet ist.

2003

Die Friends of the Canadian Museum for Human Rights wurden 2003 gegründet, um Fundraising und Entwicklung zu unterstützen.

2008

Die kanadische Regierung bezeichnete es 2008 offiziell als nationales Museum – durch Bill C-42.

2008

2008 begann der Bau am The Forks in Winnipeg; der Architekt Antoine Predock gewann einen internationalen Designwettbewerb.

2014

Trotz einiger Verzögerungen wurde das Museum 2014 für die Öffentlichkeit eröffnet.

Damit war es Kanadas erstes nationales Museum außerhalb von Ottawa und ein Symbol für das Bekenntnis zur Sensibilisierung und Bildung in Sachen Menschenrechte.

Ortsführer

1
Grand Hall
Antoine Predock

Die Grand Hall ist der zentrale Raum des Museums. Eine hohe Glasturm-Inszenierung symbolisiert Erkenntnis und Hoffnung und bietet Panoramablicke auf Winnipeg.

2
Dauerausstellungen2014
Ralph Appelbaum Associates

Die Dauerausstellungen beleuchten die Geschichte und Entwicklung von Menschenrechten in Kanada und weltweit. Mit Multimedia- und interaktiven Installationen binden sie die Besucher ein.

3
Zeitausstellungen

Das Museum zeigt regelmäßig zeitweilige Ausstellungen, die sich auf spezifische Menschenrechtsthemen konzentrieren – zum Beispiel die LGBT Purge und die Internierung japanischer Kanadier. So werden die historischen Zusammenhänge besonders ausführlich erläutert.

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