
Nationalmuseum von Bhutan
Paro
Das Nationalmuseum von Bhutan in Paro ist im historischen Gebäude Ta Dzong untergebracht. Es wurde ursprünglich 1649 als Wachturm errichtet, um sich gegen tibetische Invasionen zu verteidigen. 1968 wurde es unter König Jigme Dorji Wangchuck als Museum eröffnet. Heute bewahrt und präsentiert es über 3.000 Werke bhutanischer Kunst – darunter exquisite Bronzestatuen und Gemälde, die mehr als 1.500 Jahre der kulturellen und künstlerischen Traditionen Bhutans widerspiegeln. Die Ausstellungsräume sind mit viel Gespür angeordnet, um das Erbe Bhutans über die Verbindung von alten und zeitgenössischen Ausdrucksformen erlebbar zu machen. Das Gebäude selbst ist ein bedeutendes Beispiel bhutanischer Architektur und wurde von Ponlop Tenzin Drukdra erbaut – dem ersten Gouverneur des Paro-Tals und dem zweiten Druk Desi. Das Museum ist für Einheimische und internationale Besucher gleichermaßen eine wichtige kulturelle Anlaufstelle. Es spiegelt die historischen Verbindungen Bhutans zum tibetischen Buddhismus wider und das künstlerische Erbe, das bis ins 7. Jahrhundert zurückreicht – mit der Gründung früherer Tempel und Klöster.
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Tipp: Besucher sollten ihren Museumsbesuch in die Öffnungszeiten während des Tages legen – typischerweise vormittags bis in den frühen Nachmittag. In der Hochsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Ermäßigungen gibt es unter Umständen für Studierende, Senioren und Gruppen. Die Lage des Museums oberhalb des Rinpung Dzong bietet schöne Ausblicke – für den Aufstieg empfiehlt sich bequemes Schuhwerk.
Interessante Fakten
- •Das Museum beherbergt über 3.000 Artefakte, die mehr als 1.500 Jahre des kulturellen Erbes Bhutans repräsentieren.
- •Das Ta-Dzong-Gebäude war ursprünglich ein Wachturm, der Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet wurde, um vor Invasionen zu schützen.
- •Zur Sammlung des Museums gehören Meisterwerke aus Bronzestatuen und traditionellen bhutanischen Gemälden.
- •Das Museum wurde auf direkte Anordnung des dritten Königs von Bhutan, Jigme Dorji Wangchuck, eingerichtet.
- •Die Ursprünge des Museums stehen im Zusammenhang mit den frühesten buddhistischen Tempeln in Bhutan, die im 7. Jahrhundert gegründet wurden.
Geschichte
Das Nationalmuseum von Bhutan ist im Ta-Dzong-Gebäude untergebracht, das 1649 von Ponlop Tenzin Drukdra erbaut wurde, um als Wachturm gegen tibetische Invasionen zu dienen.
Das Gebäude wurde 1651 fertiggestellt und später 1968 unter König Jigme Dorji Wangchuck in ein Museum umgewandelt.
Das Museum wurde gegründet, um bhutanische Kunst und Kultur zu bewahren und Artefakte zu präsentieren, die über fünfzehn Jahrhunderte umfassen.
Seine Anfänge sind mit der frühen buddhistischen Geschichte Bhutans verbunden: Sie reichen bis ins 7.
Jahrhundert zurück, als der tibetische König Songtsan Gampo Tempel gründete.
Ortsführer
Ta-Dzong-Gebäude1649-1651
Ein historischer Wachturm aus dem 17. Jahrhundert, der 1649 von Ponlop Tenzin Drukdra erbaut wurde und ursprünglich als Verteidigungsstützpunkt gegen tibetische Invasionen diente. Heute beherbergt er die umfangreichen Sammlungen des Nationalmuseums von Bhutan.
Kunstgalerien1968 (Museumseröffnung)
Ausstellungsräume, die darauf ausgelegt sind, über 3.000 Werke bhutanischer Kunst zu präsentieren – darunter Bronzestatuen und Gemälde, die 1.500 Jahre Kulturgeschichte überspannen. Die Galerien sind so angeordnet, dass sich die Entwicklung der bhutanischen Kunst und kulturellen Traditionen besonders gut nachvollziehen lässt.
Kontakt
Telefon: 8 271 511