Embu das Artes Historisches Zentrum

Embu das Artes Historisches Zentrum

São Paulo

70/10090 min

Das Historische Zentrum von Embu das Artes ist ein faszinierendes Gebiet in der Gemeinde Embu das Artes, innerhalb der Metropolregion São Paulo. Die Stadt, berühmt für ihre ausgeprägte künstlerische Berufung, hat sich zu einem Anziehungspunkt für Künstler und Handwerker entwickelt und lockt Touristen mit einer lebendigen kulturellen Atmosphäre an. Das historische Zentrum zeichnet sich durch Architektur aus der Kolonialzeit aus, darunter die bemerkenswerte Kirche Nossa Senhora do Rosário, die aus dem späten 17. Jahrhundert stammt und die jesuitisch geprägten Ursprünge der Stadt als Missions- und Entsendungsstätte widerspiegelt. Die Gegend bewahrt traditionelle Ausdrucksformen, die mit der Ethnie der Caipira verbunden sind – ein Ergebnis der historischen Vermischung zwischen indigenen Völkern und portugiesischen Siedlern. Besucher können Ateliers und Manufakturläden, Galerien sowie lokale Feste entdecken, die das Erbe der Region feiern. Embu das Artes wurde offiziell als Touristenort anerkannt, was die Entwicklung als kulturelles Reiseziel unterstützt. Die Geschichte der Gemeinde, kombiniert mit der kreativen Gemeinschaft, macht das historische Zentrum zu einem einzigartigen Ort, um brasilianische Kolonialkultur und zeitgenössische Kunst im lebendigen Kontext von Greater São Paulo zu erleben.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Historischen Zentrum von Embu das Artes sind Wochenenden und lokale Feste, wenn Kunsthandwerker und kulturelle Veranstaltungen besonders aktiv sind. Es wird empfohlen, Tickets oder geführte Touren in der Hochsaison im Voraus zu kaufen bzw. zu buchen. Besucher können von regionalen Rabatten für den Tourismus profitieren und sollten für einen entspannten Rundgang einplanen, um die Kunsthandwerksmärkte und historischen Sehenswürdigkeiten in vollen Zügen genießen zu können. Aufgrund der Kopfsteinpflasterstraßen sind bequeme Schuhe ratsam, und wer früh ankommt, kann Menschenmengen besser vermeiden.

Interessante Fakten

  • Embu das Artes war ursprünglich eine Jesuitenmission namens Mboy – was auf Tupi entweder „Fluss der Schlangen“ oder einfach „Schlangen“ bedeutet.
  • Die Kirche Nossa Senhora do Rosário, um 1690 erbaut, gehört zu den ältesten Kolonialkirchen der Region.
  • Die Stadt ist berühmt für ihre lebendigen Märkte für Kunsthandwerk, die Tausende von Besuchern anziehen, die sich für traditionelle Handwerke interessieren.
  • Embu das Artes veranstaltet kulturelle Feste, die caipira-Traditionen bewahren – eine lokale ethnische Identität, die aus indigenen und portugiesischen Einflüssen entstanden ist.

Geschichte

Embu das Artes entstand aus einer Jesuitenmission im späten 17.

Jahrhundert, deren Zentrum der Bau der Kirche Nossa Senhora do Rosário war.

Zunächst lebten dort die indigenen Tupiniquin- und Guarani-Völker, bevor es zur portugiesischen Kolonialisierung kam.

1759

Nach der Vertreibung der Jesuiten im Jahr 1759 durch den Marquis von Pombal ging die Siedlung zwar zurück, entwickelte sich jedoch weiterhin langsam durch Landwirtschaft und Handwerksproduktion.

1938

Der Bezirk, ursprünglich M'Boy genannt, wurde 1938 in Embu umbenannt und wurde 1959 zu einer eigenständigen Gemeinde.

Im Laufe der Zeit erlangte die Stadt Anerkennung für ihre Kunstszene, was schließlich zur offiziellen Einstufung als Touristenort im Bundesstaat São Paulo führte.

Ortsführer

1
Kirche Nossa Senhora do Rosárioca. 1690
Jesuitische Missionare, darunter vor allem Vater Belchior de Pontes

Diese historische Kirche, die um 1690 datiert, ist das Herzstück des Historischen Zentrums von Embu das Artes. Sie zeigt barocke Kolonialarchitektur und wurde ursprünglich von Jesuitenmissionaren erbaut. Die Kirche ist bis heute ein bedeutendes kulturelles und religiöses Wahrzeichen in der Stadt.

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Kunsthandwerksmärkte und Galerien

Das historische Zentrum ist für seine zahlreichen Läden für Kunsthandwerk und Galerien bekannt, in denen handgefertigte Produkte angeboten werden – von Keramik und Holzarbeiten bis hin zu Gemälden und Textilien. Diese Märkte spiegeln die Identität der Stadt als Treffpunkt für Künstler und Kunsthandwerker wider.

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