Museu de Arte de São Paulo
São Paulo
Das Museu de Arte de São Paulo, bekannt als MASP, ist ein bedeutendes Kunstmuseum in São Paulo, Brasilien. Es wurde 1947 von Assis Chateaubriand und Pietro Maria Bardi gegründet und ist besonders wegen seiner wegweisenden Rolle in der brasilianischen Museumsarbeit und Kunstvermittlung bekannt. Der Museums-Hauptsitz, entworfen von der Architektin Lina Bo Bardi, entstand 1968 und gilt als Wahrzeichen der modernen brasilianischen Architektur: Eine mutige Beton- und Glasstruktur mit einer markanten 70-Meter-Stützweite schafft darunter einen öffentlichen Platz. MASP beherbergt eine der wichtigsten Sammlungen europäischer Kunst in Lateinamerika – ergänzt um bedeutende Werke brasilianischer, afrikanischer, asiatischer und dekorativer Künste – insgesamt mehr als 8.000 Exponate. Seit den frühen Jahren ist das Museum ein kulturelles Zentrum mit Workshops, Kunstkursen und öffentlichen Programmen und hat eine lebendige Kunstszene geprägt. Sammlung und Gebäude sind als nationales Kulturerbe anerkannt und stehen in Brasilien als Symbol für die Verbindung von Kunst, Kultur und modernistischer Architektur.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im MASP sind Werktage oder vormittags, um Menschenmengen zu vermeiden. Wir empfehlen, Tickets im Voraus zu kaufen – besonders während besonderer Ausstellungen. Das Museum bietet Ermäßigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie für Lehrkräfte. Besucher sollten sowohl das ikonische Gebäude von Lina Bo Bardi als auch den neueren Anbau von Pietro Maria Bardi erkunden, der über einen unterirdischen Gang verbunden ist. Für aktuelle Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen lohnt ein Blick auf die offizielle Website.
Interessante Fakten
- •Das Gebäude von MASP hat eine 70-Meter-Stützweite, wodurch der Bereich darunter als öffentlicher Platz für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann.
- •Es war das erste brasilianische Museum, das Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte.
- •MASP beherbergt eine der größten und wichtigsten Sammlungen europäischer Kunst auf der Südhalbkugel.
- •Die Sammlung des Museums ist als brasilianisches nationales Kulturerbe vom Instituto de História e Arte aufgeführt.
- •Lina Bo Bardi, die Architektin des MASP-Hauptsitzes, gilt als bedeutende Persönlichkeit der modernen brasilianischen Architektur.
Geschichte
MASP wurde 1947 inmitten des rasanten industriellen und kulturellen Wachstums von São Paulo nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet.
Zunächst war das Museum im Gebäude von Diários Associados untergebracht, wurde jedoch schnell zum Zentrum für moderne Kunst und Bildung in Brasilien.
Die Architektin Lina Bo Bardi entwarf 1968 das heutige ikonische Gebäude, das die Museumsarchitektur in Brasilien mit seiner schwebenden Beton- und Glasstruktur revolutionierte.
In den folgenden Jahrzehnten erweiterte MASP seine Sammlungen und Kulturprogramme und etablierte sich als führende Einrichtung in Lateinamerika.
Im Jahr 2025 wurde ein neues Gebäude zu Ehren von Pietro Maria Bardi eröffnet – ein weiterer Ausbau des Museumsensembles.
Ortsführer
Gebäude von Lina Bo Bardi1968
Das Hauptgebäude des Museums, von Lina Bo Bardi entworfen und 1968 eröffnet, ist ein Meisterwerk moderner Architektur: Es besteht aus einer schwebenden Beton- und Glasstruktur und schafft darunter einen großen offenen Platz – ein Symbol für Offenheit und die öffentliche Auseinandersetzung mit Kunst.
Anbau Pietro Maria Bardi2025
Der 2025 eröffnete neuere Bau ehrt den ersten Direktor und Gründer von MASP, Pietro Maria Bardi. Er ist über einen unterirdischen Durchgang mit dem ursprünglichen Gebäude verbunden und erweitert so Ausstellungs- und Kulturflächen.
Sammlung europäischer Kunst
Eine der feinsten Sammlungen europäischer Kunst in Lateinamerika – mit Meisterwerken von der Renaissance bis in die Moderne, darunter Arbeiten von Picasso und Rembrandt.
Brasilianische Kunst und Kulturprogramme
MASP beherbergt eine umfangreiche Sammlung brasilianischer Kunst und bietet Workshops, Bildungs-Kurse und kulturelle Aktivitäten, die historisch Künstler, Studierende und die Öffentlichkeit miteinander in Kontakt gebracht haben.
Kontakt
Telefon: (11) 3149-5959