
Museu do Ouro (Sabará)
Minas Gerais
Das Museu do Ouro, im historischen Städtchen Sabará in Minas Gerais in Brasilien gelegen, ist eine bedeutende Kultureinrichtung, die sich der Bewahrung und Ausstellung des Goldbergbau-Erbes aus der Kolonialzeit widmet. Sabará selbst ist eine gut erhaltene Barockstadt, bekannt für ihre kolonialen Kirchen, historischen Gebäude und Museen, die den Reichtum widerspiegeln, der durch den Goldrausch Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Das Museum ist in der Antiga Casa de Intendência untergebracht, einem kolonialen Gebäude, das einst eine wichtige Rolle in der Verwaltung des Goldbergbaus und bei der Besteuerung während der portugiesischen Herrschaft spielte. Besucher können im Museum Exponate zur Gewinnung von Gold, zur kolonialen Geschichte sowie zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Bergbaus auf die Region entdecken. Das Museu do Ouro ist Teil eines größeren historischen Kontextes, zu dem weitere koloniale Denkmäler und Kirchen in Sabará gehören – viele davon sind als nationale Kulturerbestätten geschützt. Das Museum vermittelt einen besonderen Einblick in die Zeit des brasilianischen Goldrauschs und in das Erbe des portugiesischen Kolonialismus in Minas Gerais.
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Tipp: Besucher sollten die offizielle Website des Museums prüfen oder telefonisch nach den aktuellen Öffnungszeiten und Informationen zum Ticketverkauf fragen. Am besten besucht man das Museum unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden; eine vorherige Ticketbuchung wird empfohlen, besonders während lokaler Feste oder Feiertage. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende, Senioren und Gruppen – daher am besten im Voraus nachfragen. Das Museum befindet sich im historischen Zentrum von Sabará, das sich ebenfalls lohnt: Die barocke Architektur und weitere Stätten aus der Kolonialzeit bieten viel zu entdecken.
Interessante Fakten
- •Sabará gehört zur Metropolregion Belo Horizonte und ist bekannt für seine gut erhaltene barocke Architektur.
- •Das Museu do Ouro ist in der Antiga Casa de Intendência untergebracht, einem kolonialen Gebäude, das für die Verwaltung des Goldbergbaus zentral war.
- •Sabará war in den späten 17. und frühen 18. Jahrhunderten ein wichtiger Schauplatz des brasilianischen Goldrauschs.
- •Die Stadt wurde 1711 zur Gemeinde erhoben und erhielt 1823 den Titel Fidelíssima für ihre Unterstützung der brasilianischen Unabhängigkeit.
- •Sabará beherbergt zahlreiche Kirchen und Denkmäler aus der Kolonialzeit, die als nationale Kulturerbestätten ausgewiesen sind.
Geschichte
Sabará entstand im späten 17.
Jahrhundert als Siedlung von Bandeirantes und stand in engem Zusammenhang mit der Entdeckung von Gold in der Region.
Die Stadt wurde 1707 offiziell als Pfarrei eingerichtet und wurde 1711 unter dem Namen Vila Real de Nossa Senhora da Conceição do Sabará zur Gemeinde.
Das Museumsgebäude, bekannt als Antiga Casa de Intendência, wurde historisch zur Verwaltung der Besteuerung des Goldbergbaus und zur Kontrolle genutzt und zeigt damit die Bedeutung Sabarás während des brasilianischen Goldrauschs.
Über die Jahrhunderte bewahrte Sabará einen Großteil seines kolonialen Erbes – darunter seine Kirchen und historischen Gebäude, viele davon geschützt durch das National Institute of Historic and Artistic Heritage (IPHAN).
Ortsführer
Antiga Casa de Intendência18. Jahrhundert
Das Gebäude aus der Kolonialzeit, in dem das Museu do Ouro untergebracht ist. Historisch diente es der Verwaltung und Besteuerung der Goldbergbauaktivitäten in der Region. Es bietet architektonische Merkmale, die typisch für die Barockzeit sind, und ist zudem eine greifbare Erinnerung an Sabarás Goldrausch-Vergangenheit.
Kontakt
Telefon: (31) 99151-0493