Calle Jaén

Calle Jaén

La Paz

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Calle Jaén zählt zu den malerischsten und kulturell reichsten Straßen in La Paz, Bolivien. Berühmt ist sie für ihre gut erhaltene koloniale Architektur: Die Straße bietet Besuchern einen Einblick in die spanische Kolonialvergangenheit der Stadt – mit farbenfrohen Häusern, Kopfsteinpflaster und kleinen Museen. Sie liegt im historischen Zentrum von La Paz, einer Stadt, die 1548 gegründet wurde, und die vor allem wegen ihrer einzigartigen Lage in einem Canyon, umrahmt von den Anden, bekannt ist. Calle Jaén wird häufig von Touristen besucht, die das künstlerische und historische Erbe der Gegend entdecken möchten: Mehrere Museen, Cafés und Ladengeschäfte für Kunsthandwerk säumen die Straße. Außerdem ist sie nur unweit bedeutender Sehenswürdigkeiten wie der Iglesia San Francisco und der Metropolitan Cathedral (Metropolitankathedrale), wodurch sie ein wichtiger Teil des kulturellen Rundgangs in La Paz ist. Die ruhige Ausstrahlung steht im Kontrast zu den lebhaften Märkten und der pulsierenden Abend­unterhaltung der Stadt und sorgt für ein friedliches, zugleich bereicherndes Erlebnis. Die Bemühungen zur Erhaltung der Straße machen deutlich, wie wichtig die koloniale Geschichte für die nationale Identität Boliviens ist, und verleihen dem Ort eine einzigartige Atmosphäre, in der Geschichte, Kunst und lokale Traditionen aufeinandertreffen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Calle Jaén sind die trockenen Wintermonate: Dann ist das Wetter angenehm und die Aussicht auf die umliegenden Berge ist klar. Besucher sollten – wenn möglich – Eintrittskarten für die Museen im Voraus kaufen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Aufgrund des Kopfsteinpflasters werden feste Schuhe empfohlen. Wenn man die Straße am Morgen erkundet, erlebt man sie meist ruhiger, bevor der Nachmittagsansturm der Touristen beginnt. In einigen der kulturellen Einrichtungen entlang der Straße gibt es möglicherweise Ermäßigungen für Studierende und Seniorinnen bzw. Senioren.

Interessante Fakten

  • In der Calle Jaén befinden sich mehrere kleine Museen, die koloniale Kunst und Geschichte zeigen.
  • Die Straße ist eines der am besten erhaltenen Beispiele für koloniale Architektur in La Paz.
  • Sie ist nach einer Region in Spanien benannt und verweist damit auf den spanischen Einfluss auf die Stadt.
  • Die Straße ist mit Kopfsteinpflaster ausgelegt, das bis in die Kolonialzeit zurückreicht.

Geschichte

1548

Die Geschichte der Calle Jaén reicht in die Kolonialzeit von La Paz zurück, das 1548 von spanischen Eroberern gegründet wurde.

Die Straße bewahrt einen Großteil ihrer ursprünglichen kolonialen Architektur und spiegelt damit die Rolle der Stadt als wichtiges administratives und kommerzielles Zentrum während der spanischen Herrschaft wider.

1781

Im Laufe der Jahrhunderte hat die Calle Jaén zahlreiche historische Ereignisse und Aufstände erlebt – darunter indigene Erhebungen wie die Belagerung, die Túpac Katari 1781 anführte.

Die Erhaltung der Straße als historisches Denkmal begann im späten 20.

Jahrhundert und betonte ihren kulturellen und architektonischen Wert inmitten einer sich schnell modernisierenden Stadt.

Ortsführer

1
Museo de Metales Preciosos (Museum der kostbaren Metalle)20. Jahrhundert

Dieses Museum an der Calle Jaén beherbergt eine beeindruckende Sammlung vorkolumbianischer Gold- und Silberartefakte und veranschaulicht die reiche metallurgische Geschichte Boliviens.

2
Casa de Murillo18. Jahrhundert

Das historische Haus von Pedro Domingo Murillo, einem bolivianischen Unabhängigkeitshelden, ist heute ein Museum, das seinem Leben und der revolutionären Geschichte der Stadt gewidmet ist.

3
San Francisco Church16.-18. Jahrhundert

In der Nähe der Calle Jaén gelegen, ist diese koloniale Kirche ein wichtiges religiöses und architektonisches Wahrzeichen. Sie vereint den Stil des Barock mit indigenen Elementen.