
Kathedrale von Cochabamba
Cochabamba
Die Metropolitankathedrale des Hl. Sebastian liegt auf der Plaza 14 de Septiembre in Cochabamba, Bolivien, und ist die Hauptkathedrale des römisch-katholischen Erzbistums Cochabamba. Ursprünglich begann man 1571 auf den Fundamenten der Villa de Oropeza aus dem 14. Jahrhundert zu bauen. So steht sie heute als ältestes Bauwerk im Tal da. Das aktuelle Gebäude, das 1735 fertiggestellt wurde, wurde 1701 errichtet, um eine zuvor zunehmend verfallende Kirche zu ersetzen und der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden. Architektonisch vereint die Kathedrale spanisch-barocke Elemente mit bolivianisch-indigenen Stilrichtungen; der Grundriss ist als Renaissance-Lateinisches-Kreuz gestaltet. Der Bau besteht größtenteils aus Stein- und Adobe-Mauerwerk, während Kuppeln und Gewölbe aus Ziegeln und Kalkmörtel gefertigt sind und mit einer aufwendig verzierten Keramikverfliesung (Kachelverzierung) ausgestattet wurden. 2012 wurde die Kathedrale vom bolivianischen Senat zum Nationalen Kulturerbe erklärt – ein Zeichen für ihre kulturelle und historische Bedeutung.
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Tipp: Besucher sollten die Kathedrale vorzugsweise unter der Woche erkunden, um größeren Andrang am Wochenende zu vermeiden. Der Platz rund um die Kathedrale bietet eine angenehme Atmosphäre zum Innehalten und für Fotos. Der Eintritt ist in der Regel frei, aber Spenden werden gern gesehen, um die Instandhaltung zu unterstützen. Prüfen Sie vor Ort die aktuellen Zeitpläne nach besonderen religiösen Veranstaltungen oder Führungen, die das Erlebnis bereichern können.
Interessante Fakten
- •Die Kathedrale steht auf den Fundamenten der Villa de Oropeza, einer Siedlung aus dem 14. Jahrhundert, und ist dadurch das älteste Gebäude im Tal von Cochabamba.
- •Ihr architektonischer Stil verbindet auf einzigartige Weise spanischen Barock mit indigenen Einflüssen aus Bolivien.
- •Die Kuppeln und Gewölbe sind mit Keramikverfliesung verziert – ein markantes Schmuckelement.
- •2012 vom Senat von Bolivien zum Nationalen Kulturerbe erklärt.
Geschichte
Die Anfänge der Kathedrale reichen bis ins Jahr 1571 zurück, als der Bau auf den Fundamenten der Villa de Oropeza aus dem 14.
Jahrhundert begann – und sie damit zum ältesten Gebäude im Tal macht.
Bis 1618 wurden Pläne geschmiedet, eine größere Kirche zu errichten, da die alte Kirche zunehmend verfiel und die Bevölkerung wuchs.
Die heutige Kathedrale wurde ab 1701 errichtet und 1735 fertiggestellt, wodurch das frühere Bauwerk ersetzt wurde.
Im September 2012 wurde sie offiziell vom bolivianischen Senat als Nationales Kulturerbe anerkannt – und damit ihre anhaltende historische Bedeutung hervorgehoben.
Ortsführer
Kirchenfassade18. Jahrhundert
Die Fassade zeigt eine einzigartige Verbindung aus spanisch-barockem Stil und indigenen bolivianischen Elementen der Architektur. Charakteristisch sind das reich verzierte Steinwerk sowie die Dekorationen mit Keramikfliesen.
Innenraum mit Kirchenschiff und Lateinisches-Kreuz-GrundrissFertiggestellt in 1735
Der Innenraum der Kathedrale folgt einem Renaissance-Lateinisches-Kreuz-Grundriss und bietet so einen großzügigen und harmonischen Raum für Gottesdienste und Zeremonien.
Kuppeln und Gewölbe18. Jahrhundert
Die Kuppeln und Gewölbe wurden aus Ziegeln und Kalkmörtel errichtet und sind reich verziert mit Keramikverfliesung. Das verleiht ihnen sowohl mehr Stabilität als auch eine besondere dekorative Schönheit.
Kontakt
Telefon: 4 4223331