Dom St. Peter und Paul, Silistra

Dom St. Peter und Paul, Silistra

Silistra

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Der Dom St. Peter und Paul in Silistra ist eine bedeutende Kirche im Stil des Bulgarischen Wiederaufstiegs und zugleich Kathedrale des Bistums Dorostol der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche. Zwischen 1860 und 1864 errichtet man ihn an der Stelle der alten Kirche St. Georg. Finanziert wurde der Bau durch die provisorische russische Verwaltung sowie durch lokale Spenden. Das Gebäude ist eine dreischiffige Basilika mit zwei Säulenreihen und einem westlichen Vestibül. Die Fresken wurden von Professor Nikola Kozhuharov gemalt, während der 1904 errichtete Glockenturm die aus Russland importierten Glocken beherbergt. Der 1890 vom bekannten Debar-Meister Anton Stanishev geschaffene Ikonostas ist ein zentrales künstlerisches Highlight. Außerdem besitzt der Dom einen Marmorschrein mit der Reliquie vom rechten Schulterknochen des St. Dasius von Dorostol – eine Gabe von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 2001. Die Kirche ist ein Kulturdenkmal und zugleich ein bedeutendes religiöses Zentrum; sie spiegelt sowohl das architektonische als auch das spirituelle Erbe von Silistra wider.

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Tipp: Besucher sollten ihre Anreise so planen, dass sie große religiöse Feiertage meiden, wenn der Dom meist überfüllt ist. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus zu kaufen oder geführte Touren rechtzeitig zu organisieren, besonders für Gruppen. Der Dom bietet mit seinem historischen Ikonostas und den Fresken eine geistig bereichernde Erfahrung. Beim Betreten der Kirche wird schlichte, angemessene Kleidung empfohlen. Besuche im Winter und im frühen Frühjahr sind oft ruhiger und damit beschaulicher.

Interessante Fakten

  • Der Dom wurde von Bauleuten der Architekturschule von Dryanovo unter Meister Stoyko errichtet.
  • Der Glockenturm wurde 1904 gebaut; die Glocken wurden aus Russland gekauft.
  • Der Ikonostas entstand 1890 durch den renommierten Debar-Meister Anton Stanishev.
  • 2001 schenkte Papst Johannes Paul II. dem Dom einen Marmorschrein mit der Reliquie des St. Dasius von Dorostol.
  • Der Dom ist in Bulgarien als Kulturdenkmal anerkannt.

Geschichte

Der heutige Dom St.

1860

Peter und Paul wurde zwischen 1860 und 1864 an der Stelle der ehemaligen Kirche St.

Georg errichtet.

Die Finanzierung kam aus der russischen Verwaltung während ihrer vorübergehenden Herrschaft sowie aus lokalen Beiträgen.

1904

Der Glockenturm wurde 1904 ergänzt, der Ikonostas 1890 von Anton Stanishev fertiggestellt.

2001

2001 erhielt der Dom von Papst Johannes Paul II.

eine bedeutende Reliquie: den rechten Schulterknochen des St.

Dasius von Dorostol.

2003

Seit 2003 dient er als Kathedrale des wiederhergestellten Bistums Dorostol.

Ortsführer

1
Architektur der dreischiffigen Basilika1860-1864

Der Dom zeigt eine dreischiffige Basilika-Anordnung mit zwei Säulenreihen und einem westlichen Vestibül – typisch für die Architektur des Bulgarischen Wiederaufstiegs.

2
Fresken von Professor Nikola KozhuharovSpätes 19. bis frühes 20. Jahrhundert
Nikola Kozhuharov

Die Fresken im Inneren wurden von Professor Nikola Kozhuharov gemalt und verleihen dem Dom einen bedeutenden künstlerischen Wert.

3
Glockenturm1904

Der 1904 errichtete Glockenturm beherbergt aus Russland importierte Glocken und verstärkt so die spirituelle Atmosphäre des Doms.

4
Ikonostas von Anton Stanishev1890
Anton Stanishev

Der Ikonostas, 1890 vom bekannten Debar-Meister Anton Stanishev gefertigt, ist ein Meisterwerk der religiösen Holzschnitzkunst und Ikonenmalerei.

5
Marmorschrein mit der Reliquie des St. Dasius2001

Im Jahr 2001 wurde vor dem Altar ein Marmorschrein aufgestellt, der den rechten Schulterknochen des St. Dasius von Dorostol enthält – eine Gabe von Papst Johannes Paul II.

Kontakt

Telefon: 086 822 044