Svetlin Rusev-Schenkungsausstellung

Svetlin Rusev-Schenkungsausstellung

Pleven

70/10090 min

Die Svetlin Rusev-Schenkungsausstellung ist eine bedeutende Dauerausstellungsgalerie in Plewen, Bulgarien. Untergebracht ist sie in einem historischen dreistöckigen Gebäude, das Anfang der 1900er Jahre ursprünglich als öffentliche Badeanstalt errichtet wurde – nach Plänen des Architekten Nikola Lazarov. Die Architektur vereint auf einzigartige Weise Stile des Neobyzantinischen, Neumohrischen und Osmanischen. Seit 1984 zeigt die Ausstellung eine umfangreiche Sammlung mit über 400 Werken, die der renommierte bulgarische Künstler und Sammler Svetlin Rusev gespendet hat – darunter Gemälde und Skulpturen. Im Erdgeschoss sind Meisterwerke bedeutender bulgarischer Künstler aus dem frühen 20. Jahrhundert zu sehen, etwa von Zlatyu Boyadzhiev und Vladimir Dimitrov. Der zweite Stock widmet sich vor allem zeitgenössischen bulgarischen Malern, enthält aber auch ältere Arbeiten: darunter ein französisches Gemälde aus dem 17. Jahrhundert sowie ein Werk des Wiener Secession-Künstlers Josef Bauer. Der dritte Stock befindet sich in den Türmen des Gebäudes und präsentiert Kupferstiche bulgarischer Künstler neben Meisterwerken westeuropäischer Künstler wie Pablo Picasso, Francisco Goya, Marc Chagall und Salvador Dalí – außerdem Skulpturen von Auguste Rodin und Edgar Degas. Die Ausstellung bietet ein reiches kulturelles Erlebnis, das die Geschichte der bulgarischen Kunst mit dem internationalen künstlerischen Erbe verbindet – in einem architektonisch herausragenden Gebäude.

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Tipp: Besucher sollten die Öffnungszeiten im Voraus prüfen, da die Ausstellung in einem historischen Gebäude untergebracht ist, das möglicherweise feste Besuchszeiten hat. Wenn man Tickets im Voraus bucht, ist der Eintritt besonders in der Hochsaison einfacher. Das Museum bietet eine besondere Gelegenheit, sowohl bulgarische als auch internationale Kunst an einem Ort zu entdecken – planen Sie daher genug Zeit ein, um die vielseitige Sammlung in Ruhe zu genießen.

Interessante Fakten

  • Die Ausstellung umfasst über 400 Werke, die von Svetlin Rusev, einem bedeutenden bulgarischen Künstler und Sammler, gestiftet wurden.
  • Das Gebäude war ursprünglich bis 1970 die öffentlichen Badeanstalten von Plewen, bevor es 1984 zu einem Ausstellungsraum für Kunst wurde.
  • Die Architektur verbindet auf einzigartige Weise neobyzantinische, neumohrische und osmanische Stile, entworfen von Nikola Lazarov.
  • Die Sammlung umfasst Werke berühmter westeuropäischer Künstler wie Pablo Picasso, Francisco Goya, Marc Chagall, Salvador Dalí und Auguste Rodin.
  • Das älteste Gemälde in der Ausstellung stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist von einem unbekannten französischen Künstler.

Geschichte

Das Gebäude, in dem heute die Svetlin Rusev-Schenkungsausstellung untergebracht ist, wurde ursprünglich Anfang der 1900er Jahre als öffentliche Badeanstalt von Plewen errichtet.

Entworfen wurde es von Nikola Lazarov mit einer charakteristischen Mischung aus neobyzantinischen, neumohrischen und osmanischen Elementen.

1970

Bis 1970 wurde es als Badeanstalt genutzt.

1984

1984 wurde das Gebäude umgewidmet, um die von Svetlin Rusev gestiftete Kunstsammlung zu beherbergen.

322

Zunächst schenkte er 322 Werke.

1999

1999 ergänzte er weitere 82 Exponate und schuf damit eine der bedeutendsten Dauerausstellungen Bulgariens.

Die Umgestaltung war ein kultureller Meilenstein für Plewen: Aus einem zweckmäßigen Raum wurde ein gefeierter Ort für Kunst.

Ortsführer

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1. Stock – Bulgarische Kunst des frühen 20. Jahrhunderts

Dieser Bereich zeigt Arbeiten von Bulgariens angesehensten Künstlern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, darunter Zlatyu Boyadzhiev, Tsanko Lavrenov, Sirak Skitnik, Kiril Petrov, Bencho Obreshkov, Dechko Uzunov und Vladimir Dimitrov. So erhalten Sie Einblicke in das künstlerische Erbe Bulgariens aus dieser Zeit.

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2. Stock – Zeitgenössische bulgarische und historische internationale Kunst

Dieser Stock ist vor allem zeitgenössischen bulgarischen Malern gewidmet, etwa Nikola Manev, Vesa Vasileva, Encho Pironkov und Georgi Bozhilov. Außerdem beherbergt er die älteste Arbeit der Sammlung – ein französisches Gemälde aus dem 17. Jahrhundert – sowie ein Werk von Josef Bauer aus der Wiener Secession-Bewegung.

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3. Stock – Kupferstiche und Meister des Westens

In den Türmen des Gebäudes gelegen, präsentiert dieser Stock Kupferstiche bedeutender bulgarischer Künstler wie Ilia Beshkov und Sidoniya Atanasova – neben ikonischen Werken westeuropäischer Meister von Pablo Picasso, Francisco Goya, Honoré Daumier, Marc Chagall, Maurice Denis, Pierre-Auguste Renoir, Salvador Dalí, Renato Guttuso und Eugène Delacroix. Hinzu kommen Skulpturen von Auguste Rodin und Edgar Degas.