Staudamm Studena

Staudamm Studena

Pernik

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Der Stausee Studena ist ein künstlicher See im Westen Bulgariens, am westlichen Ende des Gebirges Vitosha, im Oberlauf der Struma. Er wurde 1953 errichtet, indem die Dörfer Vitoshko und Krapets überflutet wurden. Der Stausee dient vor allem als Quelle für Trink- und Industrie­wasser für die Stadt Pernik sowie die umliegenden Siedlungen. Seine Staumauer ist eine Betonschwerkraftkonstruktion mit Stützmauern (Strebepfeilern) und erreicht eine Höhe von 53 Metern bei einer Länge von 268 Metern. Der Stausee sammelt Wasser nicht nur aus der Struma und ihren Zuflüssen, sondern auch aus zwei Umleitungskanälen im Einzugsgebiet des Iskar, darunter die Kanäle Vladaya und Palakariya. Kraftwerk VEC „Studena“ wurde 1955 in der Nähe des Damms in Betrieb genommen. Es ist mit zwei Francis-Turbinen ausgestattet, die zusammen 780 kW erzeugen. Das Angeln ist verboten, um die Wasserqualität zu schützen, und der Stausee wird bewacht. 1992 wurde der Überlauf (Spillway) der Staumauer aufgerüstet, um das Speichervolumen auf maximal 25,2 Millionen Kubikmeter zu erhöhen. Der Stausee Studena ist besonders wegen seiner technischen Leistungen bekannt, darunter die erste Unterwasser-Schweißreparatur in Bulgarien in den 1960er-Jahren.

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Tipp: Die beste Zeit, um den Stausee Studena zu besichtigen, ist von Ende Frühling bis Anfang Herbst, wenn das Wetter günstig ist. Da das Angeln verboten ist, sollten Besucher den geschützten Status des Stausees respektieren. Der Zugang zum Damm und zum Wasserkraftwerk kann eingeschränkt sein; daher wird empfohlen, die lokalen Vorschriften zu prüfen und bei einer geplanten Besichtigung die notwendigen Genehmigungen einzuholen. Für allgemeine Rundgänge ist kein Ticket erforderlich, geführte Touren müssen jedoch möglicherweise im Voraus angemeldet werden.

Interessante Fakten

  • Der Stausee Studena entstand, indem 1953 zwei Dörfer, Vitoshko und Krapets, überflutet wurden.
  • Die Reparatur des Tors am Einlassbauwerk in den 1960er-Jahren war der erste Unterwasser-Schweißauftrag in Bulgarien.
  • Der Stausee erhält Wasser aus dem Einzugsgebiet der Struma sowie aus Umleitungskanälen, die mit dem Iskar-Becken verbunden sind.
  • Das Wasserkraftwerk bei Studena hat zwei Francis-Turbinen mit einer kombinierten Leistung von 780 kW.
  • Das Angeln ist im Stausee verboten, um die Wasserqualität zu schützen, weshalb der Bereich streng bewacht wird.

Geschichte

1953

Der Stausee Studena wurde 1953 gebaut, indem die Dörfer Vitoshko und Krapets überflutet wurden, die anschließend entfernt wurden.

Kurz nach der Fertigstellung blockierte ein statischer Einsturz das untere Tor des Einlassbauwerks, das erst Mitte der 1960er-Jahre mithilfe bahnbrechender Unterwasser-Schweißtechniken repariert wurde.

1957

1957 wurde ein kleines Wasserkraftwerk namens VEC „Republic“ kurzzeitig betrieben, indem Wasser aus dem Umleitungskanal des Stausees genutzt wurde, später wurde der Betrieb jedoch eingestellt.

1955

Das Hauptwasserkraftwerk, VEC „Studena“, nahm 1955 mit zwei Turbinen den Betrieb auf.

1992

1992 wurde der Überlauf der Staumauer erhöht, um die Wasserspeicherkapazität zu vergrößern; dies zeigt die fortlaufenden Entwicklungen, um den regionalen Wasserbedarf zu decken.