
Museum für Untertage-Bergbau
Pernik
Das Museum für Untertage-Bergbau in Pernik ist ein einzigartiges Kultur- und Geschichtszentrum auf der Balkanhalbinsel. Es befindet sich in zwei erhaltenen Gängen der ersten unterirdischen Kohlemine, die als „Old Mines“ (Alte Gruben) bekannt ist und auf das Jahr 1891 zurückgeht. Das Museum bietet Besuchern ein eindrucksvolles Erlebnis des Bergbaus. Die Gesamtlänge dieser Gänge beträgt zusammen etwa 630 Meter und ermöglicht es, durch authentische Stollen zu gehen. Die Ausstellungen zeigen die Entwicklung der Kohlebergbau-Technik – von der manuellen Förderung und hölzernen Loren bis hin zum von Pferden gezogenen Transport und später zu Siemens-Elektrolokomotiven sowie mechanisierten Kohlebergbau-Komplexen. 50 Meter unter der Erde gelegen, macht das Museum nicht nur die harte Arbeit der Bergleute sichtbar, sondern erzählt auch die Geschichte von Pernik selbst: einer Stadt, die aus dem „schwarzen Gold“ der Kohle entstanden ist. Es gehört zu Bulgariens 100 Nationalen Touristenstätten und ist damit ein bedeutendes Ziel für alle, die sich für Industriegeschichte und regionale Vergangenheit interessieren.
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Tipp: Das Museum hat täglich geöffnet. Gruppen mit 3 bis 20 Personen werden stündlich – jeweils zur vollen Stunde – organisiert. Es empfiehlt sich, den Besuch im Voraus telefonisch oder per E-Mail zu buchen, um sich die gewünschte Zeit zu sichern. Ein Besuch im Frühling oder Herbst bietet angenehme Temperaturen unter Tage und weniger volle Führungen. Für Gruppen und Schüler/Studierende sind möglicherweise Ermäßigungen verfügbar. Tragen Sie bequeme Schuhe und kleiden Sie sich passend für die Umgebung unter Tage.
Interessante Fakten
- •Die Museumsgänge erstrecken sich etwa 630 Meter unter der Erde und bieten ein authentisches Bergbauerlebnis.
- •Die Stätte bewahrt Ausrüstung aus verschiedenen Epochen des Bergbaus – darunter hölzerne Loren, von Pferden gezogener Transport und Siemens-Elektrolokomotiven.
- •Das Museum ist Teil von Bulgariens 100 Nationalen Touristenstätten und unterstreicht seine kulturelle Bedeutung.
- •Pernik, wo das Museum liegt, ist als „Stadt des schwarzen Goldes“ bekannt – aufgrund seines Kohleberbauerbes.
Geschichte
Das Museum befindet sich in zwei der ursprünglichen Gänge der ersten unterirdischen Kohlemine in Pernik, die 1891 gegründet wurde.
Diese Bergbaustätte spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Pernik zu einer Industriestadt – oft auch „Stadt des schwarzen Goldes“ genannt.
Über mehr als ein Jahrhundert entwickelte sich die Mine von der manuellen Kohlegewinnung mit hölzernen Loren hin zum mechanisierten Bergbau mit elektrischen Lokomotiven und modernerer Ausrüstung.
Die Erhaltung dieser Gänge als Museum ermöglicht es Besuchern, sowohl die technologische als auch die soziale Geschichte des Kohlebergbaus in der Region hautnah zu erleben.
Ortsführer
Alte Bergbau-Galerien1891
Zwei erhaltene unterirdische Gänge aus der ursprünglichen Kohlemine von 1891 mit insgesamt rund 630 Metern Länge. Besucher gehen durch authentische Bergbaustollen und erleben die Umgebung, in der die Bergleute gearbeitet haben.
Ausstellungsstücke zum Bergbau
Zu sehen sind unter anderem hölzerne Loren, Vorrichtungen für den von Pferden gezogenen Transport, Siemens-Elektrolokomotiven sowie mechanisierte Maschinen für den Kohlebergbau – und damit die technologische Entwicklung im Bergbau.
Kontakt
Telefon: 088 299 0222