
Denkmal der Heiligen Gottesmutter
Haskovo
Das Denkmal der Heiligen Gottesmutter steht auf dem Yamacha-Hügel in Haskowo, Bulgarien, und ist 31 Meter hoch, während die Statue selbst 14 Meter misst. Es wurde 2003 enthüllt und ehrt die Jungfrau Maria, die traditionelle Schutzpatronin der Stadt. Finanziert wurde das Denkmal durch lokale Spenden; entworfen wurde es von Bildhauern, darunter Petyo Aleksandrov und Nikola Stoyanov, gefertigt aus Polymerbeton. Im Sockel befindet sich eine kleine bulgarisch-orthodoxe Kapelle, die der Geburt der Gottesmutter (Nativity of the Mother of God) gewidmet ist. Sie besitzt einen steinernen Altar und erinnert in der Gestaltung an das Innere einer alten Kirche. Ein großes christliches Kreuzrelief markiert den Eingang zur Kapelle. 2010 wurde in der Nähe ein fast 30 Meter hoher Glockenturm ergänzt, der acht Glocken beherbergt und einen Panoramablick auf Haskowo ermöglicht. Als das höchste Denkmal dieser Art wurde es vom Guinness Book of World Records anerkannt. Das Monument ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Haskowo und eine wichtige Touristenattraktion, die zu den „100 Tourist Sites“ Bulgariens zählt.
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Tipp: Besucher sollten nach Möglichkeit am oder um den 8. September kommen – dem Fest der Geburt der Gottesmutter. Es ist ein großes lokales Ereignis und der offizielle Tag von Haskowo. Dank der Lage auf dem Hügel ist das Denkmal von der Stadt aus rund um die Uhr zu sehen. Tickets oder Postkarten zum Unterstützen des Denkmalbaus sind heute nicht mehr nötig, doch eine Besichtigung bei Tageslicht bietet die besten Eindrücke. Der angrenzende Glockenturm ist für Touristen geöffnet und bietet hervorragende Aussichtspunkte. Konkrete Ticketpreise werden nicht genannt, aber die lokale Touristeninformation kann aktuelle Informationen sowie mögliche Ermäßigungen bereithalten.
Interessante Fakten
- •Das Denkmal hält den Guinness-Weltrekord für die höchste Statue der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind weltweit.
- •Die Statue wiegt 20 Tonnen, während das gesamte Denkmal 80 Tonnen wiegt.
- •Der Glockenturm neben dem Denkmal ist fast 30 Meter hoch, einer der höchsten auf den Balkanhalbinsel, und beherbergt acht Glocken.
- •Das Denkmal wurde ausschließlich durch Spenden der Bürger von Haskowo finanziert, darunter der Verkauf von 10.000 Postkarten mit dem Bild des Denkmals.
- •Die Kapelle im Inneren des Sockels verfügt über einen steinernen Altar sowie ein Innenleben, das an das einer alten Kirche erinnert.
Geschichte
Das Denkmal der Heiligen Gottesmutter wurde 2002 vom Gemeinderat von Haskowo genehmigt und 2003 enthüllt.
Es erinnert an die Jungfrau Maria, die Schutzpatronin von Haskowo.
Ihr Fest wird seit mindestens 1896 gefeiert und wurde 1993 offiziell zum Tag der Stadt erklärt.
Finanziert wurde das Denkmal durch Spenden von Bürgern, darunter auch durch den Verkauf von Postkarten.
2010 wurde in der Nähe ein Glockenturm errichtet, der zu den höchsten auf der Balkanhalbinsel zählt.
Seit 2009 ist das Denkmal unter den „100 Tourist Sites“ Bulgariens gelistet und steht damit symbolisch für das kulturelle und religiöse Erbe der Stadt.
Ortsführer
Die Statue der Jungfrau Maria2003
Die 14 Meter hohe Statue aus Polymerbeton stellt die Jungfrau Maria dar, die das Jesuskind hält, und bildet das Herzstück des Denkmals. Sie steht symbolisch für den Glauben und den Schutz über Haskowo.
Orthodoxe Kapelle der Geburt der Gottesmutter2003
Diese kleine bulgarisch-orthodoxe Kapelle befindet sich innerhalb des Sockels des Denkmals. Sie verfügt über einen steinernen Altar und ein Innenleben, das so gestaltet ist, dass es an das einer alten Kirche erinnert. So bietet sie einen sakralen Raum unterhalb der Statue.
Glockenturm2010
Der 2010 direkt neben dem Denkmal errichtete Glockenturm ist fast 30 Meter hoch. Er gehört zu den höchsten auf der Balkanhalbinsel, beherbergt acht Glocken in verschiedenen Größen und bietet von seinem höchsten Punkt aus einen Panoramablick auf Haskovo.
Kontakt
Telefon: 038 666 444