Sokolski-Klosterbrunnen
Gabrovo
Der Steinbrunnen liegt innerhalb der Klosteranlage des Sokolski-Klosters in der Nähe von Gabrovo in Bulgarien. Er wurde 1865 vom renommierten Meisterbaumeister Kolyu Ficheto errichtet. Der große Brunnen aus hellem Stein besitzt acht Ausläufe, die mit Falkenmotiven verziert sind – ein Bezug zum Namen des Klosters sowie ein Symbol für Reinheit und Stärke. Inmitten des weitläufigen Innenhofs des Klosters steht der Brunnen, der von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden umgeben ist, die aus der Zeit der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt stammen. Das Kloster selbst wurde 1833 von Erzdiakon Yosif Sokolski gegründet und spielte während Bulgariens nationalen Befreiungskämpfen eine wichtige Rolle – darunter beim Aprilaufstand und im Russisch-Türkischen Krieg. Der Brunnen ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein kultureller Fixpunkt, der den Geist und die Widerstandskraft des bulgarischen Volkes verkörpert. Heute zieht er Besucher weiterhin mit seinem historischen Charme und der handwerklichen Gestaltungskraft in seinen Bann – eingebettet in die natürliche Schönheit der Balkanberge im Naturpark Bulgarka.
Planen Sie Ihre Reise nach Bulgarien mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Besucher sollten in Erwägung ziehen, im Frühling oder im frühen Herbst zu kommen, wenn die Umgebung des Klosters besonders malerisch ist und das Wetter mild bleibt. In der Hauptsaison empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu kaufen oder geführte Touren zu arrangieren, um Menschenmengen zu vermeiden. Vor Ort gibt es Ermäßigungen für Schüler/Studenten, Senioren und Gruppen; außerdem werden Besucher ermutigt, das nahe gelegene ethnografische Dorf Etara über markierte Wanderwege zu erkunden. Aufgrund des Geländes und der Außenbereiche werden bequeme Wanderschuhe empfohlen.
Interessante Fakten
- •Der Brunnen wurde von Kolyu Ficheto gebaut, einem der bekanntesten Architekten und Baumeister der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt.
- •Die acht Ausläufe des Brunnens sind mit Falkenmotiven verziert – sie stehen für den Namen des Klosters und für die Bedeutung des Falken in der bulgarischen Kultur.
- •Das Kloster diente während des Russisch-Türkischen Kriegs 1877–78 als Krankenhaus und unterstreicht damit seine Rolle in Bulgariens Befreiung.
- •Das von Hristo Tsokev gestiftete Kirchenikon gilt als wundertätig und zieht viele Pilger an.
- •Das Kloster liegt nahe bei der Sokolovo-Höhle und innerhalb des malerischen Naturparks Bulgarka.
Geschichte
Das Sokolski-Kloster wurde 1833 von Erzdiakon Yosif Sokolski während der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt gegründet.
Die ursprüngliche hölzerne Kirche wurde schon bald durch eine größere steinerne Kirche ersetzt, deren Fresken von Künstlern wie Vater Paul Zograf und seinem Sohn Nikola im Jahr 1862 fertiggestellt wurden.
1865 ließ der Meisterbaumeister Kolyu Ficheto den weithin bekannten Steinbrunnen mit acht Ausläufen errichten – einen Mittelpunkt im Hof des Klosters.
Das Kloster spielte eine entscheidende Rolle während des Aprilaufstands 1876, indem es Freiwilligengruppen beherbergte, und diente im Russisch-Türkischen Krieg 1877–78 als Krankenhaus.
1973 wurde es zum historischen Denkmal erklärt und im Anschluss an mehrere Brände im 20.
Jahrhundert restauriert.
Ortsführer
Steinbrunnen mit acht Ausläufen1865
Ein imposanter Brunnen aus weißem Stein, der 1865 von Meister Kolyu Ficheto erbaut wurde. Er besitzt acht Ausläufe, die mit Falken-Skulpturen geschmückt sind. Der Brunnen dient als Mittelpunkt des Klosterhofs und als Symbol für die Handwerkskunst der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt.
Klosterkirche „Entschlafung der Gottesmutter“1833 (original wooden church), 1862 (frescoes)
Die Hauptkirche ist ein einschiffiger, einschiffiger, einstöckiger Bau mit einer Apsis sowie zwei Muscheln und einer offenen Vorhalle – ein Beispiel für die Architektur der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt. In ihr befinden sich Fresken, die 1862 von Vater Paul Zograf und seinem Sohn Nikola gemalt wurden, sowie Ikonen von Zahari Zograf.