
Tajhat Palace
Rajshahi
Tajhat Palace, am Stadtrand von Rangpur in Bangladesch gelegen, ist ein prächtiges Schloss aus dem frühen 20. Jahrhundert, das von Maharaja Kumar Gopal Lal Roy erbaut wurde. Das Palastgebäude besticht durch eine beeindruckende zweistöckige Anlage mit einer 76 Meter breiten Vorderseite nach Osten und wird von einer gerippten, kegelförmigen Kuppel bekrönt, die auf schlanken halbrömisch-korinthischen Säulen (semi-Corinthian) ruht. Die imposante Freitreppe aus weißem Marmor führt die Besucher in eine große zentrale Halle und in zahlreiche Apartments, die in einer „U“-Form angeordnet sind. Ursprünglich waren die Balustraden mit klassischen römischen Skulpturen verziert; die Architektur verbindet europäisch-klassische Elemente mit lokalen Einflüssen. Seit 2005 beherbergt das Schloss das Rangpur Museum mit wertvollen Exponaten wie Terrakotta-Stücken aus dem 10. bis 11. Jahrhundert, Sanskrit- und arabischen Manuskripten – darunter Kopien der Mahabharata und Ramayana sowie ein dem Mogulkaiser Aurangzeb zugeschriebenes Quran. Außerdem zeigt das Museum schwarze hinduistische Reliefarbeiten, die vor allem den Gott Vishnu darstellen. Fotografieren ist im Inneren des Museums nicht gestattet, um die Unversehrtheit der historischen Sammlung zu bewahren. Tajhat Palace steht als geschütztes Denkmal und ist für seine herausragende architektonische und kulturelle Bedeutung bekannt.
Planen Sie Ihre Reise nach Bangladesch mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Besucher sollten erwägen, den Palast tagsüber zu besuchen, um Architektur und Exponate im Museum besonders gut zu erleben. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten vorher zu prüfen und die Tickets vor Ort zu kaufen, da die Vorbestellung möglicherweise eingeschränkt ist. Fotografieren im Museum ist nicht erlaubt – planen Sie entsprechend. Ermäßigungen können für Studierende oder Gruppen verfügbar sein. Die beste Zeit für einen Besuch sind die kühleren Monate, um der Hitze und der Luftfeuchtigkeit der Region zu entgehen.
Interessante Fakten
- •Die große Treppe ist mit importiertem weißem Marmor gepflastert und zeigt so den Prunk des Designs.
- •Das Schloss wurde von 1984 bis 1991 einmal als Zweigstelle des Supreme Court of Bangladesh genutzt.
- •Das Rangpur Museum im Palast beherbergt Manuskripte, die dem Mogulkaiser Aurangzeb zugeschrieben werden.
- •Die ursprünglichen klassischen römischen Skulpturen, die einst die Balustraden zierten, sind heute nicht mehr vorhanden.
- •Der Grundriss des Palastes ist in einer „U“-Form angelegt; die große Halle misst über 18 mal 13 Meter.
- •Im Museum ist das Fotografieren verboten, um die Exponate zu schützen.
Geschichte
Tajhat Palace wurde Anfang des 20.
Jahrhunderts von Maharaja Kumar Gopal Lal Roy errichtet, dessen jeweilige, mit Edelsteinen verzierte Krone (Taj) dem Namen des Palastes offenbar Pate stand.
Zwischen 1984 und 1991 diente das Schloss als Zweigstelle des Supreme Court of Bangladesh.
1995 wurde es vom Department of Archaeology zum geschützten Denkmal erklärt.
Erkennend den architektonischen Wert, verlegte die Regierung 2005 das Rangpur Museum in den oberen Stock des Palastes und bewahrte so sein kulturelles Erbe.
Ortsführer
Große Marmortreppeearly 20th century
Eine imposante breite Treppe aus importiertem weißem Marmor führt vom Eingang in den oberen Stock. Ursprünglich waren die Balustraden mit klassischen römischen Skulpturen verziert.
Zentrale Halleearly 20th century
Eine große Halle mit mehr als 18 mal 13 Metern befindet sich jenseits des Eingangs und dient als Mittelpunkt des Grundrisses im Erdgeschoss.
Rangpur Museum – Exponate
Im zweiten Stock gelegen, zeigt das Museum Terrakotta-Artefakte aus dem 10. bis 11. Jahrhundert, Sanskrit- und arabische Manuskripte – darunter Kopien der Mahabharata, Ramayana sowie ein Quran, der Kaiser Aurangzeb zugeschrieben wird – sowie schwarze hinduistische Darstellungen aus Stein, die vor allem Vishnu zeigen.
Kuppel und korinthische Säulenearly 20th century
Der Palast wird von einer gerippten, kegelförmigen Kuppel gekrönt, deren achteckiger Hals auf schlanken halbrömisch-korinthischen Säulen ruht. Korinthische Säulen tragen das Geländer- bzw. Dach über dem zentralen Vorbau.
Kontakt
Telefon: 01550-412630