Hafen von Mongla

Hafen von Mongla

Khulna

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Der Hafen von Mongla liegt in der Mongla Upazila im Distrikt Bagerhat innerhalb der Khulna-Division und ist Bangladeschs zweitgrößter und meistfrequentierter Seehafen nach Chittagong. Er befindet sich nahe der Nordküste des Golfs von Bengalen sowie an der Mündung der Flüsse Pasur und Mongla und ist damit ein entscheidender maritimer Knotenpunkt für Südwest-Bangladesch. 1950 wurde er ursprünglich als Chalna Port gegründet und 1954 an seinen heutigen Standort verlegt, 48 km südlich der Stadt Khulna. Der Hafen ist durch die Sundarbans geschützt – das größte Mangrovenwaldgebiet der Welt und UNESCO-Welterbestätte – und wird so zur Eingangspforte für Touristenschiffe, die dieses ökologische Kleinod ansteuern. Mit 11 Stegen, 8 Lagerhäusern und 12 schwingenden Liegeplätzen (Swinging Moorings) wird der Hafen jährlich von hunderten Schiffen angelaufen, die Bangladesch mit großen asiatischen Häfen wie Singapur, Hongkong und Colombo verbinden. Außerdem ist der Hafen per Bahn mit Khulna sowie mit Binnenhäfen wie Dhaka und Narayanganj verbunden. Zu den jüngsten Entwicklungen zählt, dass Indien die Rechte zur Betreibung eines Terminals erhalten hat – ein Zeichen für die wachsende regionale Bedeutung des Hafens. Laufende Ausbauprojekte zielen darauf ab, die Kapazität durch Baggerarbeiten (Dredging) und den Bau neuer Stege zu erhöhen und reagieren damit auf steigende Nachfrage, die durch die Überlastung in Chittagong sowie das regionale Wirtschaftswachstum entsteht.

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Tipp: Wer die Sundarbans erkunden möchte, kann den Hafen von Mongla als Ausgangspunkt nutzen. Es empfiehlt sich, Besuche in der Trockenzeit zu planen – dann ist die Schifffahrt auf den Flüssen besser und die Sicht auf die Tierwelt fällt leichter. Auch wenn der Hafen selbst ein Industriegebiet ist, sollten Touristen geführte Touren im Voraus organisieren, um Sicherheit und Zugang zu gewährleisten. Eine vorherige Buchung von Transport und Unterkunft in Khulna wird empfohlen. Für den Hafen selbst sind keine direkten Tickets nötig, doch Besucher der Sundarbans profitieren möglicherweise vom Kauf organisierter Tourpakete, die Hafen-Transit und Genehmigungen beinhalten. Reisende sollten vor der Planung lokales Wetter und die Bedingungen auf den Flüssen prüfen.

Interessante Fakten

  • Der Hafen von Mongla ist Bangladeschs zweitgrößter Seehafen nach Chittagong.
  • Der Hafen dient als Zugang zu den Sundarbans – dem größten Mangrovenwaldgebiet der Welt und einer UNESCO-Welterbestätte.
  • Der Hafen von Mongla hieß ursprünglich Chalna Port, bevor er 1954 verlegt wurde.
  • Der Hafen wird jährlich von hunderten Schiffen angelaufen und verbindet unter anderem Singapur, Hongkong und Colombo.
  • Indien erhielt 2024 die Rechte, in Mongla einen Terminal zu betreiben, was die Handelsverbindungen zwischen den Ländern stärkt.

Geschichte

1950

Der Hafen wurde 1950 gegründet, um die südwestliche Region Ost-Bengalens zu versorgen, und war zunächst als Chalna Port bekannt.

1954

1954 wurde er 48 Kilometer südlich der Stadt Khulna an seinen heutigen Standort an der Mündung der Flüsse Pasur und Mongla verlegt.

Historisch gilt Mongla als wichtiger Hafen in der Region des Bengal-Delta.

In den letzten Jahren haben politische und wirtschaftliche Initiativen, darunter das Mega-Projekt Padma Bridge, die Entwicklung angestoßen.

2024

Im Juli 2024 erhielt Indien die Rechte zur Betreibung eines Terminals in Mongla – ein bedeutender Schritt für die regionale Zusammenarbeit und den Ausbau des Hafens.