Hatirjheel

Hatirjheel

Dhaka

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Hatirjheel, auf Bengali „See der Elefanten“, ist ein bedeutendes Areal am Ufer des Gewässers in Dhaka, Bangladesch. Es ist vor allem für sein ausgedehntes Netz aus Straßen, Brücken und Erholungsbereichen bekannt. Historisch diente die Gegend als Badeplatz für Elefanten während der Kolonialzeit und war einst mit dem Narai River verbunden, was den Handel per Boot erleichterte. Im Laufe der Zeit wurde das Gebiet jedoch zunehmend durch illegale Siedlungen in Anspruch genommen und gleichzeitig durch Umweltschäden beeinträchtigt. 2008 startete ein großes staatlich geführtes Entwicklungsprojekt, das Hatirjheel wiederbelebte und in einen multifunktionalen städtischen Raum verwandelte – konzipiert, um Dakas Verkehrschaos zu reduzieren und als natürliche Wasserrückhaltefläche zu dienen. Offiziell für die Öffentlichkeit eröffnet wurde es 2013. Seither gibt es malerische Promenaden am See, Brücken und Parks, sodass es zu einem beliebten Treffpunkt für Menschen geworden ist, die im lebhaften Stadttrubel Ruhe und Freizeit suchen. Trotz des Erfolgs als Erholungsziel steht der See vor Herausforderungen wie Verschmutzung durch unzureichende Abwasserinfrastruktur sowie Problemen bei der Müllentsorgung. Der Ort verbindet historische Bedeutung mit moderner Stadtplanung und steht damit symbolisch für Dakas Bemühungen, Entwicklung mit dem Schutz der Umwelt in Einklang zu bringen.

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Tipp: Die beste Zeit, Hatirjheel zu besuchen, ist am späten Nachmittag und am Abend: Dann ist der Park wunderschön beleuchtet und der Verkehr ist meist leichter. Besucher sollten die Uferwege und Brücken erkunden, um besonders schöne Ausblicke zu genießen. Es empfiehlt sich, die lokalen Aktualisierungen zu prüfen, falls Wartungsarbeiten oder Veranstaltungen die Bereiche vorübergehend schließen. Der Eintritt ist zwar frei, doch einige Einrichtungen bieten möglicherweise Rabatte für Studierende oder Seniorinnen und Senioren. Im Allgemeinen ist es nicht nötig, Tickets oder Pässe im Voraus zu kaufen, aber ein Besuch unter der Woche kann helfen, größeren Andrang zu vermeiden.

Interessante Fakten

  • Hatirjheel ist das größte Süßwasserbecken in der Stadt Dhaka.
  • Der See wurde historisch zum Baden von Elefanten genutzt, die dem Bhawal Raja sowie britischen Kolonialkräften gehörten.
  • Vor seinem Niedergang verband der Narai River Hatirjheel mit dem Balu River und erleichterte so den Handel per Boot.
  • Das Umbauprojekt umfasste 302 Acres und kostete ungefähr 180 Millionen US-Dollar.
  • Die Erneuerung von Hatirjheel wurde von dem Architekten Iqbal Habib geleitet und umfasste bei der Bauausführung die Special Works’ Organisation der Bangladesh Army.

Geschichte

Der Name Hatirjheel geht auf die historische Nutzung als Badeplatz für Elefanten aus Dakas Pilkhana während der britischen Kolonialzeit zurück.

Im 19.

Jahrhundert wurde der Bereich von der britischen Verwaltung und lokalen Zamindars für diesen Zweck genutzt.

Das Gebiet war einst hydrologisch mit dem Narai River verbunden, sodass Handel über die Wasserwege möglich war, bis die infrastrukturellen Veränderungen in den 1980er-Jahren diese Verbindung trennten.

Über Jahrzehnte wurde der See und die umliegenden Feuchtgebiete stark von illegalen Siedlungen, Slums und kommerziellen Entwicklungen überbaut, was zu Umweltschäden führte.

2008

2008 begann die Regierung mit einem groß angelegten Sanierungs- und Umwidmungsprojekt, um das Gebiet wiederherzustellen – mit der Eröffnung für die Öffentlichkeit im Jahr 2013 und fortlaufenden Verbesserungen bis 2019.

Ortsführer

1
Promenade am Hatirjheel-Ufer

Ein idyllischer Spazierweg entlang des Sees mit Panoramablick auf das Wasser und die Skyline der Stadt – ideal für gemütliche Runden und Fotografie.

2
Brücken und Verbindungsstraßen2008–2013
Architect Iqbal Habib and team

Mehrere Brücken und Straßen verbinden unterschiedliche Teile von Dhaka über Hatirjheel und sorgen so für eine spürbare Entlastung des Verkehrs in der Stadt.

3
Mini-Parks und Amphitheater2014–2017

Zu den nach 2014 ergänzten Freizeitangeboten gehören kleine Parks zum Entspannen sowie ein Amphitheater für kulturelle Vorstellungen und Veranstaltungen in der Gemeinschaft.