Bangladesh National Museum

Bangladesh National Museum

Dhaka

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Das Bangladesh National Museum liegt im Stadtteil Shahbagh in Dhaka und ist das bedeutendste Archiv des kulturellen, historischen und natürlichen Erbes von Bangladesch. Ursprünglich wurde es 1913 als Dhaka Museum gegründet. Nach der Unabhängigkeit von Bangladesch im Jahr 1971 wurde es umbenannt und neu organisiert, um die Identität des Landes widerzuspiegeln. Die umfassende Sammlung des Museums umfasst Archäologie, Ethnologie, Kunsthandwerk und dekorative Künste, Geschichte, klassische Kunst, Naturgeschichte sowie Weltzivilisationen. Zu sehen sind über 90.000 Exponate – darunter antike Münzen, buddhistische Skulpturen aus Gandhara sowie Gegenstände mit Bezug zum 1971 Liberation War. Das 1983 eröffnete Museumsgebäude beherbergt spezialisierte Abteilungen und moderne Einrichtungen zur Konservierung und für die Vermittlung an die Öffentlichkeit. Es ist eine wichtige kulturelle Institution und zieht täglich tausende Besucher an – darunter auch internationale Touristen. Das Museum setzt auf Digitalisierung und virtuelle Rundgänge, um die Zugänglichkeit und den Erhalt zu verbessern. Die vielfältigen Ausstellungen geben einen tiefen Einblick in Bangladeschs bewegte Vergangenheit, die kulturelle Vielfalt und die natürliche Umgebung – und machen das Museum zu einem unverzichtbaren Ziel für alle, die sich für die Geschichte und das Erbe Südasien interessieren.

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Tipp: Besucher sollten unter der Woche kommen, um den Andrang am Wochenende zu vermeiden, und sich mindestens 1,5 bis 2 Stunden Zeit nehmen, um die umfangreichen Sammlungen zu erkunden. Tickets können vor Ort gekauft werden; für Kinder unter 3 Jahren sowie für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung gibt es Ermäßigungen. Außerdem bietet das Museum eine virtuelle Galerie an, die online zugänglich ist – ideal als erste Einführung oder Alternative für Besucher, die weiter entfernt sind.

Interessante Fakten

  • Die Sammlung des Museums umfasst über 50.000 antike und mittelalterliche Münzen und spiegelt damit ein umfangreiches numismatisches Erbe wider.
  • Es beherbergt buddhistische Skulpturen aus der Gandhara-Zeit, die über 2.000 Jahre alt sind.
  • Das Museum besitzt bedeutende Exponate, die mit dem 1971 Liberation War von Bangladesch zu tun haben.
  • 2017 startete das Museum eine 360-Grad-virtuelle Galerie, um einen weltweiten Zugang zu ausgewählten Ausstellungen zu ermöglichen.
  • UNESCO arbeitet seit 2010 mit dem Museum an Projekten zum immateriellen Kulturerbe zusammen.

Geschichte

Das Museum wurde am 20.

1913

März 1913 als Dhaka Museum gegründet und befand sich zunächst in einem Raum im alten Secretariat-Gebäude.

1913

Im August 1913 wurde es mit etwa 500 Objekten für die Öffentlichkeit geöffnet.

Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Sammlung, und das Museum zog mehrfach um – unter anderem in das Gebäude Nimtali Baroduari.

1971

Nach der Unabhängigkeit von Bangladesch im Jahr 1971 wurde es in Bangladesh National Museum umbenannt und neu organisiert, um Kriegsartefakte aufzunehmen und den Aufgabenbereich zu erweitern.

1983

Das heutige Gebäude in Shahbagh wurde 1983 eingeweiht – ein Meilenstein der Modernisierung.

000

Seitdem hat das Museum seine Sammlung auf über 90.000 Exponate ausgebaut und setzt auf Digitalisierung sowie internationale Kooperationen, darunter mit UNESCO.

Ortsführer

1
Abteilung für Geschichte und klassische Kunst

Diese Abteilung zeigt Exponate aus dem antiken und mittelalterlichen Bangladesch – darunter Skulpturen, Münzen und Handschriften, die die historische Entwicklung der Region sowie die Traditionen der klassischen Kunst veranschaulichen.

2
Abteilung für Ethnologie und dekorative Künste

Diese Abteilung widmet sich den vielfältigen ethnischen Gruppen von Bangladesch. In diesem Bereich werden traditionelle Handwerke, Textilien, Volkskunst und kulturelle Artefakte präsentiert, die das reiche ethnische Erbe des Landes widerspiegeln.

3
Abteilung für zeitgenössische Kunst und Weltzivilisation

Diese Abteilung präsentiert moderne Kunstwerke zusammen mit Artefakten aus weltweiten Zivilisationen – und macht so Bangladeschs Platz in der Weltgeschichte sowie die zeitgenössischen kulturellen Dialoge sichtbar.

4
Abteilung für Naturgeschichte

Die Abteilung stellt Bangladeschs natürliche Umwelt in den Mittelpunkt – darunter Exponate von Flora, Fauna und geologischen Proben. So erhalten Besucher Einblicke in die Artenvielfalt des Landes und sein ökologisches Erbe.

5
Konservierungs-Labor

Eine Einrichtung, die sich der Erhaltung und Restaurierung von Artefakten widmet. Dabei werden moderne Techniken eingesetzt, um die Integrität der umfangreichen Museumsammlung langfristig zu sichern.

Kontakt

Telefon: 01793-947169