Sternenmoschee

Sternenmoschee

Dhaka

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Die Sternenmoschee, auch Tara Masjid genannt, ist eine historische Moschee im Stadtteil Armanitola in Dhaka, Bangladesch. Ursprünglich wurde sie im späten 18. Jahrhundert vom Adligen Mirza Ghulam Pir erbaut und steht exemplarisch für den Mogul-Stil mit rechteckigem Grundriss, drei Kuppeln und Ecktürmen. Ihren markanten Namen und ihre Berühmtheit verdankt die Moschee den kunstvollen blauen Sternmotiven aus Chinitikri: einer Mosaiktechnik, bei der zerbrochene Porzellanscherben verwendet werden. Diese wurden während einer Renovierung im Jahr 1926 durch den Geschäftsmann Ali Jan Bepari ergänzt. Die einzigartige Kachelarbeit bedeckt die Kuppeln und die Außenflächen und zeigt ein lebendiges Muster aus sternförmigen Kacheln. Im Inneren finden sich florale Mosaikmuster an den Mihrabs und Eingängen sowie Pflanzen- und Vasenmotive auf den Pendentifs und den Wänden der Veranda. Die Moschee wurde 1987 weiter ausgebaut: Zwei zusätzliche Kuppeln kamen hinzu, wobei importierte japanische und englische Porzellan-Tonfliesen (china clay tiles) verwendet wurden. Neben ihrer architektonischen Schönheit hat die Sternenmoschee auch kulturelle Bedeutung: Sie ist auf der bangladeschischen 5-taka-Banknote zu sehen und symbolisiert das nationale Erbe. Sie gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen einer exklusiven Chinitikri-Mosaikdekoration – und ist damit ein unverzichtbarer Ort für Besucher, die sich für islamische Kunst und historische Wahrzeichen in Dhaka interessieren.

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Tipp: Besucher sollten idealerweise tagsüber kommen, um die Details der Mosaiken und Kachelarbeiten in voller Pracht zu erleben. In der Hochsaison empfiehlt es sich, Tickets zu kaufen oder geführte Touren im Voraus zu organisieren. Aufgrund der religiösen Bedeutung wird schlichte, angemessene Kleidung empfohlen. Konkrete Rabatte sind nicht angegeben, aber Gruppenbesuche könnten von lokalen Absprachen profitieren.

Interessante Fakten

  • Die Sternenmoschee ist auf der bangladeschischen 5-taka-Banknote abgebildet.
  • Sie ist eines der ganz wenigen noch erhaltenen Beispiele für die Chinitikri-Mosaiktechnik, bei der zerbrochene Porzellanstücke verwendet werden.
  • Die Sternmotive der Moschee bestehen aus blauen, sternförmigen Porzellan-Tonfliesen, die aus Japan und England importiert wurden.
  • Die Erweiterung von 1987 fügte den ursprünglichen drei Kuppeln zwei weitere hinzu und verschärfte so die Silhouette.

Geschichte

Die Sternenmoschee wurde ursprünglich im späten 18.

Jahrhundert von Mirza Ghulam Pir, einem lokalen Adligen, erbaut und hieß zunächst Mirza Ghulam Pir Mosque.

1926

Im Jahr 1926 finanzierte Ali Jan Bepari eine bedeutende Renovierung, die die ikonischen Mosaiken mit dem blauen Sternmotiv einbrachte und eine vordere Veranda ergänzte.

Dadurch erhielt die Moschee ihren heutigen Namen Tara Masjid.

1987

1987 wurde der Gebetssaal unter Leitung des Department of Architecture um zwei zusätzliche Kuppeln erweitert – und damit sowohl die architektonische Komplexität als auch die dekorative Kachelarbeit weiter gesteigert.

Ortsführer

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Hauptgebetssaalspätes 18. Jahrhundert, erweitert 1987
Mirza Ghulam Pir; späteren Ergänzungen durch das Department of Architecture

Ursprünglich mit drei Kuppeln erbaut, wurde der Gebetssaal 1987 um zwei zusätzliche Kuppeln erweitert. Zu sehen sind eine aufwendige Chinitikri-Kachelarbeit sowie florale Mosaikdekorationen an den Mihrabs und Eingängen.

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Außenfassade und VerandaRenovierung 1926
Ali Jan Bepari

Die Außenansicht der Moschee ist mit lebhaften blauen, sternförmigen Kacheln geschmückt, die in kunstvollen Mosaikmustern angeordnet sind. Die vordere Veranda, die 1926 ergänzt wurde, zeigt ein Mondsichelmotiv sowie Pflanzen- und Vasen-Dekorationen an den Innenwänden.