Holetown

Holetown

Saint James

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Holetown, gelegen in der Pfarrei Saint James an der Westküste von Barbados, gilt als Ort der ersten englischen Siedlung der Insel im Jahr 1627. Ursprünglich hieß es St. James Town. Bis 1629 war es die einzige Stadt der Insel und spielte eine entscheidende Rolle in der frühen Kolonialgeschichte von Barbados. Der Name des Ortes leitet sich von einem nahegelegenen Bach ab, der „The Hole“ genannt wurde und den ersten Siedlern eine sichere Landestelle bot. Holetown beherbergt die älteste Kirche der Insel: die St. James Parish Church, die 1628 erbaut wurde – nur ein Jahr, nachdem die Siedler angekommen waren. Der Ort erinnert an die Gründung der ersten Plantagen auf Barbados, an Befestigungsanlagen, den Ort der Rechtsprechung sowie das Gouverneurshaus. Heute verbindet Holetown historische Bedeutung mit modernen Annehmlichkeiten – unter anderem durch das Bellairs Research Institute der McGill University. Außerdem feiert die Stadt ihr Erbe jährlich mit dem Barbados Holetown Festival, das an die anfängliche Landung und die Besiedlung erinnert. Durch die Lage an der geschützten Westküste ist Holetown ein malerisches Reiseziel, das kulturelle Geschichte und natürliche Schönheit vereint.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Holetown ist während des jährlich im Februar stattfindenden Barbados Holetown Festivals. Es feiert die historische Gründung des Ortes mit kulturellen Veranstaltungen und Programmpunkten. Besucher sollten den Tag möglichst früh erkunden, um die kühleren Temperaturen zu genießen und große Menschenmengen in der Hochphase zu vermeiden. Wenn Sie sich vor Ort umsehen, lohnt es sich außerdem, Tickets für lokale Touren oder kulturelle Erlebnisse im Voraus zu besorgen, da es in der Festivalzeit oft voll wird. Ermäßigungen können für Seniorinnen und Senioren, Studierende und Gruppen verfügbar sein – fragen Sie am besten vor Ort nach. Für die Erkundung der historischen Stätten und der Küstenbereiche werden bequeme Wanderschuhe und Sonnenschutz empfohlen.

Interessante Fakten

  • Das Barbados Holetown Festival wird seit 1977 jährlich gefeiert, um an die erste englische Landung im Jahr 1627 zu erinnern.
  • Ein Denkmal in Holetown verzeichnet die erste Landungszeit irrtümlich mit 1605, obwohl die tatsächliche Landung im Jahr 1627 stattfand.
  • Holetown war ursprünglich bis 1629 die einzige Stadt auf Barbados, bevor Bridgetown gegründet wurde.
  • Der Ort beherbergt das Bellairs Research Institute der McGill University, ein Zentrum für Meeres- und Umweltforschung.

Geschichte

1627

Holetown war der Ort der ersten englischen Siedlung auf Barbados im Jahr 1627 – angeführt von Captain Henry Powell und Siedlern unter Sir William Courteen.

Zunächst die einzige Stadt der Insel, hieß sie ursprünglich St.

James Town.

Der Name des Ortes kommt von einem Bach namens The Hole, der als sichere Landestelle genutzt wurde.

1628

Im Jahr 1628 wurde die älteste Kirche der Insel, die St.

James Parish Church, errichtet.

Holetown spielte eine wichtige Rolle in der frühen kolonialen Verwaltung, unter anderem bei der Einrichtung der ersten Plantagen, der Befestigungsanlagen und der Residenz des Gouverneurs.

Im Laufe der Zeit verlagerte sich der Regierungssitz nach Bridgetown, nachdem Lord Carlisle im Süden der Insel eine neue Siedlung gegründet hatte.

Ortsführer

1
St. James Parish Church1628

1628 erbaut, ist dies die älteste Kirche auf Barbados und ein bedeutendes historisches Wahrzeichen in Holetown. Sie spiegelt die frühe koloniale Architektur wider und ist ein Zeugnis der Gründungszeit des Ortes.

2
The Hole Stream Landing Site

Der natürliche Bach, der „The Hole“ genannt wird, bot den ersten englischen Siedlern eine sichere Landestelle – und gab dem Ort seinen Namen. Diese Stätte markiert den Beginn der kolonialen Geschichte von Barbados.

3
Bellairs Research Institute
McGill University

Ein wichtiger Forschungs- und Bildungsschwerpunkt für Meeres- und Umweltforschung in Verbindung mit der McGill University, der in Holetown ansässig ist. Er trägt dazu bei, wissenschaftliches Wissen über die marinen Ökosysteme in der Karibik zu vertiefen.