
Bucht der Fires
Tasmania
Die Bay of Fires liegt an der nordöstlichen Küste von Tasmanien und erstreckt sich (palawa kani: larapuna) von Binalong Bay bis Eddystone Point. Benannt wurde sie 1773 von Captain Tobias Furneaux, der an der Küste Aborigines-Feuer beobachtete. Die Küstenregion ist für ihre außergewöhnliche natürliche Schönheit bekannt: Sie bietet makellos weiße, sandige Strände, kristallklares blaues Wasser und einzigartige Granitfelsen mit orangefarbenem Farbton – gefärbt durch einen charakteristischen Flechtenbewuchs. Der nördliche Teil der Bucht liegt im Mount William National Park, während das südliche Ende als Naturschutzgebiet geschützt ist. Historisch war die Bucht ein wichtiges Treffgebiet für Aborigine-Familiengruppen wie die Panpe-kanner, Leener-rerter und Pinter-rairer. In den 1840er-Jahren wurde hier Walfang betrieben. Heute bietet die Bay of Fires eine breite Palette an Outdoor-Aktivitäten – darunter Camping, Schwimmen, Surfen, Angeln, Vogelbeobachtung, Bootstouren und Spazierwege entlang der Küste. Durch ihr außergewöhnliches Naturerlebnis ist sie international als einer der Top-Strände der Welt bekannt und ein begehrtes Reiseziel.
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Tipp: Die beste Zeit, um die Bay of Fires zu besuchen, sind die wärmeren Monate – ideal für Strand- und Wasseraktivitäten. Aufgrund der großen Beliebtheit wird empfohlen, Unterkünfte oder Campingplätze im Voraus zu buchen. Besucher können sich außerdem verschiedenen Outdoor-Aktivitäten widmen, etwa Schwimmen, Surfen und Vogelbeobachtung. Respektieren Sie bei Erkundungen die Naturschutzgebiete sowie die lokalen Stätten des indigenen Erbes der Aborigines. Für den Besuch sind keine speziellen Tickets erforderlich, da ein großer Teil der Fläche öffentlich zugänglich oder geschützt ist; geführte Touren können jedoch zusätzliche Einblicke bieten.
Interessante Fakten
- •Die orangefarbenen Granitfelsen verdanken ihre Farbe einer speziellen Flechte, die sie überzieht.
- •Im Jahr 2005 wurde sie von Condé Nast zum zweitbesten Strand der Welt gekürt.
- •Lonely Planet nannte sie 2009 das „heißeste“ Reiseziel der Welt.
- •Der Name „Bay of Fires“ geht auf die Aborigine-Feuer zurück, die Captain Tobias Furneaux 1773 gesehen hatte.
Geschichte
Die Bay of Fires wurde 1773 von Captain Tobias Furneaux benannt, der entlang der Küste Aborigines-Feuer beobachtete.
Sie diente als traditioneller Treffpunkt für Aborigine-Gruppen, darunter die Panpe-kanner, Leener-rerter und Pinter-rairer.
In den 1840er-Jahren wurde das Gebiet für Walfang-Aktivitäten in der Bucht genutzt.
Im Laufe der Zeit wurden Teile der Bucht innerhalb des Mount William National Park sowie als Naturschutzgebiete geschützt, um die einzigartige Umgebung zu bewahren.
Ortsführer
Strand von Binalong Bay
Ein wunderschöner weißer Sandstrand am südlichen Ende der Bay of Fires – ideal zum Schwimmen, Sonnenbaden und für Spaziergänge am Strand.
Orange Granitfelsen
Markante Granitformationen in orangefarbenem Farbton entlang der Küste, die durch eine einzigartige Flechtenart gefärbt werden – und so einen starken Kontrast zu weißem Sand und blauem Meer schaffen.
Mount William National Park (nördlicher Abschnitt)
Der nördliche Abschnitt der Bay of Fires liegt innerhalb dieses Nationalparks. Hier gibt es geschützte natürliche Lebensräume sowie Möglichkeiten zur Beobachtung von Wildtieren und für Spazierwege.