
Kiama Blowhole
New South Wales
Das Kiama Blowhole ist eine beeindruckende natürliche Besonderheit in der Küstenstadt Kiama in New South Wales, Australien. Es entstand aus basaltischen Lavaflüssen vor etwa 260 Millionen Jahren und ist vor allem für seine kräftigen Wasserfontänen berühmt, die bis zu 50 Liter Meerwasser bis zu 25 Meter hoch in die Luft spritzen können. Dieses dramatische Schauspiel kommt durch den Druckaufbau in einer unterirdischen Kammer zustande, die mit dem Meer verbunden ist: Der Wasserdruck presst das Wasser nach oben durch die Öffnung des Blowholes. Die Wasseröffnung ist eine große Touristenattraktion und zieht etwa 900.000 Besucher pro Jahr an, die das Spektakel unbedingt sehen möchten. In der Nähe gibt es das kleinere, aber zuverlässigere „Little Blowhole“, das dank seiner schmalen Form ebenfalls besonders eindrucksvolle Ausblicke bietet. Trotz Sicherheitsmaßnahmen wie Zäunen und Warnschildern gab es am Standort tragische Unfälle, bei denen Besucher von unberechenbaren Wellen erfasst wurden. Der Name des Blowholes spiegelt das lokale indigen-aborginische Erbe wider: Das Gebiet hieß ursprünglich „Khanterinte“ und der Ortsname „Kiama“ bedeutet „wo das Meer Lärm macht“. Der Ort vereint natürliche Schönheit, geologische Bedeutung und kulturelle Geschichte – und ist damit ein Muss entlang der Südküste Australiens.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Kiama Blowhole ist während der Hochflut oder wenn das Meer unruhig ist, da dies die Chancen auf besonders spektakuläre Wasserfontänen erhöht. Besucher werden gebeten, einen sicheren Abstand hinter den Zäunen einzuhalten und die Warnhinweise zu beachten, da das Risiko plötzlich großer Wellen besteht. In den Spitzenzeiten empfiehlt sich eine frühzeitige Planung, um Menschenmengen zu vermeiden. Zwar sind keine speziellen Tickets erforderlich, aber ein Blick auf lokale Gezeitentafeln und das Wetter kann das Erlebnis noch verbessern. Ziehen Sie sich am besten so an, dass Sie dabei nass werden können, und tragen Sie festes Schuhwerk, um über felsiges Gelände zu gehen.
Interessante Fakten
- •Das Kiama Blowhole kann bis zu 50 Liter Wasser bis zu einer Höhe von 25 Metern (82 Fuß) in die Luft schießen.
- •Der Name „Kiama“ bedeutet in der Sprache der lokalen indigenen Bevölkerung „wo das Meer Lärm macht“.
- •In der Nähe gibt es ein zweites Blowhole namens „Little Blowhole“, das kleiner ist, aber aufgrund seiner schmalen Form zuverlässiger Wasserspeier produziert.
- •Das Blowhole zieht jährlich etwa 900.000 Touristen an.
- •Der Entdecker George Bass hat das Blowhole 1797 erstmals im Rahmen seiner Südküsten-Expedition erfasst.
Geschichte
Das Kiama Blowhole entstand vor etwa 260 Millionen Jahren aus basaltischen Lavaflüssen.
Erstmals dokumentiert wurde es 1797 vom europäischen Entdecker George Bass während seiner Erkundung der Südküste Australiens.
Die einheimischen indigenen Menschen nannten den Ort ursprünglich „Khanterinte“.
Im Laufe der Jahre ist das Blowhole zu einer bedeutenden Touristenattraktion geworden – zugleich war es aber auch Schauplatz tragischer Unfälle, darunter Ertrinkungen durch Ausnahmewellen in den 1990er-Jahren und frühen 2000er-Jahren.
Seitdem wurden Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, um Besucher zu schützen, doch die natürliche Kraft des Meeres ist weiterhin allgegenwärtig.
Ortsführer
Das Big Blowhole
Das Haupt- und größere Blowhole, bei dem bei bestimmten Meeresbedingungen kraftvolle Fontänen von Meerwasser dramatisch nach oben schießen – für spektakuläre Ausblicke und tolle Fotomotive.
The Little Blowhole
Etwa 2 km südlich des Hauptblowholes gelegen: Dieses kleinere Blowhole ist verlässlicher darin, Wasserspeier zu erzeugen, weil seine schmale Form den Effekt unterstützt. So bietet es ein anderes, aber ebenso beeindruckendes Erlebnis.