
Albertina Museum
Wien
Im historischen Palais Erzherzog Albrecht in Wiens Innere Stadt gelegen, ist das Albertina Museum vor allem für seine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken auf Papier bekannt – mit mehr als einer Million Arbeiten. Gegründet wurde das Museum 1776 von Herzog Albert von Sachsen-Teschen. Die Sammlung reicht von der Renaissance bis zur Moderne und umfasst Meisterwerke von Michelangelo, Albrecht Dürer und Peter Paul Rubens. Außerdem präsentiert die Albertina eine permanente Ausstellung klassischer Moderne – darunter Werke von Monet bis Picasso – dank der Batliner-Sammlung. Seit 2020 zeigt die Zweigstelle Albertina Modern im Künstlerhaus Kunst von der klassischen Moderne bis heute, während die Albertina Klosterneuburg, die 2024 wiedereröffnet wurde, den Schwerpunkt auf Kunst nach 1945 legt und Restaurierungswerkstätten sowie eine Bibliothek für zeitgenössische Kunst beherbergt. Das einzigartige automatisierte Lagersystem bewahrt die umfangreichen Bestände der Albertina und macht das Haus zu einer wichtigen Kulturinstitution in Wien – und zu einem Muss für Kunstliebhaberinnen und -liebhaber weltweit.
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Tipp: Besucherinnen und Besucher sollten empfohlen bekommen, Tickets im Voraus zu kaufen, um lange Schlangen zu vermeiden – besonders in den Hauptreisezeiten. Am besten lässt sich das Museum am Vormittag oder am späten Nachmittag besuchen, um die Ausstellungen mit weniger Andrang zu genießen. Ermäßigte Tickets gibt es für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie für Gruppen. Überlegen Sie, Ihren Besuch mit den Standorten Albertina Modern und Albertina Klosterneuburg zu kombinieren, um ein umfassendes Kunsterlebnis zu erhalten. Führungen und Sonderausstellungen werden regelmäßig angeboten und können über die offizielle Website gebucht werden.
Interessante Fakten
- •Die Graphiksammlung der Albertina umfasst über eine Million Werke und zählt damit zu den größten der Welt.
- •Viele der Zeichnungen in der Sammlung tragen den einzigartigen „AS“-Monogramm-Stempel von Herzog Albert von Sachsen-Teschen.
- •Das Museum nutzt ein vollständig automatisiertes Hochregallagersystem, um seine umfangreichen Bestände zu bewahren.
- •Die Zweigstelle Albertina Modern wurde 2020 eröffnet, um Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu präsentieren.
- •Der Standort Albertina Klosterneuburg, der 2024 wiedereröffnet wurde, beherbergt Restaurierungswerkstätten und eine Bibliothek für zeitgenössische Kunst.
Geschichte
Die Anfänge des Albertina Museums reichen bis 1776 zurück, als Herzog Albert von Sachsen-Teschen die Sammlung in Pressburg begründete.
1792 wurde ein großer Teil der Sammlung nach Wien verlegt und im Palais Erzherzog Albrecht untergebracht, einem früheren Habsburger Wohnsitz.
Im Verlauf des 19.
und 20.
Jahrhunderts wuchs die Sammlung deutlich – unter anderem durch Ankauf zeitgenössischer Werke.
1816 machte Herzog Albert die Sammlung zu einem unteilbaren Fideikommiss und sicherte damit ihre Bewahrung.
Nach dem Sturz der Monarchie 1919 wurde die Sammlung Staatseigentum, blieb jedoch vollständig erhalten.
In den letzten Jahrzehnten hat sich das Museum mit neuen Zweigstellen weiterentwickelt, die sich der modernen und zeitgenössischen Kunst widmen.
Ortsführer
Palais Erzherzog Albrecht18. Jahrhundert
Das historische Hauptgebäude der Albertina – ein ehemaliges Habsburger Palais –, das die weitläufige Graphik-Sammlung des Museums sowie Ausstellungen zur klassischen Moderne beherbergt.
Dauerhafte Sammlung der Graphischen Künste15. bis 19. Jahrhundert
Hier finden sich über eine Million Zeichnungen und Druckgrafiken – von der Renaissance bis zur Gegenwart – darunter Meisterwerke von Michelangelo, Dürer und Rubens.
Monet bis Picasso-Ausstellung (Batliner-Sammlung)19. bis 20. Jahrhundert
Eine permanente Ausstellung mit Werken der klassischen Moderne von Monet, Picasso und weiteren Meistern – erworben über die private Batliner-Sammlung.
Albertina Modern (Künstlerhaus)2020
Die 2020 eröffnete Zweigstelle präsentiert Kunst von der klassischen Moderne bis hin zu zeitgenössischen Werken und erweitert damit das Spektrum der Albertina.
Albertina Klosterneuburg2024
Die 2024 wiedereröffnete Anlage umfasst Restaurierungswerkstätten, eine Bibliothek für zeitgenössische Kunst und konzentriert sich auf Kunst nach 1945.
Kontakt
Telefon: 01 534830