
Rolls-Royce Museum
Vorarlberg
Das Rolls-Royce Museum in Dornbirn, Vorarlberg, Österreich, ist ein privat geführtes Automobilmuseum, das sich der Erhaltung und Ausstellung einer umfangreichen Rolls-Royce-Sammlung widmet – vor allem aus dem frühen 20. Jahrhundert. 1982 gegründet und 1999 für die Öffentlichkeit geöffnet, ist das Museum vor allem dafür bekannt, rund 70 Rolls-Royce-Fahrzeuge unter mehr als 1.000 Exponaten zu beherbergen, darunter Originalteile, Zubehör und Literatur. Die Sammlung konzentriert sich auf einzigartige und historisch bedeutsame Modelle wie den 1927er Phantom I, den Peter O’Toole in „Lawrence of Arabia“ fuhr, den 1927er Phantom I von General Franco, den 1932er Phantom II, der von Rita Hayworth gefahren wurde, sowie den 1936er Phantom III, der der Königin Elizabeth gehörte. Ursprünglich befand sich das Museum in einer großen ehemaligen Textilfabrik, wurde aber nach 2017 in ein kleineres Gebäude verlegt, das sich im Besitz der Gründerfamilie befindet. Dort stehen spezielle Ausstellungen und jährlich wechselnde Themen im Mittelpunkt. Das Museum gibt Besuchern einen Einblick in die Fertigungskunst und die Geschichte von Rolls-Royce und zeigt Fahrzeuge als kunstvolle, maßgeschneiderte Unikate ihrer Zeit.
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Tipp: Besucher werden gebeten, für die aktuellen Öffnungszeiten und besonderen Ausstellungen die offizielle Website des Museums zu prüfen. Aufgrund der kleineren Ausstellungsfläche nach der Verlegung empfiehlt es sich, den Besuch rund um die neuen thematischen Präsentationen zu planen. Eine vorherige Buchung für geführte Touren kann das Erlebnis deutlich bereichern. Mitgliedschaftsoptionen bieten Vorteile wie ganzjährig freien Eintritt und Rabatte im Museumsshop. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Frühling bis Herbst – für bestes Wetter und besondere Veranstaltungen.
Interessante Fakten
- •Das Museum beherbergt eine der größten Sammlungen von Rolls-Royce-Autos der Welt – rund 70 Fahrzeuge sind zu sehen.
- •Zu den historisch bedeutsamen Autos gehören der 1927er Phantom I, der in dem Film „Lawrence of Arabia“ verwendet wurde.
- •Die Sammlung umfasst Fahrzeuge, die bedeutenden Persönlichkeiten wie General Franco und Queen Elizabeth gehörten.
- •Das Museum war ursprünglich in einer Textilfabrik aus dem 19. Jahrhundert untergebracht – auf 4.500 m² über drei Etagen.
- •Nach 2017 zog das Museum aus finanziellen Gründen in ein kleineres Gebäude um, konzentriert sich jedoch weiterhin auf Sonderausstellungen und jährlich wechselnde Themen.
Geschichte
Das Rolls-Royce Museum wurde 1982 von Franz Vonier gegründet.
Er begann mit dem Sammeln von Rolls-Royce-Fahrzeugen aus den Jahren 1923 bis 1939, nachdem er 1968 eine Rolls-Royce-Reparaturwerkstatt eingerichtet hatte.
1999 eröffnete das Museum in einer ehemaligen Textilfabrik in Dornbirn für die Öffentlichkeit und zeigte eine umfangreiche Sammlung originaler Fahrzeuge und Teile.
Nach dem Tod des Gründers im Jahr 2017 sah sich das Museum mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, die zur Verlegung in einen kleineren Veranstaltungsort führten, der im Besitz der Familie ist – mit Fokus auf besondere Ausstellungen.
Im Jahr 2024 wurde bekannt gegeben, dass das Rolls-Royce Automobilmuseum aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurde – und damit endeten die ursprünglichen, groß angelegten Museumsvorgänge.
Ortsführer
1927 Phantom I (Lawrence of Arabia)1927
Dieser ikonische 1927er Phantom I wurde im Film „Lawrence of Arabia“ berühmt von dem Schauspieler Peter O’Toole gefahren – und steht damit für Eleganz und den Prestige-Charakter früher Rolls-Royce-Automobile.
1936 Phantom III (Eigentümer: Queen Elizabeth)1936
Ein seltener 1936er Phantom III, der einst Queen Elizabeth gehörte – und der die individuelle Fertigungskunst sowie die königliche Gönnerschaft zeigt, die mit Rolls-Royce-Fahrzeugen verbunden sind.
Kontakt
Telefon: 0664 1334908