
Catedral Metropolitana de Santa Fe
Santa Fe
Die All Saints Cathedral, auch bekannt als Catedral Metropolitana Todos los Santos, ist die wichtigste katholische Kirche und Mutterkirche des Erzbistums von Santa Fe de la Vera Cruz in Argentinien. Ursprünglich wurde sie 1573 in der Altstadt von Santa Fe (heute Cayastá) errichtet. Später wurde sie versetzt und 1651 wiederaufgebaut, als die Stadt an ihren heutigen Standort zog. Das Gebäude wurde 1833 und erneut 1947 umfassend renoviert; die letzte Maßnahme ergänzte die drei Seitenschiffe der Kathedrale. Architektonisch zeigt die Kathedrale eine neoklassizistische italienische Fassade mit zwei Glockentürmen und einem markanten Wetterhahn. Die Anlage besteht aus drei Schiffen, die durch Pilaster voneinander getrennt sind und halbrunde Arkaden tragen. Das Mittelschiff ist mit einem Tonnengewölbe gedeckt, die Seitenschiffe mit Kreuzrippengewölben. Im Inneren sind noch Elemente der ursprünglichen Kirche aus dem 16. Jahrhundert erhalten – darunter Türen sowie heilige Reliquien von Heiligen wie dem Heiligen Hieronymus und dem Heiligen Saturninus. Die Kathedrale beherbergt zudem wichtige Bestattungen bedeutender religiöser Persönlichkeiten und regionaler Gouverneure und spiegelt damit ihre kulturelle und historische Bedeutung wider. 1942 zum Nationaldenkmal erklärt, bleibt sie in Santa Fe ein geistiges und architektonisches Wahrzeichen.
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Tipp: Besucher werden gebeten, ihren Besuch während der Tageslichtstunden zu planen, um die architektonischen Details und die Kunstwerke im Inneren der Kathedrale in vollem Umfang zu würdigen. Da es sich um einen aktiven Ort des Gebets handelt, sind respektvolle Kleidung und ein angemessenes Verhalten empfehlenswert. Tickets werden in der Regel nicht benötigt, doch es ist sinnvoll, im Voraus nach Sonderveranstaltungen oder geführten Touren zu schauen. Die Kathedrale ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und liegt zentral in der Brigadier-Estanislao-López-Straße.
Interessante Fakten
- •In der Kathedrale befinden sich originale Türen von der ersten Kirche, die 1573 in Cayastá errichtet wurde.
- •Die neoklassizistische Fassade besitzt zwei Glockentürme, die von einem historischen Wetterhahn gekrönt sind, der als „gallito“ bekannt ist.
- •Die Kathedrale beherbergt Reliquien des Heiligen Hieronymus und des Heiligen Saturninus in ihrem Marmoralter.
- •Mehrere wichtige religiöse und politische Persönlichkeiten aus Santa Fe sind in der Kathedrale begraben – darunter Kardinäle und Gouverneure.
- •Der Name „Santa Fe de la Vera Cruz“ wurde 1651 dem Namen der Stadt hinzugefügt, und ein historisches „Vera Cruz“-Kreuz wird im Inneren der Kathedrale bewahrt.
Geschichte
Die Gründung erfolgte gleichzeitig mit der Stadt Santa Fe im Jahr 1573 durch Juan de Garay.
Die ursprüngliche Kirche war den All Saints geweiht und befand sich in dem Gebiet, das heute Cayastá ist.
In den Jahren 1649–1651, als Santa Fe an den heutigen Standort verlegt wurde, wurde die Kirche dorthin gebracht und zum Hauptplatz hin ausgerichtet wiederaufgebaut.
Im 19.
Jahrhundert gab es Erweiterungen und Renovierungen, besonders 1833 im Zuge der Arbeit von Pfarrer José Ignacio de Amenábar.
1897 wurde das Bistum gegründet, wodurch die Kirche zum Kathedralstatus erhoben wurde; 1934 wurde sie zur Metropolitan-Kathedrale.
Der Bau der drei Seitenschiffe im Jahr 1947 prägte die heutige architektonische Form.
1942 wurde die Kathedrale zum Nationaldenkmal erklärt und würdigt ihre anhaltende kulturelle Bedeutung.
Ortsführer
Neoklassizistische Fassade und Glockentürme17. Jahrhundert (originaler Wetterhahn), Fassade im 19.–20. Jahrhundert renoviert
Die Vorderseite der Kathedrale ist im italienischen neoklassizistischen Stil gestaltet. Sie zeigt zwei markante Glockentürme sowie den ursprünglichen Wetterhahn „gallito“ aus der ersten Bauphase.
Innenraum mit drei Schiffen1947
Im Inneren verfügt die Kathedrale über drei Schiffe, die durch Pilaster voneinander getrennt sind und halbrunde Arkaden tragen. Das Mittelschiff besitzt eine Decke mit Tonnengewölbe, während die Seitenschiffe mit Kreuzrippengewölben ausgeführt sind – so entsteht ein harmonischer architektonischer Rhythmus.
Marmoralter und ReliquienFrühes 19. Jahrhundert
Das Marmoralter aus dem frühen 19. Jahrhundert steht auf vier Marmorsockeln und enthält Reliquien der Heiligen Hieronymus und Saturninus. Es dient als spiritueller Mittelpunkt der Kathedrale.
Kapelle des Allerheiligsten Sakraments und Taufkapelle1982 (Kapelle), 1987 (Taufkapelle)
Links vom Presbyterium liegt die Kapelle des Allerheiligsten Sakraments (1982), rechts befindet sich die Taufkapelle (1987). Dort sind der Taufstein und eine Statue der Our Lady of Guadalupe, der Schutzpatronin des Erzbistums, zu sehen.
Antike Türen und historische Fundstücke16. Jahrhundert (Türen)
Einige der Türen, die flankierend am Presbyterium liegen und zur Sakristei führen, stammen ursprünglich aus der primitiven Kirche in Cayastá. In der Nähe befindet sich eine Marmortafel, die an die Taufe von Rafaela de Vera Muxica, Vizekönigin der Region des Río de la Plata, erinnert.
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Telefon: 0342 459-4108