Río Limay

Río Limay

Río Negro

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Der Río Limay entspringt dem Nahuel- Huapi-See in Patagonien, Argentinien, und fließt etwa 500 km nach Nordosten. Dabei bildet er die Grenze zwischen den Provinzen Neuquén und Río Negro. In der Stadt Neuquén mündet er in den Río Neuquén und gibt so den Río Negro entstehen. Sein Einzugsgebiet umfasst rund 63.700 km² und schließt ein Netz miteinander verbundener Seen ein, darunter der Nahuel Huapi, Correntoso, Moreno und Gutiérrez. Der Fluss ist berühmt für sein klares, transparentes Wasser – ein Merkmal, das sich auch im Namen der Mapuche widerspiegelt: Er bedeutet „transparent“ oder „klar“. Der Río Limay beherbergt eine reiche Forellenpopulation, weshalb er bei Anglern, beim Kajakfahren und bei Rafting beliebt ist. Mehrere Wasserkraftwerke, darunter Alicurá, Piedra del Águila, Pichi Picún Leufú, El Chocón und Arroyito, nutzen den Abfluss des Flusses – unter anderem mit Hilfe des Höhenunterschieds vom Nahuel-Huapi-See auf 764 Meter über dem Meeresspiegel. In Flussnähe betreibt zudem das einzige Schwerwasserwerk in Südamerika, das mit Wasser aus dem Río Limay versorgt wird. Der große Wasserreichtum und die natürliche Schönheit machen den Fluss zu einem wichtigen Natur- und Wirtschaftsgut in Patagonien.

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Tipp: Wer Outdoor-Aktivitäten plant, sollte für optimale Bedingungen beim Angeln, Kajakfahren und Rafting die wärmeren Monate ins Auge fassen. Es wird empfohlen, geführte Touren oder Genehmigungen für das Angeln und Ausflüge auf dem Fluss im Voraus zu buchen. Die Wasserkraftdämme am Río Limay sind zwar beeindruckende Sehenswürdigkeiten, für Besuche sind jedoch meist besondere Absprachen nötig. Ein Besuch in nahegelegenen Orten wie Neuquén liefert kulturelle Einblicke und Zugang zu Annehmlichkeiten.

Interessante Fakten

  • Der Name „Limay“ bedeutet in der Sprache der Mapuche „transparent“ oder „klar“ und bezieht sich auf die Durchsichtigkeit seines Wassers.
  • Das Einzugsgebiet des Río Limay umfasst mehrere miteinander verbundene Seen, darunter Nahuel Huapi, Correntoso, Moreno und Gutiérrez.
  • Der Fluss beherbergt eine bedeutende Forellenpopulation, was ihn zu einem beliebten Ziel für Angeln und Wassersport macht.
  • Mehrere Wasserkraftdämme entlang des Río Limay nutzen seinen Abfluss und tragen erheblich zur regionalen Stromversorgung bei.
  • In Flussnähe betreibt das einzige Schwerwasserwerk in Südamerika; es nutzt Wasser aus dem Río Limay.

Geschichte

Der Río Limay ist seit vorkolonialen Zeiten ein entscheidender Wasserweg in Patagonien; sein Name leitet sich aus der Sprache der Mapuche ab.

Das Einzugsgebiet versorgte über Jahrhunderte indigene Gemeinschaften.

Im 20.

Jahrhundert wurde der Fluss zum Mittelpunkt der argentinischen Wasserkraftentwicklung: Durch den Bau mehrerer Dämme wurde sein beträchtliches hydraulisches Potenzial genutzt.

Außerdem bildet der Fluss die Grenze zwischen den Provinzen Neuquén und Río Negro und prägt damit die regionale Geografie sowie Siedlungsmuster.

Ortsführer

1
Staudamm Alicurá1970s

Der Staudamm Alicurá ist einer der großen Wasserkraftdämme am Río Limay. Er nutzt den Abfluss des Flusses zur Stromerzeugung und trägt damit zur Energieversorgung der Region bei. Er liegt in einer reizvollen Gegend, umgeben von patagonischer Landschaft.

2
Staudamm und Stausee El Chocón1970s

El Chocón ist ein großer Wasserkraftdamm, der am Río Limay einen Stausee entstehen lässt. Er ist ein zentrales Infrastrukturstück für die Energieproduktion und zugleich ein Erholungsgebiet zum Angeln und für Bootsausflüge.

3
Uferpromenade in der Stadt Neuquén

Am Zusammenfluss von Río Limay und Río Neuquén bietet die Stadt Neuquén eine Uferpromenade, die als Paseo de la Costa bekannt ist. Sie bietet malerische Ausblicke und entspannte Aufenthaltsbereiche entlang des Río Limay.