Karneval von Gualeguaychú

Karneval von Gualeguaychú

Entre Ríos

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Der Karneval von Gualeguaychú, der in der Stadt Gualeguaychú in der Provinz Entre Ríos in Argentinien stattfindet, ist ein spektakuläres jährliches Ereignis, das vor allem für seine farbenfrohen Paraden, Samba-Schulen und lebhaften Kostüme bekannt ist. Er findet im Corsódromo de Gualeguaychú statt, einer eigens für Samba errichteten Spielstätte auf dem Gelände des alten Bahnhofs, die rund 35.000 Zuschauern Platz bietet. Der Karneval bietet aufwendig gestaltete Wagen und Vorstellungen, die die lokale Kultur feiern, und zieht Besucher aus ganz Argentinien sowie aus dem Ausland an. Als großes kulturelles Highlight der Region ist der Karneval ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Kalender der Stadt und eine bedeutende Touristenattraktion. Abgesehen vom Karneval ist Gualeguaychú für seine heißen Quellen, Strandresorts und sein Casino bekannt – damit bietet sich Besuchern eine abwechslungsreiche Mischung aus Unterhaltung und Erholung. Der Corsódromo selbst, entworfen von den Architekten Raúl Medrano und Domingo Carraza, wurde 1997 eröffnet und hat seitdem nicht nur Karnevalsnächte, sondern auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen beherbergt. Das Event verkörpert den festlichen Geist der Stadt und ihre historischen Wurzeln – und macht es zu einem besonderen kulturellen Erlebnis in Argentinien.

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Tipp: Die beste Reisezeit ist während der Karnevalsaison, die typischerweise zwischen Januar und Februar liegt. Tickets für die Karnevalsvorstellungen im Corsódromo empfiehlt es sich, wegen der hohen Nachfrage im Voraus zu kaufen. Besucher können außerdem nahegelegene heiße Quellen und Strandresorts erkunden, um ihren Karnevalsausflug zu ergänzen. Gegebenenfalls gibt es Rabatte für Gruppen und für frühe Buchungen. Die Veranstaltungsstätte ist gut erreichbar und bietet verschiedene Annehmlichkeiten für Besucher.

Interessante Fakten

  • Der Corsódromo de Gualeguaychú ist die erste speziell für Samba gebaute Spielstätte in Argentinien; er ist 500 Meter lang und verfügt über eine 10 Meter breite Laufbahn.
  • Der Karneval zieht Besucher aus vielen Provinzen und Ländern an und ist damit ein bedeutendes internationales Ereignis.
  • Die Spielstätte bietet neben der Karnevalssaison auch Platz für Konzerte, Marathons und nationale Feiern.
  • Der Name „Gualeguaychú“ stammt aus der Guaraní-Sprache und bedeutet „großer-Wasser-Fluss“ – ein Hinweis auf den nahegelegenen Fluss.
  • Die Karnevalsspielstätte wurde 2020 in José Luis Gestro umbenannt und ehrt damit einen wichtigen Karnevalsveranstalter, der jung verstarb.

Geschichte

1783

Die Stadt Gualeguaychú wurde 1783 von Sergeant Tomás de Rocamora unter dem Auftrag von Vizekönig Juan José de Vértiz y Salcedo gegründet, der die Siedlung neu organisierte, um die spanische Präsenz in der Region zu stärken.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Gualeguaychú von einer kleinen ländlichen Ansiedlung zu einer lebendigen Stadt, die für ihre kulturellen Veranstaltungen bekannt ist – darunter auch der international anerkannte Karneval.

1997

Der Corsódromo, die eigens für den Karneval geschaffene Spielstätte, wurde in den 1990er-Jahren entworfen und gebaut und 1997 eröffnet – ein Meilenstein für die kulturelle Infrastruktur der Stadt.

Der Karneval selbst wuchs zu einem der größten der Welt heran und spiegelt damit die reichen Traditionen und den Gemeinschaftsgeist der Stadt wider.

Ortsführer

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Corsódromo de Gualeguaychú1997
Raúl Medrano and Domingo Carraza

Eine 500 Meter lange Samba-Spielstätte auf dem Gelände des alten Bahnhofs, entworfen von Raúl Medrano und Domingo Carraza. Hier finden die Karnevalsparaden statt, für die etwa 35.000 Zuschauer vorgesehen sind; außerdem dient die Anlage als Veranstaltungsort für Konzerte und andere kulturelle Events.

Kontakt

Telefon: 03446 42-4365