Ichoalay Regional Museum

Ichoalay Regional Museum

Chaco

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Das Ichoalay Regional Museum in Resistencia, Argentinien, ist das älteste Museum in der Provinz Chaco. Es wurde 1949 von den Pädagoginnen Inés García de Marqués und Esther Machicote de Díaz gegründet. Das Museum ist nach dem Abipón-Anführer Ichoalay benannt, der 1750 eine wichtige Rolle bei der Jesuitenreduktion von San Fernando del Río Negro spielte. Die umfangreiche Sammlung veranschaulicht die reiche Geschichte und Kultur der Region Chaco. Zu den Ausstellungen gehören indigene Handwerksarbeiten und Gebrauchsgegenstände von Ethnien wie den Qom, Wichi und Mocoit, Militäruniformen und Waffen aus der Zeit der territorialen Eroberung, persönliche Besitztümer früher Einwanderer sowie historische Fotografien und Dokumente. Die Bestände stammen überwiegend aus dem späten 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und decken damit den Zeitraum der Statthalterschaft von Chaco und des Nationalterritoriums ab. Die Dauerausstellung ist in thematische Bereiche gegliedert: Indigene Nationen, Militärische Eroberung, Einwanderer und Ausdrucksformen der Kultur von Chaco. Dazu zählen künstlerische, intellektuelle, religiöse und bildungsbezogene Manifestationen. Das Museum wurde umfassend renoviert und eröffnete 2013 mit erneuerten Ausstellungen und verbesserten Besuchereinrichtungen. Es ist eine wichtige Kultureinrichtung, um die komplexe Geschichte und das vielfältige Erbe der Provinz Chaco zu verstehen.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum an Werktagen, wenn es geöffnet ist, für ein persönlicheres Erlebnis. Schauen Sie auf der Website des Museums nach oder rufen Sie dort an, um die aktuellen Öffnungszeiten und Sonderausstellungen zu erfahren. Für ein bereicherndes Erlebnis lohnt sich auch der Besuch bei kulturellen Veranstaltungen oder während temporärer Ausstellungen. Eine Voranmeldung ist normalerweise nicht erforderlich, aber Gruppenbesuche können von einer vorherigen Absprache profitieren. Ermäßigungen gibt es eventuell für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen.

Interessante Fakten

  • Das Museum ist nach dem Abipón-Cacique Ichoalay benannt, einer Schlüsselfigur in den Bemühungen zur Jesuitenreduktion im 18. Jahrhundert.
  • Es beherbergt wertvolle indigene Fundstücke, darunter Textilien und Keramik der Qom-, Wichi- und Mocoit-Völker.
  • Die Sammlung des Museums dokumentiert die Geschichte der Region Chaco von indigenen Kulturen über die militärische Eroberung bis hin zur Einwanderung und zu kulturellen Ausdrucksformen.
  • 2013 eröffnete das Museum nach umfangreichen Renovierungen erneut – mit modernisierten Ausstellungs- und Besucherbereichen.
  • 2019 erhielt das Museum den Premio Dorado für seine kulturelle Bedeutung und seinen Beitrag zur Stadt Resistencia.

Geschichte

Das Ichoalay Regional Museum wurde am 12.

1949

Oktober 1949 gegründet und ist damit das älteste Museum in der Provinz Chaco.

Es wurde von den Lehrkräften Inés García de Marqués und Esther Machicote de Díaz ins Leben gerufen.

1750

Das Museum trägt den Namen nach dem Abipón-Anführer Ichoalay, dessen Vermittlung half, die Jesuitenreduktion San Fernando del Río Negro 1750 zu etablieren.

Zunächst untergebracht in der Escuela Normal Superior No.

2000

87, wurde es 2000 abhängig von der Subsecretaría de Cultura de la Provincia (heute Instituto de Cultura) und hatte einen eigenen Zugang von der Calle Necochea.

2013

Nach über zweijähriger Schließung wegen Renovierungsarbeiten eröffnete das Museum 2013 mit aktualisierten Ausstellungsflächen für die Dauer- und die Temporärausstellung erneut.

Dadurch wurde seine Rolle beim Bewahren und Vermitteln der regionalen Geschichte und Kultur gestärkt.

Ortsführer

1
Bereich der Indigenen Nationen

In diesem Bereich werden Handwerk, Textilien und Keramik verschiedener indigener Gruppen wie der Qom, Wichi und Mocoit gezeigt – und dabei ihr kulturelles Erbe sowie ihre künstlerischen Traditionen in den Mittelpunkt gestellt.

2
Bereich der militärischen Eroberung

Zu sehen sind Uniformen, Waffen und persönliche Gegenstände im Zusammenhang mit der militärischen Eroberung und der Kolonisierung des Territoriums von Chaco. So werden die Herausforderungen der territorialen Expansion sichtbar.

3
Bereich der Einwanderer

Gezeigt werden die Besitztümer, Fotografien und Dokumente der ersten Einwanderer nach Resistencia und in nahegelegene Siedlungen. Dabei spiegeln sich die Mühen und Beiträge der frühen Bewohner wider.

4
Bereich der Ausdrucksformen der Kultur von Chaco

Hier werden künstlerische, intellektuelle, religiöse und bildungsbezogene Manifestationen der Bevölkerung von Chaco präsentiert – darunter frühe Druckpressen, Missionskreuze, Funktechnik und Sportandenken.

Kontakt

Telefon: 0362 499-3794