Museo Nacional de Bellas Artes

Museo Nacional de Bellas Artes

Buenos Aires

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Das Nationalmuseum für bildende Künste in Buenos Aires ist die bedeutendste öffentliche Kunstinstitution Argentiniens und liegt im Stadtteil Recoleta. Gegründet wurde es 1895 und zunächst in der Florida Street untergebracht. Später zog es mehrfach um, bevor es in seinem heutigen Gebäude landete: einer umgebauten Pumpstation aus dem 19. Jahrhundert, die von Alejandro Bustillo neu gestaltet wurde. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung mit über 12.000 Werken – darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Textilien – von der Zeit des 3. Jahrhunderts v. Chr. bis zur zeitgenössischen Kunst. Zur ständigen Sammlung zählen Meisterwerke europäischer Größen wie Goya, Rembrandt, Van Gogh, Manet und Chagall sowie bedeutende argentinische Künstler wie Antonio Berni, Ernesto de la Cárcova und Xul Solar. Das Museum umfasst 34 Ausstellungsräume auf 4.610 Quadratmetern: Im Erdgeschoss gibt es eigene Bereiche für internationale Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, im ersten Stock Argentinische Kunst des 20. Jahrhunderts. Außerdem finden hier Wechselausstellungen statt, es gibt eine spezialisierte kunsthistorische Bibliothek mit 150.000 Bänden und ein Auditorium für öffentliche Veranstaltungen. Eine Filiale in Neuquén wurde 2004 eröffnet und erweitert damit die kulturelle Reichweite bis nach Patagonien. Das Museum ist weiterhin ein wichtiger kultureller Anker – es vermittelt Wissen und fördert sowohl argentinische als auch internationale Kunst.

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Tipp: Planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie die Stoßzeiten vermeiden, und überlegen Sie, Tickets im Voraus zu kaufen, um Wartezeiten zu umgehen. Das Museum bietet Ermäßigungen für Studierende und Seniorinnen bzw. Senioren. Am besten ist der Besuch unter der Woche, wenn es weniger voll ist. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach Wechselausstellungen und besonderen Veranstaltungen. Geführte Touren werden angeboten und sind für ein tieferes Verständnis der Sammlungen empfehlenswert.

Interessante Fakten

  • Das heutige Museumsgebäude war ursprünglich eine Entwässerungs-Pumpstation, die 1870 gebaut wurde und später von dem Architekten Alejandro Bustillo angepasst wurde.
  • Es beherbergt über 12.000 Exponate – darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Textilien – von dem 3. Jahrhundert v. Chr. bis in die Gegenwart.
  • Die Sammlung umfasst Meisterwerke europäischer Künstler wie Goya, Rembrandt, Van Gogh, Manet und Chagall.
  • Das Museum verfügt über eine spezialisierte kunsthistorische Bibliothek mit 150.000 Bänden.
  • Eine Filiale des Museums wurde 2004 in Neuquén eröffnet und erweitert damit seine kulturelle Präsenz bis nach Patagonien.

Geschichte

1896

Per Präsidialerlass gegründet, eröffnete das Nationalmuseum für bildende Künste 1896 mit einer Anfangssammlung von 163 Werken.

Sein erster Direktor, Eduardo Schiaffino, prägte maßgeblich die enzyklopädische Ausrichtung des Museums – inspiriert von europäischen Vorbildern.

1889

Mehrfach wechselte das Museum seinen Standort: von der Florida Street in ein Pavillon-Gebäude, das ursprünglich für die Pariser Ausstellung 1889 errichtet worden war, und schließlich 1943 in das heutige Gebäude.

In der Mitte des 20.

1980

Jahrhunderts baute das Museum unter Direktor Jorge Romero Brest seine Bestände an moderner Kunst sowie die Infrastruktur weiter aus – unter anderem mit einem Pavillon für zeitgenössische argentinische Kunst, der 1980 eröffnet wurde.

2004

2004 wurde in Neuquén in Patagonien eine Filiale eingeweiht, die den Auftrag des Museums weiter stärkte, Kunst in ganz Argentinien zu fördern.

Ortsführer

1
Ausstellungsräume im Erdgeschoss

Hier erwarten Sie 24 Säle mit europäischer Kunst vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert sowie 19.-Jahrhundert-argentinische Kunst. In dieser Etage befindet sich außerdem die umfangreiche kunsthistorische Bibliothek des Museums.

2
Ausstellungsräume im ersten Stock

Dieser Bereich stellt wichtige Persönlichkeiten der modernen argentinischen Kunst in den Mittelpunkt.

3
Zweiter Stock und Terrassen1984

Dazu gehören zwei Ausstellungsräume, die 1984 fertiggestellt wurden – genutzt für Fotoausstellungen und temporäre Präsentationen – sowie zwei Skulpturen-Terrassen und Verwaltungsbereiche.

Kontakt

Telefon: 011 5288-9900