La Boca (Caminito-Straße)

La Boca (Caminito-Straße)

Buenos Aires

85/10060 min

Caminito ist ein bekanntes Straßenmuseum und eine traditionelle Gasse im Viertel La Boca in Buenos Aires, Argentinien. Es ist vor allem für die grell bemalten Häuser bekannt und dafür, dass es kulturell als Inspiration für den berühmten Tango „Caminito“ diente, der 1926 von Juan de Dios Filiberto komponiert wurde. Ursprünglich war das Gebiet im 19. Jahrhundert ein kleiner Bach, der in den Río Riachuelo (Riachuelo) floss; später wurde er durch Gleise ersetzt. Nachdem die Bahn 1954 stillgelegt wurde, verfiel die Gegend, bis der argentinische Künstler Benito Quinquela Martín sie wiederbelebte: Er malte die Wände in leuchtenden Pastellfarben und schuf eine Bühne für Aufführungen. Heute ist Caminito nicht nur ein Symbol der argentinischen Kultur und des Tangos, sondern auch eine lebhafte Touristenattraktion mit Street Art, Geschäften und Theatern – und bewahrt dabei die Wurzeln des Viertels in der Arbeiterklasse sowie seinen künstlerischen Geist.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch von Caminito ist tagsüber: Dann sind die farbenfrohe Straße und die Open-Air-Museen besonders gut zu sehen und wirken richtig lebendig. Besucher sollten früh kommen, um Menschenmengen zu vermeiden und sich Live-Tangoaufführungen anzusehen. Der Kauf von Tickets oder die Buchung geführter Touren im Voraus kann das Erlebnis verbessern – vor allem an Wochenenden und an Feiertagen. Ermäßigungen können für Schüler und Senioren verfügbar sein. Da die Straße als Fußgängerzone gestaltet ist, werden bequeme Schuhe zum Gehen empfohlen.

Interessante Fakten

  • Der Name „Caminito“ bedeutet auf Spanisch „kleiner Weg“ oder „kleines Pfädchen“.
  • Der berühmte Tango „Caminito“ wurde 1926 von Juan de Dios Filiberto komponiert – inspiriert von dieser Straße.
  • Die stillgelegten Gleise sind am Ende von Caminito an der Garibaldi-Straße noch immer sichtbar.
  • Benito Quinquela Martín, ein Künstler aus der Region, trieb in den 1950er-Jahren die farbenfrohe Wiederherstellung des Areals maßgeblich voran.
  • Ursprünglich wurde 1960 eine Bühne aus Holzplanken errichtet und 1972 durch ein Theaterhaus ersetzt.

Geschichte

Im 19.

Jahrhundert verlief entlang der heutigen Strecke von Caminito ein kleiner Bach, der später austrocknete und durch Gleise für die Buenos Aires- und Puerto de la Ensenada-Eisenbahn ersetzt wurde.

1954

Die Bahn schloss 1954, wodurch das Gebiet vernachlässigt wurde und als Deponie diente.

1954

Zwischen 1954 und 1960 verwandelte der Künstler Benito Quinquela Martín die Gegend, indem er die Wände bemalte und eine Bühne errichtete – so wurde das Viertel wiederbelebt.

1926

Diese Restaurierung knüpfte an die Tangokultur über das berühmte Lied „Caminito“ an, das sein Freund Juan de Dios Filiberto 1926 komponierte.

Ortsführer

1
Die farbenfrohen Häuser1950er-Jahre
Benito Quinquela Martín

Die lebendigen Häuser in Pastellfarben entlang von Caminito sind ein Wahrzeichen und wurden von Benito Quinquela Martín bemalt, um den Geist der Straße wiederzubeleben und Besucher anzuziehen.

2
Bühne und Theater von Caminito1960 (Bühne), 1972 (Theater)
Benito Quinquela Martín

Ursprünglich wurde 1960 eine Bühne aus Holzplanken eingerichtet, um Tangoaufführungen zu beherbergen; später wurde sie 1972 durch ein Theaterhaus ersetzt – und setzt so die Tradition lebendiger Kulturveranstaltungen im Viertel fort.