National Slavery Museum

National Slavery Museum

Luanda

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Das National Museum of Slavery in Luanda, Angola, das 1977 gegründet wurde, widmet sich der Darstellung der Sklaverei-Geschichte in Angola und ihrem Einfluss auf den transatlantischen Sklavenhandel. Das im Morro da Cruz gelegene Museum befindet sich in der ehemaligen Residenz von Álvaro de Carvalho Matoso, einem einflussreichen Sklavenhändler des 18. Jahrhunderts und Kommandanten mehrerer Forts entlang der angolanischen Küste. Das Museum grenzt an die Capela da Casa Grande, eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, in der versklavte Menschen getauft wurden, bevor sie in die Amerikas verschifft wurden. Zu den Ausstellungen gehören Hunderte von Exponaten, die im Sklavenhandel verwendet wurden, und vermitteln so ein eindrückliches und zugleich lehrreiches Erlebnis über dieses dunkle Kapitel der Geschichte. Das Museum gibt Einblicke in das menschliche Leid und die wirtschaftlichen Mechanismen hinter der Sklaverei und hebt Angolas bedeutende Rolle hervor, bis das Portugiesische Empire 1836 den Sklavenexport verbot. Das Museum bleibt eine wichtige kulturelle Institution, die dieses schmerzhafte Erbe bewahrt und Besucher über die historischen Realitäten der Sklaverei aufklärt.

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Tipp: Besucher sollten erwägen, unter der Woche zu kommen, um Menschenmengen zu vermeiden und ein nachdenklicheres Erlebnis zu haben. Es wird empfohlen, vor dem Besuch nach besonderen Ausstellungen oder Veranstaltungen zu sehen. Tickets im Voraus zu kaufen oder das Museum für Gruppenbesuche zu kontaktieren, kann das Erlebnis verbessern. Das Museum bietet möglicherweise Bildungsrabatte oder Gruppenpreise an, daher lohnt sich eine entsprechende Anfrage.

Interessante Fakten

  • Das Museum befindet sich in der ehemaligen Wohnstätte von Álvaro de Carvalho Matoso, einem der größten Sklavenhändler Angolas im 18. Jahrhundert.
  • Die an das Museum angrenzende Capela da Casa Grande wurde genutzt, um versklavte Menschen zu taufen, bevor sie zwangsweise in die Amerikas gebracht wurden.
  • Das Museum beherbergt Hunderte von Artefakten, die mit dem Sklavenhandel zu tun haben, darunter Fesseln, Ketten und Dokumente.
  • Der Export von Sklaven aus Angola wurde 1836 durch ein Dekret von Maria II. von Portugal untersagt.

Geschichte

1977

Das 1977 vom National Institute of Cultural Patrimony gegründete National Museum of Slavery wurde ins Leben gerufen, um die Geschichte der Sklaverei in Angola zu dokumentieren und zu bewahren.

Das Gebäude selbst war einst im Besitz von Álvaro de Carvalho Matoso, einem bedeutenden Sklavenhändler im 18.

Jahrhundert.

Die Lage des Museums neben der Capela da Casa Grande, wo versklavte Menschen getauft wurden, verbindet den Ort unmittelbar mit dem transatlantischen Sklavenhandel.

1836

Der Sklavenhandel in Angola endete offiziell 1836 nach einem Dekret von Maria II.

von Portugal, das den Export von Sklaven aus dem Portugiesischen Empire verbot.

Seitdem dient das Museum als Gedenk- und Bildungsstätte für die Gräueltaten der Sklaverei.

Ortsführer

1
Capela da Casa Grande17. Jahrhundert

Eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, die direkt an das Museum angrenzt und in der versklavte Afrikaner getauft wurden, bevor sie über den Atlantik verschifft wurden. Diese Kapelle steht sinnbildlich für die erzwungene kulturelle Einflussnahme und die religiösen Rituale, die den versklavten Menschen auferlegt wurden.

2
Museum Exhibits

Die Sammlung des Museums umfasst Hunderte von Exponaten, die im Sklavenhandel verwendet wurden, darunter Fesseln, Ketten und historische Dokumente. Sie zeigen die brutalen Realitäten der Sklaverei und die wirtschaftlichen Systeme, die ihr zugrunde liegen.

3
Former Residence of Álvaro de Carvalho Matoso18th century

Das Museum ist in dem ehemaligen Besitz von Álvaro de Carvalho Matoso untergebracht, einem prominenten Sklavenhändler des 18. Jahrhunderts und Kommandanten mehrerer Forts entlang der angolanischen Küste. Das verleiht dem Ort zusätzliche historische Authentizität.