
Ebu Bekr-Moschee
Shkodër
Die Ebu Bekr-Moschee, die vor Ort auch als Xhamia Ebu Bekër oder Große Moschee (Xhamia e Madhe) bekannt ist, ist die bedeutendste sunnitische Moschee in Shkodër, Albanien. Sie wurde zwischen 1994 und 1995 mit Mitteln des saudischen Unternehmers Scheich Zamil Abdullah Al-Zamil errichtet und von ARC Architectural Consultants auf dem Gelände der ehemaligen Fushë Çela-Moschee geplant, die während der kommunistischen Zeit zerstört wurde. Am 27. Oktober 1995 wurde die Moschee eingeweiht und 2008 renoviert. Architektonisch verfügt sie über zwei Minarette, die jeweils 41,11 Meter hoch sind, sowie eine zentrale Kuppel mit einer Höhe von 24 Metern. Sie erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 623 Quadratmetern. Die Moschee bietet Platz für bis zu 1.300 Gläubige und ist damit ein lebendiger religiöser und kultureller Mittelpunkt der Stadt. Historisch war die ursprüngliche Fushë Çela-Moschee für die islamische Gelehrsamkeit von großer Bedeutung und beherbergte zur Zeit des Osmanischen Reiches eine Madrasa, bevor sie unter der kommunistischen Herrschaft zerstört wurde. Heute steht die Ebu Bekr-Moschee für die Wiederbelebung des islamischen Erbes in Shkodër und bietet eine eindrucksvolle Gegenüberstellung von Tradition und zeitgenössischem Design.
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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch außerhalb der Gebetszeiten planen, um die Architektur und den Innenraum der Moschee in vollen Zügen zu erleben. Die Moschee ist ganzjährig zugänglich, am besten bei mildem Wetter. Eine Ticketbuchung ist nicht erforderlich, da es sich um einen Ort des Gebets handelt, jedoch werden angemessene, respektvolle Kleidung und ein respektvolles Verhalten erwartet. Es gibt keine speziellen Rabatte, aber Gruppenbesuche können von geführten Erklärungen profitieren, sofern diese vor Ort organisiert werden.
Interessante Fakten
- •Die beiden Minarette der Moschee sind jeweils 41,11 Meter hoch und machen sie zu prägenden Wahrzeichen in Shkodër.
- •Die zentrale Kuppel erreicht eine Höhe von 24 Metern und schafft so einen geräumigen, eindrucksvollen Innenraum.
- •Finanziert wurde der Bau durch den saudischen Unternehmer Scheich Zamil Abdullah Al-Zamil – ein Zeichen für internationale Unterstützung bei der religiösen Restaurierung.
- •Die Moschee wurde auf dem Gelände der historischen Fushë Çela-Moschee erbaut, die während des kommunistischen Regimes in Albanien zerstört wurde.
- •Die Moschee kann bis zu 1.300 Gläubige aufnehmen und zählt damit zu den größten in der Region.
Geschichte
Die ursprüngliche Fushë Çela-Moschee wurde während der Osmanischen Zeit erbaut und war in Shkodër ein bedeutendes Zentrum für islamisches Lernen und Gottesdienst.
Sie wurde während der kommunistischen Ära in Albanien zerstört, als religiöse Stätten unterdrückt wurden.
Die heutige Ebu Bekr-Moschee wurde zwischen 1994 und 1995 errichtet, finanziert durch Scheich Zamil Abdullah Al-Zamil, und im Oktober 1995 eingeweiht.
2008 wurde sie renoviert, um ihre Bausubstanz zu erhalten und die wachsende Zahl an Gläubigen zu berücksichtigen.
Die Errichtung der Moschee markierte eine bedeutende Wiederbelebung der islamischen Kultur und der Religionsfreiheit im postkommunistischen Albanien.
Ortsführer
Haupthalle des Gebets1995
Das geräumige Innere der Moschee verfügt über eine große zentrale Kuppel, die 24 Meter hoch aufragt, und bietet mit ihren zahlreichen islamischen architektonischen Details sowie Kalligrafien eine weitläufige Fläche für das Gebet.
Minarette1995
Zwei schlanke Minarette, die jeweils 41,11 Meter hoch sind, flankieren die Moschee und dienen als visuelle Symbole für die islamische Präsenz in Shkodër. Traditionell werden sie für den Gebetsruf genutzt.