Ölfeld Patos-Marinza
Fier
Das Ölfeld Patos-Marinza liegt nahe Fier im südlichen Zentralalbanien und ist das größte Onshore-Ölfeld Europas. Entdeckt wurde es 1928, seit 1930 ist es in Betrieb. Damit spielte es eine entscheidende Rolle in der albanischen Ölproduktionsindustrie. Das Feld fördert ausschließlich Schweröl, die nachgewiesenen Reserven werden auf rund 2 Milliarden Barrel geschätzt – ein wichtiger Energierohstoff. Mit einer Tagesproduktion von ungefähr 11.854 Barrel bleibt es der größte Ölproduktionsstandort Albaniens. Im Laufe der Jahrzehnte erlebte Patos-Marinza Entwicklung und Erweiterung, was die Weiterentwicklung der Technologien zur Ölgewinnung widerspiegelt. Seine geologische Bedeutung und die industrielle Dimension machen es zu einem interessanten Ziel für Besucher, die sich für die Geschichte der Energieerzeugung und das industrielle Erbe interessieren. Durch die Nähe zu Fier ist das Ölfeld zudem in eine Region von wirtschaftlicher Bedeutung in Albanien eingebettet.
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Tipp: Wer sich für Industriedialoge bzw. Industriekultur interessiert, sollte Besuche möglichst tagsüber einplanen und nach geführten Touren oder lokalen Informationszentren in Fier Ausschau halten, um das Beste aus dem Erlebnis herauszuholen. Aufgrund der industriellen Nutzung kann der Zugang in manchen Bereichen eingeschränkt sein – daher werden vorherige Absprachen oder Genehmigungen empfohlen. Die beste Zeit für einen Besuch sind Frühling oder Herbst, wenn das Wetter milder ist.
Interessante Fakten
- •Patos-Marinza ist das größte Onshore-Ölfeld Europas.
- •Es fördert ausschließlich Schweröl, wofür spezialisierte Fördertechniken nötig sind.
- •Die nachgewiesenen Reserven werden auf etwa 2 Milliarden Barrel geschätzt.
- •Die tägliche Produktion liegt bei ungefähr 11.854 Barrel – damit ist es Albaniens größter Ölproduzent.
- •Es ist seit 1930 durchgehend in Betrieb.
Geschichte
Das Ölfeld Patos-Marinza wurde 1928 entdeckt und nahm 1930 die Produktion auf – der Beginn der modernen albanischen Ölindustrie.
Im Laufe des 20.
Jahrhunderts entwickelte es sich zum größten Onshore-Ölfeld Europas.
Der Fokus lag auf der Gewinnung von Schweröl; große Reserven wurden durch laufende Erkundungen bestätigt.
Das Feld wurde mit verschiedenen technologischen Upgrades und Erweiterungen ausgestattet, um die Fördermengen aufrechtzuerhalten – ein Spiegel der veränderten Energienachfrage und der Methoden der Förderung.