Orthodoxe Kirche St. Mary

Orthodoxe Kirche St. Mary

Elbasan

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Die Orthodoxe Kirche St. Mary liegt in der historischen Stadt Elbasan in Albanien. Sie ist eine bedeutende albanisch-orthodoxe Kirche und ein Kloster, das seit 1963 als Kulturdenkmal anerkannt ist. Der Bau begann 1483 im Viertel der Vlachen, doch erst fast ein Jahrhundert später wurde er vollendet; die ersten Gottesdienste fanden 1556 statt. Besonders hervorzuheben ist die einzigartige Steinbauweise: Die Steine sind in Form von Kreuzen gemeißelt – ein Merkmal, das auch heute noch zu sehen ist. Die renommierten Maler Onufri und David Selenica trugen mit ihren Fresken sowie an der Restaurierung dazu bei. Im 18. Jahrhundert erlitt die Kirche einen verheerenden Brand und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Dabei wurden spätbyzantinische Stilmerkmale mit geschnitzten Steinen und einer Kuppel, die auf Bögen ruht, integriert. Im Innern befinden sich Katakomben, von denen man annimmt, dass sie über unterirdische Gänge ins Freie außerhalb der Stadt führen. Die Kirche spielte eine entscheidende Rolle im religiösen und kulturellen Leben Albaniens: Sie beherbergte berühmte Prediger wie Fan Noli und Visarion Xhuvani und diente während der Nationalen Renaissance als Zentrum für die albanische Sprache und Bildung. In den 1990er-Jahren wurde sie restauriert und erneut 2008 mit staatlicher Unterstützung – und behält so ihre Bedeutung als religiöses und kulturelles Wahrzeichen in Elbasan.

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Tipp: Besucher sollten die Kirche tagsüber besichtigen, um die architektonischen Details und Fresken in ihrer ganzen Schönheit zu erfassen. Der Kauf von Tickets oder die Organisation von Besuchen im Voraus wird empfohlen, besonders an religiösen Feiertagen. Für Gruppen oder Studierende kann die Kirche möglicherweise Ermäßigungen anbieten. Die beste Reisezeit ist von Frühling bis Herbst, wenn das Wetter ideal für Erkundungen der historischen Sehenswürdigkeiten Elbasans ist.

Interessante Fakten

  • Die Steine, die beim Bau der Kirche verwendet wurden, sind einzigartig in Form von Kreuzen gemeißelt – ein seltenes architektonisches Merkmal.
  • Die Kirche besitzt Katakomben mit angeblich unterirdischen Gängen, die aus der Stadt heraus in die Berge führen.
  • Die Ikonostase wurde von 40 Meisterhandwerkern aus Dibra über etwa zehn Jahre geschnitzt; sie ist reich verziert und vergoldet.
  • Die Kirche diente als Zentrum der Albanischen Nationalen Renaissance und unterstützte die Verwendung der albanischen Sprache im religiösen Kontext.
  • Sowohl orthodoxe als auch muslimische Bewohner trugen zum Wiederaufbau der Kirche nach dem Brand von 1819 bei – ein Zeichen für ihre Bedeutung für die gesamte Gemeinschaft.

Geschichte

Die Ursprünge der Orthodoxen Kirche St.

1483

Mary reichen bis 1483 zurück, als mit dem Bau im Viertel der Vlachen in Elbasan begonnen wurde, jedoch erst 1556 abgeschlossen war.

Im 18.

1826

Jahrhundert wurde die Kirche durch einen Brand zerstört und anschließend zwischen 1826 und 1833 wiederaufgebaut – finanziert von der lokalen Gemeinschaft, einschließlich sowohl orthodoxer als auch muslimischer Bewohner.

Die Kirche wurde mit Fresken von bedeutenden Künstlern wie Onufri ausgestaltet und von David Selenica restauriert.

Während der Albanischen Nationalen Renaissance diente sie als religiöses und kulturelles Zentrum und beherbergte angesehene Persönlichkeiten, die sich für die albanische Sprache und Bildung einsetzten.

1963

1963 wurde die Kirche zum Kulturdenkmal erklärt und erhielt in den 1990er-Jahren sowie 2008 Restaurierungen, um ihr Erbe zu bewahren.

Ortsführer

1
Halle der Hauptkirche19. Jahrhundert

Der zentrale Saal ist mit einer Kuppel ausgestattet, die auf Bögen ruht. Die Wände sind mit Fresken geschmückt, die ursprünglich von Onufri gemalt und später von David Selenica restauriert wurden. Der Fußboden enthält Marmormosaiken, die in vier Felder unterteilt sind. Der Raum ist zudem vom Presbyterium (Apsisbereich) getrennt, wodurch ein klar abgesetzter liturgischer Bereich entsteht.

2
Ikonostase19. Jahrhundert

Eine kunstvoll geschnitzte hölzerne Ikonostase, die von 40 Meisterhandwerkern aus Dibra über etwa zehn Jahre geschaffen wurde. Sie zeichnet sich durch detailreiche Verzierungen aus und ist mit goldfarbenem Lack überzogen – ein beeindruckendes Beispiel für außergewöhnliche Handwerkskunst.

3
Katakomben und Begräbniskammern

Innerhalb der Kirche befinden sich Katakomben, die als Begräbnisstätten dienten. Man nimmt an, dass sie über unterirdische Gänge mit Bereichen außerhalb der Stadt verbunden sind – möglicherweise bis in die Berge –, was an alte Bestattungstraditionen erinnert.

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