
Fatih-Moschee, Durrës
Durrës
Die Fatih-Moschee, auch bekannt als die Kleine Moschee oder die Alte Moschee, ist ein bedeutender historischer und religiöser Ort in der Küstenstadt Durrës, Albanien. Sie wurde im Jahr 1502 errichtet, kurz nach der osmanischen Eroberung der Stadt, und zu Ehren von Sultan Mehmed dem Eroberer benannt. Die Moschee gehört zu den ältesten in Albanien und wurde auf den Überresten einer früheren Basilika gebaut; Teile davon, darunter die nördlichen Arkaden und die westlichen Mauern aus dem 13.-14. Jahrhundert, sind bis heute erhalten. Während der kommunistischen Ära unter Enver Hoxha wurde die Moschee geschlossen und ihr Minarett im Zuge der atheistischen Politik des Staates abgerissen. Nach 1991 wurde die Moschee wiedereröffnet und das Minarett in schlichterer Form neu errichtet. Heute ist sie eine aktive Gebetsstätte unter dem Muslimischen Kultus von Albanien und seit 1973 ein Kulturdenkmal Albaniens – ein Zeugnis der vielfältigen historischen Schichten von Durrës und seiner osmanischen Vergangenheit.
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Tipp: Besucher sollten die Fatih-Moschee am besten tagsüber besuchen, um die architektonischen Details und den historischen Kontext besonders gut zu würdigen. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen, vor allem an religiösen Feiertagen. Tickets werden in der Regel nicht benötigt, da die Moschee weiterhin als Gebetsstätte genutzt wird; angemessene Kleidung und ein respektvolles Verhalten sind dennoch wichtig. Am besten besucht man die Moschee außerhalb der Gebetszeiten, um Störungen zu vermeiden. Es gibt keine speziellen Rabatte, aber geführte Touren durch Durrës nehmen die Moschee oft als Highlight mit.
Interessante Fakten
- •Die Moschee wurde auf den Ruinen einer Basilika aus dem 13.-14. Jahrhundert errichtet und bewahrt Teile davon, darunter einige Mauern und Arkaden.
- •Ihr Minarett wurde während der kommunistischen atheistischen Kampagne um 1967 abgerissen und nach 1991 in schlichterer Form wiederaufgebaut.
- •Die Moschee ist nach Sultan Mehmed dem Eroberer benannt, der 1453 Konstantinopel eroberte.
- •Im Jahr 1973 wurde sie zum Kulturdenkmal Albaniens erklärt.
Geschichte
Die Fatih-Moschee wurde zwischen 1502 und 1503 errichtet – unmittelbar nach der osmanischen Eroberung von Durrës durch Sultan Mehmed den Eroberer, nach dem die Moschee benannt ist.
Sie wurde auf den Ruinen einer mittelalterlichen Basilika gebaut, deren Reste heute noch sichtbar sind.
Über Jahrhunderte diente die Moschee als religiöses Zentrum, bis das kommunistische Regime in Albanien etwa 1967 den staatlichen Atheismus einführte, was zur Schließung und zur Zerstörung ihres Minaretts führte.
Nach dem Ende des Kommunismus im Jahr 1991 wurde die Moschee restauriert und ihr Minarett in vereinfachter Form neu aufgebaut – so wurde ihre Rolle im religiösen und kulturellen Leben von Durrës wiederhergestellt.
Ortsführer
Nördliche Arkaden und Westmauer13th-14th century
Dies sind Reste der ursprünglichen Basilika, auf der die Moschee erbaut wurde. Sie zeigen mittelalterliche Bautechniken aus dem 13.-14. Jahrhundert.
Das Minarett1502; rebuilt post-1991
Ursprünglich zusammen mit der Moschee im Jahr 1502 gebaut, wurde das Minarett in der kommunistischen atheistischen Zeit zerstört und nach 1991 später in einer schlichteren architektonischen Form wiedererrichtet.
Kontakt
Telefon: 069 626 2317