Amphitheater von Durrës

Amphitheater von Durrës

Durrës

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Das Amphitheater von Durrës, mitten in Durrës, Albanien, ist ein monumentales römisches Bauwerk aus dem frühen 2. Jahrhundert n. Chr., vermutlich unter Kaiser Trajan. Es ist das größte römische Amphitheater auf der Balkanhalbinsel: in elliptischer Form, etwa 132 mal 113 Meter groß und 20 Meter hoch. Ursprünglich konnten rund 20.000 Zuschauer Platz finden, die sich versammelten, um Gladiatorenkämpfe und verschiedene Aufführungen zu sehen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage durch Erdbeben im 6. und 10. Jahrhundert beschädigt und später während der Herrschaft der Osmanen überdeckt und teilweise überbaut. Die archäologischen Ausgrabungen begannen in den 1960er-Jahren und legten etwa ein Drittel der Anlage frei; weitere Grabungen folgten in den 1980er-Jahren. Restaurierungsmaßnahmen starteten Anfang der 2000er-Jahre, um die Mosaike und Fresken zu erhalten – darunter eine frühchristliche Kapelle im Inneren des Amphitheaters, die mit Mosaiken aus dem 6. Jahrhundert geschmückt ist. Heute dient das Amphitheater als Museum und veranstaltet kulturelle Events wie das International Film Summerfest of Durrës. Trotz der Lage inmitten der Stadt und der baulichen Herausforderungen bleibt es ein bedeutendes Kulturdenkmal und ein Zeugnis für die architektonische Ingenieurskunst der Römer in der Region.

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Tipp: Besucher sollten am besten im Frühling und im frühen Herbst kommen, um der Sommerhitze und den Menschenmassen zu entgehen. Wenn möglich, empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu kaufen – besonders bei Festivalveranstaltungen wie dem International Film Summerfest of Durrës. Geführte Touren bereichern den Besuch, weil sie historischen Kontext liefern. Beachten Sie, dass einige Bereiche des Amphitheaters noch unter Erhaltungsschutz stehen: Befolgen Sie daher die Regeln vor Ort und meiden Sie gesperrte Zonen. Für Studierende und Seniorinnen bzw. Senioren können Rabatte verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Es ist das größte römische Amphitheater, das je auf der Balkanhalbinsel gebaut wurde.
  • Das Amphitheater konnte in der Antike etwa 20.000 Zuschauer fassen.
  • Innerhalb der Anlage ist eine frühchristliche Kapelle mit Mosaiken aus dem 6. Jahrhundert erhalten.
  • Das Amphitheater wurde erst 1966 wiederentdeckt, nachdem es jahrhundertelang begraben und verdeckt gewesen war.
  • Es steht auf der vorläufigen Liste der UNESCO-Welterbestätten in Albanien.
  • Das Amphitheater wurde als eine der am stärksten gefährdeten Kulturstätten Europas identifiziert – aufgrund von Stadtentwicklung und baulichen Problemen.

Geschichte

Das Amphitheater von Durrës wurde im frühen 2.

Jahrhundert n.

Chr.

unter dem römischen Kaiser Trajan errichtet und diente bis ins 4.

Jahrhundert als Schauplatz für Gladiatorenspiele und öffentliche Spektakel.

345

Es erlitt Schäden durch Erdbeben in den Jahren 345/346 n.

Chr.

sowie später im 6.

und 10.

Jahrhundert.

In der Spätzeit des Römischen Reiches wurde innen eine frühchristliche Kapelle errichtet, die mit Fresken und Mosaiken verziert war.

Während der osmanischen Herrschaft im 16.

Jahrhundert wurde das Amphitheater überdeckt und teilweise durch neue Baumaßnahmen verdeckt.

1966

1966 wiederentdeckt, fanden in den folgenden Jahrzehnten archäologische Ausgrabungen statt; die Restaurierungsarbeiten begannen in den 2000er-Jahren, um weiteren Verfall zu verhindern.

Ortsführer

1
Hauptring (Main Arena)2nd century AD

Die zentrale, elliptische Arena, in der Gladiatorenkämpfe und öffentliche Spektakel stattfanden. Sie misst 61,4 mal 42,2 Meter und ist von abgestuften Sitzreihen umgeben, die Platz für bis zu 20.000 Zuschauer boten.

2
Frühchristliche Kapelle4th-6th century AD

Diese Kapelle befindet sich innerhalb des Amphitheaters. Sie stammt aus dem späten 4. Jahrhundert und enthält erhaltene Mosaike, die im 6. Jahrhundert ergänzt wurden. Sie veranschaulicht den Übergang der Anlage von der paganen zur christlichen Nutzung.

3
Treppe und Galerien2nd century AD

Mehrere Treppen und Galerien auf unterschiedlichen Ebenen im Inneren des Amphitheaters ermöglichten es den Zuschauern, ihre Plätze zu erreichen, und erleichterten die Bewegung innerhalb der Anlage.

Kontakt

Telefon: 052 222 310